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Meva: Kombi-Ankerstelle für kurze Schalzeiten

Sichere, schnelle Prozesse und die Verringerung von Arbeitsschritten reduzieren die Schalzeiten und somit den Personalaufwand auf der Baustelle. Genau hierfür wurde die »Meva Kombi-Ankerstelle« für drei Ankermethoden in einem System konzipiert. Sie ist in den Wandschalungssystemen »StarTec XT« für eine vollflächige Frischbetondruckaufnahme von 60 kN/m² und »Mammut XT« für das modulare Bauen im Großformat und vollflächige Frischbetondruckaufnahme von 100 kN/m² serienmäßig integriert.

Der Umstieg von konventioneller auf einseitige Ankerung ermöglicht laut Meva deutlich kürzere Schalzeiten. Doch auch das einseitige Ankern birgt noch die Möglichkeit, Zeit zu sparen. Dieses Potenzial lasse sich mit den flächenbündig in die Rahmenelemente integrierten Kombi-Ankerstellen von Meva ausschöpfen.

Die Kombi-Ankerstelle vereint drei Ankermethoden in einem System: neben der zweiseitigen Ankerung mit Ankerstab »DW 20« auch die einseitige Ankerung, entweder mit XT-Ankerstab DW 20 und Rillenrohr oder mit XT-Konusankerstab. Nur ein Handgriff reiche, um die gewünschte Ankermethode auszuwählen – ohne zusätzlichen Montageaufwand und Verwendung weiterer Zubehörteile.

Zwei Systeme für alle Fälle

Die Kombi-Ankerstelle kommt in den Meva Wandschalungssystemen »Mammut XT« und »StarTec XT« zum Einsatz. Ersteres ist das leistungsstarke System für modulares Bauen im Industrie- und Ingenieurbau mit Betonierhöhen bis 350 cm ohne Aufstockung. Es ist kompatibel zum etablierten System »Mammut 350« und erlaubt eine vollflächige Frischbetonaufnahme von 100 kN/m².

Auch das neue Wandschalungssystem »StarTec XT« ist einseitig ankerbar und ermöglicht die vollflächige Frischbetondruck­aufnahme von 60 kN/m². Der starke Allrounder: Die Mehrbereichsschalung biete laut Meva optimale Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Anwendungen im Wirtschafts- und Wohnungsbau mit Geschosshöhen bis 330 cm ohne Aufstockung. Das Wandschalungssystem ist mit »AluStar« kompatibel. Beide Schalungen lassen sich ohne Adapter oder zusätzliche Verbindungsteile einfach zusammen einsetzen.


Unabhängiges Institut bestätigt den Vorsprung

Der Zeitgewinn aufgrund der XT-Wandschalungssysteme sei laut Hersteller beträchtlich. Dies belege auch eine aktuelle Auswertung der Arbeitszeit-Richtwerte im Hochbau (ARH) durch das unabhängige Institut für Zeitwirtschaft und Betriebsberatung Bau (izb). Laut dem Handbuch Arbeitszeitorganisation Bau »Schalarbeiten/Rahmenschalung Wände« (2019) dauert das Ein- und Ausschalen von Wänden im Grundriss bei zweiseitiger Ankerung durchschnittlich 22 Min. pro m2, inklusive Reinigung und Trennmittelauftrag. Bei der einseitigen Ankerung mit »Mammut XT« hingegen liegt der Zeitaufwand bei nur 8:30 Min.

Einfaches Handling mit weniger Teilen

Die Gründe für den Zeitgewinn liegen auf der Hand: Es sind keine weiteren Teile für die einseitige Ankerung zu montieren. Die »Mammut XT« benötigt insgesamt nur 3,3 Zubehörteile pro m2 für eine sachgerechte Anwendung. Das Handling wird laut Meva zusätzlich vereinfacht, da Stell- und Schließschalung immer identisch sind. Nicht zuletzt lässt sich die Schalung mit serienmäßig integrierter alkus Vollkunststoffplatte zwischen Einsätzen schnell reinigen. Auch der geringere notwendige Trennmittelauftrag reduziere den Zeitaufwand. Weitere clevere Details wie Ankerstab- und Schalschlosshalter, die den Transport zwischen den Einsätzen vereinfachen, sind zusätzliche Argumente für den Zeitvorteil beim Arbeiten mit den Meva Wandschalungssystemen »StarTec XT« und »Mammut XT«.   J

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