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Küffner Aluzargen: Faltbare Raumspartüren für barrierefreien Komfort

Für die Sanierung eines Pflegezentrums im bayerischen Hohenbrunn kamen faltbare Raumspartüren mit Aluzargen von Küffner zum Einsatz. Diese unterstützen Rolllator- und Rollstuhlnutzer bei der selbstständigen Nutzung der Sanitärräume.

Bei der Generalsanierung des evangelischen Pflegezentrums Lore-Malsch-Haus bei Hohenbrunn in Bayern galt es, hohe Ansprüche an barrierefreie Sanitärräume und Nachhaltigkeit zu erfüllen. Die Bauherren und das Architekturbüro ­Kammerl + ­Kollegen entschieden sich deshalb für den Einsatz der Küffner-Raumspartüre. In Hohenbrunn entstehen moderne und barrierefreie Bäder, die von Rollator- und Rollstuhlnutzern selbstständig und komfortabel genutzt werden können. Laut Küffner bleibt dabei Bewohnern mit kognitiven Einschränkungen und demenzerkrankten Menschen – im Vergleich zur Nutzung einer Schiebetür – der Bedienungsablauf vertraut. Die Betätigung des Drückers zum Öffnen und Schließen der faltbaren Raumspartür ist vergleichbar mit der einer herkömmlichen Drehflügeltür. Der entscheidende Vorteil laut Küffner ist der geringere Platzbedarf. Ein aufwendiges Manövrieren mit Rollator oder Rollstuhl entfällt dadurch. Der Türdrücker ist bei geöffnetem Türblatt von beiden Seiten des Durchgangs stets in erreichbarer Nähe.


Großzügige barrierefreie Sanitärräume

Die großzügige Raumplanung in den Bädern mit einem erforderlichen lichten Türdurchgang von 900 mm, unter Berücksichtigung der Drückergarnitur, erforderte den Einsatz von platzsparenden Raumspartüren, um den Durchgang in das Bewohnerzimmer nicht zu begrenzen. Trotz der großen Türbreite ragen die Türblätter nur zu einem Drittel der Breite in den Flur. Sie lassen sich dadurch auch mit Rollator oder Rollstuhl barrierefrei passieren.

Im Gegensatz zu Stahl- oder Holzzargen verfügen Aluminiumzargen durch das verwendete Material über eine Unempfindlichkeit und Korrosionsbeständigkeit gegenüber der Luftfeuchtigkeit in den Nassräumen. »Küffner weiß deren vorteilhafte Materialeigenschaften zu nutzen und hat diese auf die Anforderungen der langlebigen und nachhaltigen Raumspartür übertragen. Zudem werden die recycelbaren Zargen aus 80 Prozent Sekundäraluminium sowie Primäraluminium, welches mit 100 Prozent regenerativer Energie erzeugt wurde hergestellt. Unser CO2-Fußabdruck liegt daher bei weniger als einem Viertel des globalen Durchschnitts. Und am Ende des Lebenszyklus erfolgt wieder die vollständige sortenreine Rückführung des Aluminiums in den Herstellungskreislauf«, kommentiert Geschäftsführer Dipl.-Ing. ­Peter Bischoff.   J

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