Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG Konsequente Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Sakret

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Rettung des Klimas. Entsprechend braucht es Ideen und Tatkraft, die direkt zur Lösung beitragen. Die Sakret-Gruppe stellt sich dieser Verantwortung und setzt eine Vielzahl von Maßnahmen um, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen und den Klimaschutz vorantreiben sollen.

Die Baubranche ist weltweit für ca. 38 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Immer mehr Unternehmen beginnen vor diesem Hintergrund, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden. Auch Sakret stellt sich der Verantwortung. Bereits heute hat das Unternehmen eine Vielzahl von Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und eine Reduzierung der CO2-Emissionen umgesetzt.

Ressourcen effizient nutzen

Im Fokus stehen bei Sakret neben der Steigerung von Energieeffizienz Themen wie alternative Zuschläge und CO2-reduzierte Bindemittel. Beispielsweise wird geeigneter Sand hinsichtlich der Zuschläge knapp und die hohe Nachfrage bedroht das Ökosystem. Entsprechend geht »GreenLight Fast«, die neueste Produktentwicklung aus dem Hause Sakret Bausysteme, sowohl das Thema des endlichen Rohstoffes Sand als auch die CO2-Reduktion proaktiv an.

Die Forschung und Entwicklung der ­Sakret Bausysteme setzt einen ­Spezialzement mit deutlicher CO2-Reduzierung ein. Zusätzlich wird der bisherige Zuschlagstoff Quarzsand vollständig durch Glasperlengranulat aus 100 Prozent recyceltem Glas ersetzt. Die Umwelt wird geschont, da die Bestandstoffe ressourcenschonend sind, Glas nicht deponiert werden muss und es sich um einen wiederverwendeten, hochwertigen Sekundärstoff in genügend vorhandener Menge handelt.

Nicht nur der niedrigere Energieeinsatz, die CO2-Reduktion und die laut Sakret um ca. 22 Prozent verringerten Emissionen zeichnen den neuen Fliesenkleber aus, sondern er ist nach Unternehmensangaben auch noch um ca. 35 Prozent ergiebiger geworden. Mit hundertprozentigem Ersatz von konventionellen Zuschlagstoffen ist »GreenLight Fast« einer Unternehmensmitteilung zufolge der nachhaltigste Fliesenkleber auf dem Markt.

Der vollständige Austausch des Zuschlagstoffes Quarzsand (eckiges Granulat links im Foto) durch nachhaltiges Glasperlengranulat (Glasperlen rechts im Foto) aus 100 Prozent recyceltem Glas schont die Umwelt, da die Bestandsstoffe ressourcenschonend sind.

Der Kleber ist für alle Formate, auch Großformate, geeignet und erreicht laut Hersteller beste Kennwerte beispielsweise hinsichtlich Verarbeitungszeit und Begehbarkeit. Das 15 kg Gebinde mit Tragegriff ­entspricht der Ergiebigkeit eines 25 kg Gebindes. Der Fliesenkleber ist geprüft nach C2 FTE S 1 und entspricht den Anforderungen des AgBB, zertifiziert nach EMICODE EC1 PLUS und verfügt über eine EPD.

Entwicklungen und Lösungen

Der Entwicklungsprozess des neuen Fliesenklebers »GreenLight Fast« ist Teil einer Gesamtheit von Maßnahmen, die das Thema in den Unternehmen der Sakret-Gruppe Schritt für Schritt umsetzen. Eine Reihe von Entwicklungen ist bereits in der praktischen Anwendung. Dazu gehören folienfreie Säcke für ausgewählte Schnell-Dreher-Artikel, die als Papier entsorgt werden können. Sie reduzieren die Entsorgungskosten und schonen Ressourcen. Sakret München spart damit beispielsweise ca. 4 t Plastik jährlich ein. Bei anderen Lizenzpartnern steht dies derzeit in Erprobung.

Beim Sakret Lizenznehmer Rygol Baustoffwerk werden PCR (Post-Consumer-Recycling) Gebinde aus recyceltem Material für Gebinde der Pflasterfugenmörtel eingesetzt. Das entspricht laut Hersteller einer CO2-Einsparung von ca. 1,5 t CO2 jährlich. Das Produkt »Objektabdichtung OAD« der Sakret Bausysteme ist ebenfalls als PCR-Gebinde umgestellt.

