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Selve: Smartes System sorgt für Komfort und Flexibilität

Zunächst die Funkantriebe, dann die intelligente Haussteuerung: Direkt nach Marktstart des »Selve Home Server 2« hat ein Lüdenscheider Hausbesitzer diesen selbst installiert und als Smart Home-Zentrale »aufgesattelt«. Seit knapp sechs Monaten ist das System im komplett renovierten Einfamilienhaus nun im Einsatz. Es steuert automatisch Rollläden, Heizungen und Licht, zudem können auch mit weiteren Geräten sogenannte »Tasks« ausgelöst werden. Das sorgt für Wohnkomfort, Schutz sowie Energieoptimierung und Flexibilität, so die Bewohner: »Uns hat die absolute Breite des Systems überzeugt.« Ob daheim im WLAN oder von unterwegs, sie haben jederzeit per App auf ihre Anlage Zugriff.

152 m2 Wohnfläche zählt das Einfamilienhaus in Lüdenscheid, das 2019 von Grund auf modernisiert wurde. Nina und Michael Krüger haben das 33 Jahre alte Wohnhaus im letzten Sommer gekauft und zeitgemäß umgestaltet – Wände, Böden, Elektrik und vieles mehr erneuern lassen. Eine offene Bauweise prägt das mehrgeschossige Haus der beiden Bewohner, die sich auch selbst offen für hochmoderne Steuerungslösungen zeigen. Bei der Renovierung haben sie sich bewusst gegen bedrahtete Rollladenantriebe entscheiden: »Funk ist die Zukunft, ich habe vollstes Vertrauen in die Technik«, so Michael Krüger.

Nicht nur beim Fahren der Behänge funkt es seither im Lüdenscheider Eigenheim. Von den Hausbesitzern erhielten zur Motorisierung der Rollläden insgesamt »14 SE Pro-RC« Antriebe den Zuschlag. Neben der lokalen Verbundenheit zum Lüdenscheider Unternehmen war für sie ebenso die »Bekanntheit der Marke Selve als etablierter Anbieter von Qualitätsprodukten« entscheidend, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.


Und so wurden im Sommer vergangenen Jahres zunächst die Funkantriebe sowie 14 »commeo«-Wandsender zur lokalen Bedienung der Rollläden von einem Fachhandwerker installiert. Das bildete erst den Auftakt. Als weitere Ausbaustufe war von den Besitzern eine intelligente Haussteuerung von Selve vorgesehen. Denn es war von Anfang an klar, dass ihr Haus zu einem »Connected Home« werden sollte. Zu smarten Lösungen hat Michael Krüger schon allein von Berufswegen eine hohe Affinität, der Wirtschaftsingenieur ist in der Smart Home-Branche für ein amerikanisches Unternehmen tätig, das unter anderem intelligente Heizungssteuerungen anbietet.

Smarte Anwendungen selbst realisiert   

Als der »Selve Home Server 2« am Markt erhältlich war, stand Ende 2019 im Lüdenscheider Einfamilienhaus der nächste Schritt an. Dabei kam der Besitzer direkt selbst zum Zuge: Michael Krüger nahm die kleine Hightech-Box in Betrieb, hat die kostenlose Selve-App heruntergeladen und an seinem Tablet die Funk-Antriebe eingelernt. Und noch weitaus mehr: Bestimmte Schaltzeiten, das smarte Steuern von Räumen und Gruppen sowie Aktionen mit weiteren Geräten wurden ebenso von ihm selbst eingerichtet – auf individuelle Wünsche des Ehepaares zugeschnitten. Auch das war für den Lüdenscheider völlig unkompliziert aufgrund der leichten wie intuitiven Ersteinrichtung des »Home Server 2«, mit dem sich übrigens auch nachträgliche Änderungen und Erweiterungen ohne großen Aufwand vornehmen lassen, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Beeindruckt hat Michael Krüger nach mehreren Monaten im Einsatz vor allem das Anwendungsspektrum der Haussteuerung, die vieles mehr kann, als nur automatisch Rollläden zu fahren: Denn sie bietet interessante Verknüpfungsmöglichkeiten. »Die gezielte Öffnung des eigenen Systems für die wichtigsten Smart Home-Produkte von ›Homematic IP‹ war ein cleverer Schachzug von Selve, dadurch sind sie quasi von heute auf morgen Anbieter eines Komplettsystems geworden.«

Die Vorteile dessen entfalten sich täglich in seinem Lüdenscheider Eigenheim. So hat er nicht nur 16 Heizungsaktoren, die autark laufen und auf persönliche Lebensgewohnheiten ausgerichtet sind, in seine Haussteuerung integriert – und kann somit bei Bedarf auf diese auch von unterwegs zugreifen. Des Weiteren lassen sich im Referenzobjekt ebenso diese »Homematic IP«-Produkte über den neuen »Home Server 2« mit nur einer App ansteuern: Drei Rauchmelder, mehrere Schaltsteckdosen für Stehlampen auch kombiniert mit Bewegungs- und Helligkeitssensoren, sowie ein Fensterkontakt an der Terrassentür sind in die Smart Home-Zentrale eingebunden und ermöglichen herstellerübergreifende »Wenn-dann-Verknüpfungen«. Verschiedene solcher »Tasks« hat Michael Krüger festgelegt, darunter beispielsweise diese: Wenn die Rollläden geschlossen werden, schaltet sich automatisch das Licht in Flur und Treppenhaus an. Oder: Registriert einer der Rauchmelder Rauch, fahren alle Rollläden im Haus hoch. Darüber hinaus sorgt ein Fensterkontakt an der Terassentür dafür, dass sich beide Bewohner nicht selbst ausschließen, wenn sie nach draußen auf ihre Terrasse gehen: Bei geöffneter Tür schalten sich alle automatischen Fahrbefehle für den dortigen Rollladen ab.

Statuskontrolle von unterwegs

»Selve Home« punktet laut Hersteller mit großer Funktionsvielfalt, die sich auch im Referenzobjekt bewährt hat und bei den Bewohnern bestens ankommt. Hoher Wohnkomfort und Schutz stehen für die Krügers an erster Stelle, auch der optimierte Energieverbrauch ist großes Thema: So fahren beispielsweise die Behänge der großen Panoramafenster ihres Hauses als zusätzliche Isolation im Winter bei Sonnenuntergang sowie im Sommer zeitgesteuert bei Sonnenschein automatisch zu. »Um all das müssen wir uns nicht mehr selbst kümmern«, heben die Eheleute hervor. Und auch sonst wissen sie die vielfältigen Möglichkeiten ihrer intelligenten Haussteuerung gerne zu nutzen: Sei es im eigenen WLAN, um bei Bedarf die Rollläden oder Licht zu steuern, sei es unterwegs auf (Geschäfts-)Reisen, um etwa auch eine Statuskontrolle oder eine Anwesenheitssimulation durchzuführen.

Große Flexibilität eröffnet die Kombination von bidirektionalem Funk und Smart Home-Zentrale für sie auch künftig: »Dadurch, dass der Installationsaufwand sehr gering ist, lassen sich bei Weiterentwicklungen etwaige Nachfolgeprodukte mit wenig Aufwand austauschen und in unser ›Connected Home‹ einbinden. Das sorgt für maximale Zukunftssicherheit«, sagt Michael Krüger. Die Erweiterung seiner Anlage hat er bereits geplant: Als nächstes steht die Integration der zwei Garagentore an. Ebenso soll die Gelenkarmmarkise mittels »commeo-Sensorik« und »commeo Control« in die Haussteuerung eingebunden werden.   J

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