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Schomburg: Digitale Kanäle und mineralische Beschichtung

Bauchemie-Spezialist Schomburg hatte auf der BAU gleich mehrere Schwerpunkt-Themen: Am gut besuchten Messestand in Halle B6 ging es um digitale Themen wie die Weiterentwicklung der App »Frag Albert« und Verarbeitervideos mit dem neuen Werbegesicht Anne Heidrich. Bei der Präsentation neuer Produkte stand die reaktiv abbindende Dickbeschichtung »Aquafin-RB400« im Mittelpunkt, wie Niels Theis, Leiter Produktmanagement, im Gespräch mit dem ­baustoffPARTNER erläuterte.

Von Jan Rieken

»Seit mehr als 50 Jahren steht ›Aquafin‹ für Leistungsfähigkeit im Abdichtungsbereich. Wenn es um Geschmeidigkeit, Verarbeitung und die sichere Durchhärtung geht, sind wir mit unseren Dichtungsschlämmen am Markt weit vorne unterwegs«, sagt Theis und verweist auf Labortests, die sowohl eigene als auch Wettbewerbs-Produkte auch unter widrigen Witterungsbedingungen getestet haben.

Die mineralische und bitumenfreie Dickbeschichtung »Aquafin-RB400« für Bauwerks­abdichtung und Oberflächenschutz hat ein selbstvernetzendes Abbindeverhalten, das den Einsatz jenseits der 20 Grad-Marke und bei höheren Luftfeuchten als 50 % ermöglicht: Das Reaktivsystem entzieht dem Abdichtungsfilm chemisch Wasser und trocknet dadurch nahezu witterungsunabhängig aus.

Verlege-Tricks im Video

Was die Produkte aus Detmold  können und wie sie verarbeitet werden, zeigt Schomburg anhand eines knapp zehnminütigen Videos, das kurz vor der BAU fertig geworden ist und am Messestand über eine Großbild-Leinwand lief. Das Gesicht der Kampagne ist Anne Heidrich, Fliesenleger-Auszubildende aus Neuruppin in Brandenburg, »Von Anne bis Fliese«, so der Titel, soll der Auftakt einer ganzen Serie von Schomburg-Videos sein, die sich vor allem an jüngere Handwerker richtet. Denn im Handwerk ist der Generationswechsel in vollem Gange: Facebook & Co gehören zum Alltag, und das Handy ist das wichtigste Werkzeug geworden, weiß auch Theis.

»Albert« jetzt auf Englisch

Passend dazu hat Schomburg auch seine aktualisierte App »Frag Albert« mit auf die BAU gebracht. Als Ergänzung zur seit Mai erhältlichen Version, mit der sich laut Theis bereits 80 % aller Probleme lösen lassen, verfügt das Update über zusätzliche Sanierungs-Tools. »Unserem Export-Anteil von rund 50 % werden wir gerecht, indem wir die App nun auch mit einer englischsprachigen Option anbieten«, so Theis.     J


 

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