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CARLISLE: EPDM – starker Schutz für Dach und Bauwerk

Die Resitrix Dichtungsbahnen des EPDM-Herstellers haben sich seit Jahrzehnten bei der Abdichtung von Flachdächern aller Art bewährt.

Die einlagigen EPDM-Abdichtungen schützen jedoch nicht nur Dächer, sondern auch erdberührte Bauteile. Sie gehören zu den sichersten Produkten in diesen Bereichen und überzeugen zudem durch Langlebigkeit und eine einfache Verarbeitung.

Bauherren, die sich trotz höherer Baukosten bewusst für einen Keller entschieden haben, möchten diesen selbstverständlich auch möglichst vielfältig nutzen. Ob Fitness- oder Hobbyraum, Kinosaal oder behagliche Sauna – die Möglichkeiten sind zahlreich.

Unbedingte Voraussetzung hierfür ist allerdings eine trockene Gebäudehülle. Eingedrungene Feuchtigkeit verursacht nicht nur den typischen, unangenehmen Modergeruch, sondern führt schlimmstenfalls dazu, dass die Kellerräume nicht mehr nutzbar sind. Wie so oft gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Heilen.

Mit der Entscheidung für die richtige Abdichtung zusammen mit einer passend dimensionierten Perimeterdämmung wird sozusagen der eigentliche Grundstein für dauerhaft trockene Räume im Untergeschoss gelegt. Sie wird üblicherweise aus Bitumendickbeschichtung oder Bitumenbahnen hergestellt. Aber auch eine Abdichtung mit Elastomerbahnen aus dem Synthesekautschuk EPDM­ ist möglich und verspricht nach Herstellerangaben darüber hinaus diverse Vorteile gegenüber den bituminösen Werkstoffen.

Neue Regeln für die Bauteilabdichtung

Mit der Einführung des neuen, differenzierten Regelwerkes für die verschiedenen Bauteilabdichtungen wurden auch neue Festlegungen für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen getroffen. Die Konstruktionsnorm DIN 18 533 umfasst alle Vorgaben für die Abdichtung gegen Bodenfeuchte, gegen nicht drückendes sowie gegen von außen drückendes Wasser, gegen nicht drückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken, gegen Spritzwasser am Wandsockel und gegen Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden. Sie definiert fünf Kriterien zur Auswahl der richtigen Abdichtungsart: Wassereinwirkungsklasse, Rissklasse, Rissüberbrückungsklasse, Raumnutzungsklasse und Zuverlässigkeitsanforderungen (s. Infokasten).

Einlagiges Multitalent mit Verstärkungseinlage

Eine besonders sichere Abdichtung im erdberührten Bereich kann laut Carlisle mit »Resitrix«-EPDM-Dichtungsbahnen ausgeführt werden. Die Produkte sind als einlagige, dauerhaft sichere Flachdachabdichtung nach DIN 18531 schon lange bekannt. Sie erfüllen jedoch gleichzeitig die Anforderungen für alle Wassereinwirkungsklassen der DIN 18533 und haben auch bei Eintauchtiefen über drei Metern keine Probleme.

»Resitrix«-Bahnen haben eine Verstärkungseinlage aus Glasgelege und sind zur einfachen und sicheren Verarbeitung unterseitig mit polymermodifiziertem Bitumen beschichtet. Resitrix erfüllt die Anforderungen an die Ausführung der genannten Abdichtungen im erdberührten Bereich und dabei für alle Raumnutzungsklassen, Riss- bzw. Rissüberbrückungsklassen sowie alle Wassereinwirkungsklassen. Bei Einwirkung von drückendem Wasser können »Resitrix«-Dichtungsbahnen für alle infrage kommenden Eintauchtiefen eingesetzt werden. Je nach Anwendungsfall können sie lose verlegt bzw. voll- oder teilflächig verklebt werden.

