Rouven Hahn, Technical Officer und Trainer bei Renolit-Folienservice, war eine der meistbeschäftigten Personen am Renolit-Messestand in Nürnberg. Im Stundenrhythmus erklärte er dem Fachpublikum, wie sich mit »Renolit Exofol« beschichtete Bauelemente am besten reinigen lassen. Dabei wurden die Profile von Fassadenputz, Fliesenkleber und Fassadenfarbe gereinigt.
Ganz wichtig dabei: Der Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln, die die Beschichtung beschädigen könnten, sollte unbedingt vermieden werden. Auch kratzende Materialien oder scharfe Werkzeuge sind tabu. Stattdessen genügen ein weiches Tuch oder ein Schwamm sowie ein handelsübliches Spülmittel (keine Lösungsmittel oder starke Reinigungsmittel).
Wasser, Spülmittel, Bürste
Die Erstreinigung nach Bauabnahme ist laut Rouven Hahn sehr wichtig. Grobe, sichtbare Verschmutzungen sollten umgehend von der Folienoberfläche entfernt werden, um Schäden zu vermeiden. Anschließend genügt eine regelmäßige Reinigung mit Schwamm bzw. einer weichen Bürste und Spülmittel.
Bei stärkeren Verschmutzungen ist es wichtig, die Verschmutzung nicht auf der Folienoberfläche zu verreiben, sondern diese erst mit heißem Leitungswasser zu besprühen. Anschließend wird das Spülmittel vorsichtig mit der Hand auf der verschmutzten Folie aufgetragen und ein feuchtes Papier auf die Stelle gelegt. Nach einigen Minuten Einwirkungszeit und mehrmaligem Besprühen mit heißem Leitungswasser kann das Papier abgenommen und die Verschmutzung mit heißem Leitungswasser entfernt werden. Danach kann mit einer weichen Bürste und Leitungswasser die Endreinigung erfolgen. Die einzelnen Reinigungsschritte sind auf der Renolit-Homepage ausführlich beschrieben. Auch ein Aufkleber mit QR-Code, der zu einem Erklärvideo führt, kann bei Renolit bestellt werden.