Ausgaben 2018

Ausgabe September

GaLaBau: Wachsende Branche mit fehlendem Nachwuchs...

Frohgemut geeint und mit besten Aussichten auch für die nächsten Jahre läuft sich die Branche warm für ihr Messe-Highlight: Die GaLaBau in Nürnberg, die dieses Jahr gleich mit einem ganzen Reigen froher Botschaften aufwartet. So viele Aussteller wie nie, so viel Fläche wie nie und laut Veranstalter die Aussicht auf so viele Besucher wie nie. Und alles noch internationaler, sowohl bei Ausstellern als auch bei Besuchern. In den Jubel stimmt der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ein, zugleich ideeller Träger der Messe: Laut einer Umfrage hält die seit Jahren gute Konjunktur weiter an. Rund 98 Prozent der befragten Mitglieds-Unternehmen schätzen die Aussichten der Branche positiv ein, mehr als 96 Prozent berichten über eine gleiche (also gleich gute) oder bessere Auftragslage als im Vorjahreszeitraum.

 


Ausgabe August

Die Moden für den Boden oder: Jede, wie es ihr gefällt...

»Wir sind in der Fashion-Industrie – mit Fußböden!« Diesen Satz hat Bernhard ter Hürne, der als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Bruder Erwin ter Hürne das gleichnamige Unternehmen leitet, in einem Interview mit der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (F.A.Z.) gesagt. Immer schneller wechseln die Trends, womit auch der Parkett-Spezialist vom Niederrhein zu kämpfen hatte. Und mit den neuesten Kreationen der Boden-Couturiers will nicht nur das Auge verwöhnt und das »Grüne Gewissen« beruhigt werden: Immer wichtiger für die Kunden sind auch individuell gestaltbare Oberflächen und die damit verbundene Haptik.


Ausgabe Juli

Zusammen mehr erreichen

Die Zahl der Extremwetterlagen steigt und steigt: Immer öfter führen heftige Starkregen, Hagelschlag, Sturmböen oder gar Windhosen zu großen Schäden. Häufig ist es die Kombination aus mehreren Faktoren, die einzelne Landstriche erst in unerwarteten Fluten und dann im Chaos versinken lässt. Bei aller unterschiedlicher Ausprägung haben derlei Schadensereignisse eines gemeinsam: Sie treten sehr punktuell und regional auf, lassen sich also nur sehr schwer vorhersagen.

 


Ausgabe Juni

Von Handwerkern und Herzchirurgen

»Handwerks-Meister sind so viel wert wie Herz-Chirurgen!« – deutliche Worte von Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), in einem Interview mit der Zeitung »Bild«. Er macht sich stark für eine neue Wertschätzung beruflicher Bildung. Im Klartext: Nicht jeder soll studieren müssen. Man hat unweigerlich das Bild vor Augen von den jungen Ingenieuren und Betriebswirten, die viele Monate auf einen greisen Handwerker warten müssen...

 


Ausgabe Mai

Große Symbole und kleine Zeichen

Der weiße Rauch über Berlin ist aufgestiegen: Nachdem unendliche Verhandlungen nun doch noch zu einer Koalition geführt haben, lichtet sich nach und nach auch der Nebel, der bislang die Wahlversprechen der jeweiligen Koalitionspartner umhüllte. Schlagworte wie das jetzt angekündigte Baukindergeld, aber auch Sozialer Wohnungsbau und die Bereitstellung bezahlbarer Grundstücke (als Voraussetzung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums) haben ja bereits im Vorfeld die eine oder andere Kontur erahnen lassen.

 


Ausgabe April

Ist die Messe gelesen?

Mit Branchen-Highlights wie der Dach+Holz, der R+T und der Fensterbau Frontale mit Holz-Handwerk liegt ein heißes Messe- Frühjahr hinter uns. Für manche Aussteller ist der Aufwand immens, wenn sie auf zwei oder gar auf allen drei Veranstaltungen präsent waren. Nicht zu vergessen dabei Messen wie die Light & Building oder die SHK, die Domotex, die Eisenwarenmesse oder die bautec.

 


Ausgabe März

Der Bau ist besser als sein Ruf

Es ist ein wenig wie im Film »Und täglich grüßt das Murmeltier«: Bill Murray erlebt als Wetteransager Phil Connors ein und denselben Tag in einer Endlosschleife – und zwar den Murmeltiertag, über den er für seine Fernsehstation berichten soll. Nach jedem Aufstehen wiederholt sich exakt das, was sich bereits am Vortag ereignet hat.

 


Ausgabe Februar

Ein Koalitionsprogramm voller Kriegsrhetorik

Würde die Baubranche nicht schon boomen – der Koalitionsvertrag der vermutlich nächsten Regierung könnte dafür sorgen. Was die Parteien da auf 170 Seiten zu Papier gebracht haben, steckt voller Zusagen, Forderungen und Angebote, die allesamt ehrenwerte Ziele verfolgen: Es geht um bezahlbaren Wohnraum, natürlich in lebenswerten Städten, oder um die Einhaltung von Klimazielen durch energetische Sanierung – die übrigens ebenso gefördert werden soll wie der Erwerb von eigenem Wohnraum durch Familien.

 


Ausgabe Dezember/Januar

Zu viel Regelung und zu wenig Regierung

Wie lebt es sich in einem Land, das offensichtlich niemand regieren will? Diese Frage stellt sich angesichts der Tatsache, dass nach einem unwürdig langen Hin und Her die Gesprächspartner der Jamaika-farbenen Parteien die Gespräche haben platzen lassen und so keine Regierung zustande gebracht haben. Jetzt geht das zähe Ringen erst einmal weiter, mit anderen Gesprächspartnern, mit weniger Geschnatter und Gezwitscher und hoffentlich mehr Gemeinsamkeiten. Die Parteien sollten sich bewusstmachen, dass es bei den Sondierungen nicht darum geht, mit dem politischen Gegner zu fusionieren, sondern gemeinsame Ziele zu entwickeln für ein Land, das – damit es ihm weiterhin gut geht – eine stabile und verlässliche Regierung braucht.

 


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