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NOE-Schaltechnik: Einhäuptige Schalung für beengte Platzverhältnisse

In Stuttgart entsteht ein neuer Businesscampus. Da er in einer zentralen, dicht bebauten Gegend errichtet wird, gibt es auf dem Grundstück nur wenig Platz. Das wirkt sich beim Bau der Kellerwände auf den Arbeitsraum aus. Dieser ist teilweise zu eng, um eine normale zweihäuptige Schalung zu stellen. Deshalb greifen die Verantwortlichen auf einhäuptige Schalungen zurück und setzen hierfür das System »NOEtop«, kombiniert mit den »NOE Abstützböcken«, ein.

Insgesamt umfasst der Bürokomplex knapp 26 000 m². Der erste Bauabschnitt wurde im ersten Quartal 2019 fertiggestellt. Die Errichtung der beiden anderen übernimmt zu einem großen Teil die Köster GmbH, Leinfelden-Echterdingen. Dabei vertraut das Bauunternehmen auf die Produkte der NOE-Schaltechnik, Süssen.

Eines der wichtigsten Schaltafelsysteme dieses Herstellers ist das »NOEtop«. Mit ihrer einheitlichen Profilstärke und aufgrund ihrer Gussecken ist diese Schalung laut Hersteller äußerst robust. Die »NOEtop« halte einem Betondruck von maximal 88 kN/m² stand. Der Hersteller bietet sie in vielen unterschiedlichen Größen an, wobei die maximale Abmessung bei 5,30 x 2,65 m liegt – wodurch es möglich ist, eine Fläche von mehr als 14 m² ohne einen einzigen Schalungsstoß zu betonieren.


Bei der Stuttgarter Baustelle kommt hauptsächlich die »NOEtop« mit den Abmessungen von 2,65 x 3,31 m zum Einsatz. Doch die Mitarbeiter des Bauunternehmens schalen nicht nur – wie gewohnt – mithilfe von Spannstäben. Aufgrund der Gegebenheiten, die die Baustelle mit sich bringt, sind auch andere Konstruktionen erforderlich.

Beengte Platzverhältnisse

Da sich das Grundstück in einem stark bebauten Gebiet und an zwei sehr belebten Straßen befindet, müssen die Arbeiten unter beengten Verhältnissen durchgeführt werden. Dies geht sogar so weit, dass an einigen Stellen nicht genug Platz für den Arbeitsraum, der zum Bau der Kellerwände erforderlich ist, zur Verfügung steht. Aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen dazu, die »NOEtop« auch als einhäuptige Schalung zu verwenden. Bei dieser Bauweise wird auf die äußere Schaltafel verzichtet und gegen eine bestehende Wand betoniert. Dementsprechend fallen auch die sonst üblichen Verspannungen weg, die die Schaltafeln in Position halten. Stattdessen muss die Lastabtragung über eine alternative Konstruktion erfolgen. NOE-Schaltechnik hat hierfür unterschiedliche Abstützböcke im Sortiment. Zum Bau von Wänden bis zu 10 m Höhe bietet der Hersteller den »NOE Abstützbock HBF« an. Er basiert auf fest miteinander verschweißten Stahlträgern.

Einhäuptige Lösung beim LEO

Für die einhäuptige Wandschalung beim LEO kam der »NOEtop Abstützbock« zum Einsatz. Dieser ist für Wandhöhen von maximal 3,31 m konzipiert. Bei ihm werden die Schaltafeln mithilfe von Streben und Kopf und Fußlagern in Position gehalten. Zu diesem Zweck müssen sie in der Bodenplatte mit Wellanker und an der Gurtung befestigt werden, die bei allen »NOEtop« Großflächen-Schaltafeln automatisch integriert ist. Um die Untergeschosswände des Stuttgarter Bürokomplexes sachgemäß zu errichten, sicherten sie zunächst die Baugrube mithilfe von Bohrpfählen und Spritzbeton. Anschließend verlegten sie eine Drainage und eine Sauberkeitsschicht. Erst dann konnte die einhäuptige Schalung mithilfe des »NOEtop Abstützbocks« errichtet werden. Jörg Schöbinger sagt hierzu: »In einigen Bereichen ragten die Bohrpfähle sehr weit in den Arbeitsbereich hinein, dementsprechend eng war es. Da waren meine Mitarbeiter und ich sehr froh, dass sich die ›NOEtop‹ mit den Abstützböcken so gut handhaben lässt.«    J

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