Zambelli: Den Regenschall akustisch ausbremsen

Mit seinem »Rib-Roof«-Akustikdach sorgt der niederbayerische Hersteller Zambelli für eine optimierte Regenschallreduzierung. Dies konnte bei einer Dachsanierung in Bad Salzuflen unter Beweis gestellt werden. Das System besteht aus Aluminium-Blechen mit Vlieskaschierung und einem Wirrgelege.

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In einem Neubaugebiet am Stadtrand von Bad Salzuflen musste ein erst etwa fünf Jahre altes Titanzinkdach einer Doppelhaushälfte aufgrund von Undichtigkeiten saniert werden. Das Gebäude kennzeichnet ein Split-Roof, d. h. ein Haus mit zwei gegenläufigen Pultdachsituationen mit Höhenversatz. Sowohl die Dachfläche als auch die Gebäudehülle wurden in Anlehnung an den vorbewitterten Titanzink im Aluminium-Zink-Look ausgeführt. Zum Einsatz kam das neue »Rib- Roof« Akustikdach von Zambelli. Dieses besteht aus dem Metallsystem »Rib-Roof Speed 500« aus Aluminium in einer Blechstärke von 1 mm im Zink-Look mit einer unterseitig aufgewalzten, 3 mm starken Akustikvlies-Kaschierung sowie dem ca. 8 mm starken Wirrgelege als weiterer Zwischenlage. »Die Möglichkeit, den Regenschall mit dem ›Rib-Roof‹ Akustikdach um ca. sechs Dezibel zu reduzieren, ist insbesondere beim Bau von Eigenheimen von hoher Bedeutung«, sagt Stefan Grimsmann, Gebietsverkaufsleiter bei Zambelli Rib-Roof.

Die Anforderungen an die Sanierung waren klar formuliert: Das Material sollte eine hohe Gebrauchstauglichkeit und Lebensdauer aufweisen sowie gleichzeitig leicht und schnell verlegbar sein. Zudem sollte das System die Option durchdringungsfreier Installationen von Systemkomponenten wie Photovoltaik, Solarthermie etc. gewährleisten. Die Zambelli-­Produkte werden diesen Anforderungen gerecht. Alle Metalldachsysteme sind gemäß der europäischen ETA (European Technical Assessment) zugelassen. Sie weisen gemäß der Umwelt Produktdeklaration eine Referenz-Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren auf und können schon ab einer Dachneigung von nur 1,5 Grad angewandt werden.


Montage mit profilierten Clipleisten

Für die Verlegung des Systems kommen profilierte Clipleisten zum Einsatz. Die Verarbeiter montieren diese in den erforderlichen Abständen auf der mit einer Holzschalung vorgedeckten Dachfläche zunächst vor und rollen das Wirrgelege als Zwischenlage lose aus. Unmittelbar im Anschluss kann die erste »Rib-Roof«-Profilbahn in die erste Clip-Linie der Clipleisten eingehakt, abgelegt und im Folgeclip eingerastet werden. Zur Erstellung des erforderlichen Festpunktes bei Gleitfalzdächern wird daraufhin der Festpunktclip montiert und traufseitig der unterseitige PE-Füller eingelegt.

»Die Festpunktvernietung erfolgt idealerweise unmittelbar nach Montage der zweiten Bahn bei allen ihr folgenden, um ein Abrutschen zu verhindern«, erläutert Stefan Grimsmann. Zum Schluss werden der Traufwinkel als Randaussteifung, Ortgangeinhangprofil und Zahnleisten samt oberseitiger PE-Füller mittels Alu / Edelstahlnieten mit großem Setzkopf auf dem Falz genietet. Das Abschlussblech wird in das Vorstoßblech eingehängt und um die Zahnleiste sowie das Einhangprofil ­verfalzt.   J

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