Bereits seit 2009 verfügt das Rygol Baustoffwerk über eine Freiflächen-PV-­Anlage mit einer jährlichen Erzeugung von ca. 1 000 000 kWh. Sakret Sachsen erzeugt mit seiner PV-Anlage am Standort Diethensdorf eine jährliche Leistung von ca. 485 000 kWh (CO2-Einsparung von ca. 330 t).

Der nachhaltige, emissionsarme Großformat-Flexmörtel wird zu 97 Prozent aus regionalen Rohstoffen produziert.

In der Trockenmörtelproduktion können verschiedene Reststoffe – darunter ­Produktionsstäube, überschüssige Rohmaterialien und Wasser aus den Produktionsprozessen – nach entsprechender Aufbereitung wieder dem Fertigungsprozess zugeführt werden. Für eine solche reststofffreie Produktion hat zum Beispiel Sakret München einen Anlagenumbau vorgenommen. Damit werden jährlich ca. 500 t an Reststoffen aus der Produktion wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt.

Das Rygol Baustoffwerk nahm bereits 2013 zwei Microgasturbinen (200 kW und 65 kW elektrische Leistung) in Betrieb mit einer jährlichen Leistung von bis zu 1 700 000 kWh Strom und zusätzlicher Nutzung der Abwärme (Thermische Leistung gesamt 350 kW) für den Trocknungsprozess von Kalksteinbrechsand.

Regionalität beim Transport von Rohstoffen verkürzt die Transportwege und verringert die CO2-Emissionen. 90 Prozent der Rohstoffe, die Sakret München verwendet, werden aus einem Radius von 60 km um das Werk in Kirchstockach bezogen. Und rund 54 Prozent dieser Rohstoffe stammen dabei aus einem Radius von bis zu 10 km. Auf Regionalität setzt die gesamte Sakret-Gruppe. Dennoch ist diese Maßgabe auch der Leitgedanke der Produktentwicklung rund um den »Regio­Flex XL Bayern Edition RF« vom Rygol Baustoffwerk ­gewesen, der zu 97 Prozent aus regionalen Rohstoffen besteht.

Die Umstellung auf E-Mobilität ist eine bereits verbreitete Maßnahme zur CO2-Reduzierung und dazu gehören auch E-Stapler in der Warenlogistik. Sakret München hat bereits zwei Drittel der Stapler damit ersetzt, ­Sakret ­Sachsen hat in 2023 die ersten zwei Stapler angeschafft und erhöht diese Zahl in 2024 auf vier Stapler. Auch Sakret Bausysteme arbeitet mit Elektrostaplern. Das Rygol Baustoffwerk plant eine Umstellung von einem Drittel der Stapler in 2024.

»GreenLight Fast« mit CO2-Emission reduziertem CEM II Zement und 100 Prozent recycelten Glasperlengranulat anstatt Quarzsand.

Bei der Umstellung der Fahrzeug-­Flotte auf E-Autos nimmt der Lizenznehmer ­Sakret Sachsen mit 13 rein elektrischen ­Autos (ca. 55 Prozent der gesamten Flotte) die Vorreiterrolle in der Gruppe ein.

Auch die Anschaffung neuer Großgeräte wie Großbagger und Starrrahmen-Muldenkipper erfolgt unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Hier spielt ein geringerer Treibstoffverbrauch bei höherer Leistung eine entscheidende Rolle. Das Rygol Baustoffwerk spart durch diese Investitionen mehr als 100 t CO2 seit Umsetzung der Maßnahme im Jahr 2021/22 ein.

Die Herstellung von CO2-reduzierten Produkten kann auch durch den Einsatz von CEM II-Zementen durchgeführt werden. So verwendet zum Beispiel Sakret München in den Produkten CEM II-Zement und spart ca. 181 kg CO2 je Tonne eingesetzten Zement ein. Auf diese Weise hatte auch ­Sakret Sachsen bereits rund 4,5 ­Prozent CO2 eingespart. Geplant ist hier die Erhöhung des Einsatzes mit dem Ziel, ca. 31,5 Prozent CO2 einzusparen, was etwa 5 000 t entspricht.

