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MEA: Neuer Messe-Stand, neuer CEO, neue Mission

Als Spezialist für den Keller hat sich MEA Bautechnik auf der BAU mit einem neuen Stand und einem neuen Geschäftsführer präsentiert. Gregor Gaisböck, der sein Amt gerade mal eine Woche vor Messebeginn angetreten hatte, nutzte die Gelegenheit, die Verarbeiter »seiner« Produkte kennenzulernen. »Alleine den Fachhandel betreuen, reicht nicht – wir wollen auch die Architekten und Verarbeiter ansprechen«, erklärte er im Gespräch mit dem baustoffPARTNER.

Von Jan Rieken

Gaisböck ist gebürtiger Österreicher und hat eine Karriere im Vertrieb hinter sich. »Es gibt Produkte, bei denen es leichter fällt, eine Leidenschaft dafür zu entwickeln«, sagt er mit Blick auf diverse Licht­schächte, hochwasserdichte Fenster und sonstiges Keller-Zubehör. »Trotzdem begeistern mich die Produkte und vor allem das Know-how«, sagt Gaisböck mit Blick auf die mehr als 130-jährige Unternehmensgeschichte.

Die MEA-Group teilt sich in die Bereiche Water Management, Metal Application und Building Systems, den Gaisböck betreut. Er und seine beiden Geschäftsführer-Kollegen berichten an die MEA Group GmbH und diese wiederum an die Adcuram Group, die das Aichacher Familienunternehmen MEA AG im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Überschaubares Wachstum durch mehr Selbstbewusstsein

Der neue Chef schätzt MEA als solides und profitables Unternehmen. »Wenn es um Lösungsansätze geht, die dem Profi am Bau die Arbeit erleichtern, ist allerdings noch Luft nach oben«, sagt Gaisböck. »Alleine den Fachhandel zu bedienen, reicht längst nicht«, ergänzt er. »Wir brauchen den Kontakt zum Architekten und zum Verarbeiter!«

Und den solle auch in Zukunft das erfahrene Vertriebsteam sicherstellen, ergänzt Thomas Wehr, zuständig für Marketing und Kommunikation. »Wir kennen unsere Kunden und unsere Produkte, und unser Außendienst reagiert auf den Generationswechsel fast mit einem Aufatmen«, fasst er zusammen. Diese Aufbruchstimmung im Unternehmen will Gaisböck nutzen, um das Selbstbewusstein zu stärken und ein solides Wachstum zu generieren. »Wir wollen Spezialist für den Keller sein und uns die Frage beantworten: Was macht der Bauherr vor und nach seiner Kellerplanung oder dem -ausbau?« Anstehende Innovationen müssten sich seiner Auffassung nach mit genau dieser Wertschöpfungskette befassen, »dramatische Produkt-Neuentwicklungen« seien nicht zu erwarten.

Lösungen kommen beim Fachpublikum gut an

Die auf der BAU gezeigten Lösungen waren bei den Fachbesuchern sehr gefragt, besonders der »Lichtschacht für alle Fälle«, wie Gaisböck den »Mea­multinorm 3-in-1« nennt. Mit ihm verbaut MEA jahrzentelange GFK-Kompetenz und liefert einen Lichtschacht, der universell einsetzbar, verstärkt und druckwasserdicht ist (der baustoffPARTNER hat berichtet: in der Titelstory der Ausgabe 11/18, Seite 8). »Bei der Montage im ›Mea Connect‹-System ist das Ganze zudem wärmebrückenfrei«, erläutert Thomas Wehr. Die ebenfalls gezeigten (und in derselben Ausgabe vorgestellten) Elemente wie Montagedämmplatte »Meafix« und das »Mea Aqua«-Montageset machen‘s möglich...


Viel Beachtung fanden auch die wasserdichten Zargenfenster »Meathermo Aqua« und »Meathermo Aqua Plus«, ebenfalls vorgestellt in der November-Ausgabe des baustoffPARTNER. Gerade in Zeiten sich häufender Unwetter und Stark­regenereignissen versprechen sie nicht nur eine gute Dämmung, sondern »besten Schutz mit neuen Bestmarken«, wie Thomas Wehr beim Rundgang über den Messestand erklärt: Die vom ift Rosenheim geprüfte Wasserdichtigkeit sei besser als bei vergleichbaren Fenstern auf dem Markt, die Wärmedämmung übertrifft die Anforderungen der EnEV 2016.

Und auch hier hat MEA den Verarbeiter im Blick, dessen Arbeit es zu erleichtern gilt: »Die wasserdichten Fertigzargen sorgen für Zeit- und Arbeitseraparnis beim Einbau«, sagt Wehr.    J

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