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Griffon: Schnellklebendes Kraftpaket meistert BAU-Belastungstest

Getreu dem Motto »Nicht reden, sondern machen«, stellte sich Sales Director Stefan Hilbrath von Griffon auf einen Holzblock, der kurz zuvor mit einem neuen Express-Klebstoff zusammengefügt wurde, um die schnelle Klebkraft unter Beweis zu stellen. Ähnliches Engagement bewies das Unternehmen auch bei der Präsentation vieler anderer Produkte, die pünktlich zur BAU neu auf den Markt gekommen sind.

Von Dan Windhorst

Das letzte Jahr hat der Klebstoffspezialist Griffon genutzt, um sein Sortiment merklich aufzustocken. Hinzugekommen sind viele neue Klebstofflösungen, die die bereits bestehende Produktrange erweitern sollen. Gleichzeitig ist Griffon auf die Bedürfnisse der Anwender eingegangen und hat zum Beispiel innerhalb der »HBS 200«-­Reihe eine neue Schutzanstrich-­Kartusche und ein luftdichtes Klebeband für Notreparaturen auf den Weg gebracht.

Gegenüber dem baustoffPARTNER erklärte Stefan Hilbrath, Sales Director bei Griffon: »Wir haben uns den Markt angeschaut und sind nach einem erfolgreichen Start mit unseren Produkten jetzt an einem Punkt, wo wir noch mehr in die Tiefe gehen und den hohen Ansprüchen der Verarbeiter gerecht werden.«

Neuer Express-Kleber

Ein Highlight am Stand von Griffon war der neuentwickelte »Pro Power Express«, ein Klebstoff in der Kartusche, der besonders durch seine starke und schnelle Klebkraft auffällt. »Wir haben das ›Poly Max‹-Sortiment um diese Express-Variante erweitert, weil es in vielen Arbeitsbereichen auf der Baustelle schnell gehen muss. Der ›Pro Power Express‹ ist kristallklar, besitzt eine sehr hohe Endfestigkeit und eine schnelle Festigkeitszunahme. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Masse überstreichen lässt, Fugen füllt und Temperaturen zwischen - 40 und + 100 °C locker verträgt«, so Hilbrath, der die Vorzüge des neuen Klebstoffes gleich vor Ort erfolgreich unter Beweis stellte. Dazu wurden mehrere kleine Holzstücke mit dem Expresskleber zusammengefügt und nach einer halben Stunde durch das Körpergewicht des Sales Directors belastet, ohne dabei nachzugeben.

Klebeband für Reparaturen

Mit dem »HBS-200«-Tape hat Griffon eine weitere Neuheit vorgestellt. Das Reparatur-Klebeband ist vielseitig verwendbar und lässt sich als effektives Universalband bezeichnen, das wasser- und luftdicht abdichtet.

»Das Tape eignet sich perfekt für Notreparaturen und ist ein toller Allrounder, der auf praktisch allen Materialien wie Holz, Beton, Metall, Stein, Bitumen, PVC oder EPDM hält. Die hohe Haftkraft und die Tatsache, dass es sofort nach der Verwendung wasserdicht ist, macht das Klebeband für eine Menge verschiedener Gewerke interessant«, fügte Hilbrath an.

Kombination überbrückt Risse

Die Kombination mit dem »HBS-200 Liquid Rubber«, einer universellen, ebenfalls wasser- und luftdichten Deckschicht, und dem neuen Tape ist zur Überbrückung von großen Rissen oder Nähten geeignet.

Der »Liquid Rubber« ist seit Kurzem auch als Kartuschenversion erhältlich. Laut Hersteller eignet sie sich gut für das Dichten und den Schutz von unterschiedlichen Materialien. Besonders effektiv sei sie für Innen- und Außenanwendungen wie Badezimmer, Keller, Balkone, Dächer sowie Dachrinne, Duschabschlüsse, Rohrdurchlässe, Dehnfugen, Fensterrahmenanschlüsse oder erdberührte Bauteile.

Einlegen und lossprühen

Ebenfalls für Aufsehen am Stand von Griffon sorgte die aufsprühbare Variante des »HBS-200«: Dazu wird eine Kartusche in die Sprühpistole eingesetzt und auf den gewünschten Untergrund gesprüht.

»Damit haben wir eine handliche und unkomplizierte Lösung entwickelt, die sich maschinell aufbringen lässt. Nach ungefähr 30 bis 60 Minuten hat der Anstrich eine Oberflächenhaut entwickelt, die im Grunde schon nach zwei Stunden mit leichtem Regen belastet werden kann. Wasserdicht ist das Ganze dann nach 24 Stunden«, sagte Hilbrath.


Viel vor im Jahr 2019

Für Griffon war die BAU wichtig, um die eigenen Ideen und Neuentwicklungen mit den Handwerkern und Händlern zu teilen und sich anwenderfreundlicher zu zeigen. »Das fängt bei der Entwicklung neuer Produkte an, die ohne das Feedback der Anwender gar nicht möglich wäre, und geht weiter bis zum Außendienst, der den Leuten vor Ort eine bestmögliche Zusammenstellung unserer Produkte bieten muss«, so Hilbrath.

Gemeint sind damit die Displays, die sich neuerdings individuell vom Handwerksbetrieb bestücken lassen. So kann der Anwender selbst entscheiden, welche der Produkte er in welcher Stückzahl oder Anordnung auch wirklich benötigt.    J

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