Wärmetauscher für den Klimaschutz

Das Rygol Baustoffwerk nutzt die Abwärme der Drucklufterzeuger über zusätzlich installierte Wärmetauscher. Diese Abwärme ist ausreichend, um Verwaltungsgebäude, Versandgebäude und Laborgebäude im Werk zu 80 Prozent mit Wärme zu versorgen. Beheizt wird seit Dezember 2023 eine Grundfläche von 1 458 m². Das entspricht einer Brennerleistung von 80 kW.

Die Qualität der Produkte und Maßnahmen wird mit Zertifizierungen verschiedener Institutionen belegt. So sind ein Dutzend Produkte mit dem Blauen Engel zertifiziert, wie ­beispielsweise der »Putz- und Mauermörtel PM« oder auch der »Kalk-Innenputz KIP« ­(Sakret Sachsen). Produkte mit EMICODE oder ibr-Zertifizierung liegen ebenfalls vor.

Die Klimaschutz orientierten Herstellungs- und Logistikprozesse sind Teil einer Unternehmensstrategie, die alle Bereiche umfasst, so auch den nachhaltigen Umgang mit der alltäglichen Reduzierung von Energiebedarf bis hin zu umsichtigem Verhalten der Mitarbeiter.

Es geht weiter: Nächste Maßnahmen sind geplant

Zusätzlich gibt es bei Sakret eine Reihe von Maßnahmen, die derzeit in der Entwicklung und Planung sind. So beispielsweise die Erhöhung der Recycling-Quote in Produktrezepturen, ein möglicher Einsatz von wasserlöslichen Verpackungen, die Umstellung weiterer Gebinde auf nachhaltigere Alternativen sowie eine stetig steigende Energieeffizienz. Dabei ist darauf zu achten, dass Qualitätsstandards erfüllt werden müssen, um Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Endproduktes zu gewährleisten. Auswahl und Anteile an recyceltem Material können daher variieren.


Bewusstsein für Nachhaltigkeit

Sakret investiert auch finanziell in die nachhaltige Zukunft im Sinne eines Wertstoff-Kreislaufes von regional bezogenem Rohmaterial über effiziente Herstellungsprozesse, die Ausrichtung von Gebäuden und Fuhrparks bis zur Abfallwirtschaft für eine CO2-Emissionsreduzierung.

Das Unternehmen will mit gestärktem Bewusstsein und Engagement nachhaltige Maßnahmen effektiv umsetzen. Die Beispiele »GreenLight Fast« und »RegioFlex XL« sind einige Schritte von vielen gestarteten Maßnahmen innerhalb der Unternehmen der ­Sakret-Gruppe, denen ­weitere folgen werden.

 

SAKRET – Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Vorstellung von Maßnahmen zur CO2-Reduzierung auf dem Heinze KlimaFestival

SAKRET wird als Teilnehmer Heinze Klima Festival in Berlin eigene Maßnahmen, die bereits in der praktischen Anwendung sind, vorstellen und einen Ausblick auf weitere Entwicklungen im Bereich Klimaschutz geben.

SAKRET investiert auch finanziell in die nachhaltige Zukunft im Sinne eines Wertstoff-Kreislaufes von regional bezogenem Rohmaterial über effiziente Herstellungsprozesse, der Ausrichtung von Gebäuden und Fuhrparks bis zur Abfallwirtschaft für eine CO2-Emissions-Reduzierung, mit dem Ziel den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Ein Beispiel für die Umsetzung von CO2-Reduzierung bei der Produktentwicklung ist der neue Fliesenkleber „GreenLight Fast“. Die Forschung und Entwicklung der SAKRET Bausysteme setzte bei der Herstellung einen Spezialzement mit ca. 22% CO2-Emissions-Reduzierung ein. Zusätzlich wurde der Zuschlagstoff Quarzsand ersetzt durch ein 100% aus recyceltem Glas hergestellten Glasperlengranulat. Dieser derzeit wohl nachhaltigste Fliesenkleber hat dazu noch eine um 35 % erhöhte Ergiebigkeit.

 

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