KORODUR: Reparaturmörtel – effektiv und nachhaltig

Nachhaltigkeit durch Energie und CO2 sparende Herstellung sowie eine schnelle Verarbeitung: das verspricht Korodur mit seinem »Rapid Set«-Produktprogramm. Der Hersteller von mineralischen Hartstoffen wird dieses Sortiment für die Betonsanierung auf der BAU präsentieren.

Als europäischer Lizenzpartner für »Rapid Set« präsentiert das Amberger Unternehmen dem Fachpublikum auf der BAU diverse praktische Anwendungsbeispiele. In den USA wird dieser Zement seit mehr als vier Jahrzehnten eingesetzt.

Ob innen oder außen, ob für Wand, Boden oder Decke – der Vorteil der Rezeptur besteht in der Vielzahl ihrer Anwendungsmöglichkeiten im privaten und gewerblichen sowie industriellen oder landwirtschaftlichen Bereich. Zugeschnitten auf unterschiedlichste Anwendungen in der Mauerwerkssanierung, bei Putzarbeiten, für das Erstellen von Betonfertigteilen und Fundamenten sowie für den Straßenbau wurden die Produktlinien »Cement All«, »Mortar Mix« und »Concrete Mix« entwickelt. »Alle drei Varianten dieses Schnellzements überzeugen mit Effektivität im Einsatz sowie mit Nachhaltigkeit«, erklärt Nikola Heckmann, Mitglied der Geschäftsführung von Korodur.

Ressourcen und Energie sparende Produktion

Die technischen und ökologischen Vorteile der »Rapid Set«- Reparaturmörtel basieren auf der Verwendung von Belit-Calciumsulfoaluminat-Zement, kurz: BCSA-Zement. Im direkten Vergleich zu Portlandzement ist die Herstellung von »Rapid Set«  laut Korodur ressourcenschonender. Nikola Heckmann: »Für die Produktion werden geringere Mengen an Kalkstein benötigt. Daher ist der CO2-Ausstoß bereits bei der Kalzinierung vermindert, und die Verbrennungstemperatur im Brennofen liegt um rund 200 Grad niedriger als bei Portlandzement. Zudem fällt die leichtere Mahlbarkeit der Grundstoffe für den BCSA-Zement ins Gewicht, wodurch weniger Energie aufgewendet werden muss.« Einsparungen von 30 Prozent bei den CO2-Emissionen lassen sich laut Hersteller realisieren.

Die Geschäftsführerin verweist auf das wachsende Umweltbewusstsein im Bausektor. Neben dem schonenden Einsatz von Energien und Ressourcen sieht Nikola Heckmann einen Nachhaltigkeitsvorteil in der Langlebigkeit der Produkte: »Die Verarbeitung von Portlandzement erfordert einen erheblichen Zusatz von Wasser. Bei unserem Produkt hingegen sorgen die Hydratation des BCSA-Zements, die spezifische Hydratationsreaktion sowie der reduzierte Anteil an Silikaten für Volumenstabilität und eine längere Lebensdauer. Hierzu trägt auch die geringere Empfindlichkeit von BCSA-Zement gegenüber Sulfaten und Kieselsäure bei.« Diese Haltbarkeit wurde laut Korodur bei zahlreichen Infrastrukturprojekten in den USA unter Beweis gestellt.


Verringertes Schwindverhalten

»Rapid Set« soll in kurzer Zeit eine hohe Festigkeit und Belastbarkeit erreichen, zumal auf der Baustelle nur relativ wenig Wasser eingesetzt werden muss. So können Straßenabschnitte praktisch »über Nacht« erneuert werden, inklusive Entfernen der beschädigten Betondeckenabschnitte und Herstellen des neuen Abschnitts vor Ort. Zwei bis drei Stunden aushärten – schon kann der Verkehr wieder fließen. Auch an Flughäfen wurde »Rapid Set« bereits großflächig in Seattle, Rockford, Melbourne und Zagreb eingesetzt.

Für die Verarbeiter eröffnen sich laut Hersteller ebenfalls Vorteile, insbesondere durch die verkürzte Abbindezeit. Während herkömmlicher Beton erst nach etwa 28 Tagen voll belastbar ist, lässt sich diese Zeit durch Beton mit marktüblichem Schnellzement auf drei bis vier Tage verkürzen. Hier ist die Fläche nach vier Stunden begehbar – bei »Rapid Set« ist sie bereits nach zwei Stunden voll belastbar. So ist die Belegreife von neu erstellten Flächen früher gegeben.    J

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