Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG Großformate sicher verlegen: Der Untergrund entscheidet

Stabiler Untergrund für Großformate: Worauf es beim Verlegen ankommt

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Sakret

Bodenfliesen im Großformat sind für Innengestalter, Architekten und Bauherren ein gefragtes Designelement. Das Verlegen solcher Formate kann das Handwerk allerdings vor besondere Herausforderungen stellen. Fehler bei Vorbereitung, Verlegung oder ein zu enger Zeitplan verursachen oft Brüche oder Risse. Insbesondere Schäden aufgrund mängelbehafteter Untergründe und Bettungen lassen sich jedoch durch spezialisierte, aufeinander abgestimmte Materialien und deren fachgerechte Anwendung vermeiden.

Was ist anders bei Großformaten?

Großformatige Fliesen reagieren empfindlicher auf Unebenheiten, Spannungen und Unregelmäßigkeiten im Untergrund als kleinere Formate. Ursache sind unter anderem ihre Abmessungen, ihr Eigengewicht sowie die im Verhältnis zur Fläche geringe Materialstärke. Bereits der Transport erfordert eine sorgfältige Handhabung sowie geeignete Hebe- und Transporthilfen, um Beschädigungen des Materials zu vermeiden. Da weniger Fugen zur Aufnahme von Spannungen zur Verfügung stehen, können sich bereits geringfügige Unebenheiten des Untergrunds oder Hohlstellen im Kleberbett auf das Verlegeergebnis auswirken.


Der geeignete Untergrund

Der Untergrund sollte ausreichend eben, tragfähig und frei von Rissen sein. Neu eingebrachter Estrich ist außerdem auf Restfeuchtigkeit zu prüfen; in Bestandsbauten sollten lose, brüchige oder nicht tragfähige Schichten vor der Verlegung entfernt oder überarbeitet werden.  Für die Untergrundvorbereitung stellt SAKRET verschiedene Systembaustoffe zur Verfügung, darunter das Multifunktionsgewebe MFG, die Fußbodenausgleichsmasse FAM 20 und die Multiausgleichsmasse MAM.

Eine Grundierung wie die Universalgrundierung UG kann das Saugverhalten regulieren und die Haftung des weiteren Aufbaus unterstützen. In Nassräumen und anderen entsprechend beanspruchten Bereichen ist zudem eine geeignete Abdichtung in den Systemaufbau zu integrieren, beispielsweise mit der flexiblen Dichtungsschlämme FDS. Diese Beispiele zeigen die Vorteile eines Systemaufbaus: Die einzelnen Komponenten des SAKRET Systems sind für unterschiedliche Anwendungsbereiche aufeinander abgestimmt und unterstützen eine fachgerechte Verarbeitung.

Einbettung mit möglichst geringer Hohlraumneigung

Für die Verlegung großformatiger Fliesen kommen je nach Anwendung flexible Dünnbett- oder Fließbettmörtel zum Einsatz. Im SAKRET System stehen dafür unter anderem ProfiFlex PF, Multifunktionsflexkleber XXL sowie Fließbettmörtel FBM zur Verfügung. Um Hohlstellen im Kleberbett zu reduzieren, werden Großformate in der Regel im Buttering-Floating-Verfahren verlegt. Dabei ist auf eine geeignete Benetzung der Fliesenrückseite und auf einen an den Anwendungsfall angepassten Kleberauftrag zu achten. Die erforderliche Kleberbettdicke richtet sich nach dem jeweiligen System, dem Fliesenformat und dem Untergrund und ist entsprechend den technischen Vorgaben des Produkts zu wählen.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist eine angepasste Zeitplanung. Großformatige Fliesen erfordern deutlich mehr Zeit für Arbeitsvorbereitung, Transport auf der Baustelle und eine produktspezifische Trocknung. Insbesondere Bodenheizungen dürfen nicht zu früh in Betrieb genommen werden, um den Dünnbettmörtel nicht zu belasten und resultierende Schäden zu vermeiden.

Vorteile durch Systemaufbau

Gerade in der Verlegung von XXL-Fliesen zeigen sich die Vorteile des SAKRET Systems. Denn hier ist in jeder Stufe besonders präzises Arbeiten erforderlich. Die entsprechenden SAKRET Systembaustoffe sind exakt auf diese Art der Anwendung und Verarbeitung abgestimmt. Die einzelnen Komponenten greifen zuverlässig ineinander. So lässt sich die Verlegung großformatiger Fliesen technisch sicherer und wirtschaftlich planbarer umsetzen.

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