Sichere Heißluftverschweißung

Der Bahnenaufbau von »Resitrix« stellt laut Carlisle ein Alleinstellungsmerkmal unter den am Markt verfügbaren EPDM-­Dichtungsbahnen dar. Die unterseitige Polymerbitumenschicht von »Resitrix« wird in die mittels Heißluft zu verschweißenden Nahtverbindungen einbezogen. Es gibt also keine besonderen Fügenähte. Separate Deckstreifen an Querstößen und bei der Verlegung von angeschnittenen Bahnen entfallen.

Der Bitumenfluss während der Nahtverschweißung erfordert keine Zusatzmaßnahmen im Bereich von T-Stößen. Die gleichmäßig austretende und gut erkennbare Bitumenraupe an der Bahnenkante sowie das enorm große Schweißfenster bieten dem Verarbeiter zusätzliche Vorteile und erhöhen die Ausführungssicherheit. Dazu gehört auch der Ausschluss einer offenen Flamme während der Verlegung.


An die Untergrundbeschaffenheit bestehen geringe Anforderungen. Lediglich überstehende Putzreste müssen beseitigt werden. Zusätzliche Spachtelungen oder Putzschichten sind nicht erforderlich. Offene Stoßfugen bzw. Hohlstellen bis 5 mm können verbleiben. Einen derart vorbereiteten und festen Untergrund vorausgesetzt, sind vertikal verlaufende Abdichtungen, wie an Wänden oder im Sockelbereich, mit der vollflächig selbstklebenden Bahn »Resitrix SK W Full Bond« standfest bzw. abrutschsicher. Sie gelten in dieser Ausführung auf vorbereitetem Beton mit einer Rautiefe bis maximal 1,5 mm auch als unterlaufsicher.

Detailpunkte können mit separaten, selbstklebenden Bahnenzuschnitten bzw. mit dem Systemzubehör einfach und sicher ausgebildet werden. Übergänge zu Abdichtungsbereichen an Sockeln aus mineralischen Dichtungsschlämmen sind ebenfalls problemlos herstellbar.

Lange Haltbarkeit von 50 Jahren bescheinigt

Bei Einwirkung von drückendem Wasser erfolgt der Anschluss mit Fest- und Losflanschverbindungen. Die Anordnung von Hohlkehlen ist nicht erforderlich. Außerdem kann auf die aufwendige Prüfung der Dicke sowie Kontrollen der Trocknungszeiten, wie bei Bitumendick­beschichtung nötig, verzichtet werden. Direkt nach der Verarbeitung sind die EPDM-Abdichtungen wasser- und schlagregendicht. Dass das Ergebnis überzeugt, wurde dem Hersteller vom Süddeutschen Kunststoff-Zentrum (SKZ) bescheinigt: Demnach hat »Resitrix« eine Nutzungsdauer von über 50 Jahren, als einziges Produkt auch für die Nahtfügung.

Übergänge von Wandab­dichtungen auf Bodenplatten aus wasserundurchlässigem Beton stellen eine besondere Herausforderung dar. Auch hierfür gibt es eine passende Lösung mit »Resitrix SK W Full Bond«. Die Bahn wird bis auf die Stirnseite der vorbereiteten, abgeschliffenen Bodenplatte geführt und dort am Bahnenende in einer Breite von 5 cm mittels Heißluft aufgeschweißt. In gleicher Weise können DIN-übergreifend Arbeits- und Sollrissfugen innerhalb von WU-Betonbauteilen abgedichtet werden und dabei auch bei Einwirkung von drückendem Wasser. Für diese besonderen Einsatzgebiete liegt ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis vor.

Gut geschützt – auch gegen Radon

Als weitere Besonderheit von »Resitrix« nennt der Hersteller, dass die EPDM-Bahnen nicht nur effektiv vor eindringender Feuchtigkeit schützen, sondern auch vor dem radioaktiven Edelgas Radon. Das farb- und geruchlose Gas kann durch undichte Stellen in Kellerwänden und Bodenplatten in Gebäude gelangen und sich dort in bedenklichen Konzentrationen in der Raumluft anreichern.

Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs und fordert in Deutschland pro Jahr rund 1900 Todesopfer. Daher soll nun bis zum 31.12.2018 das »Gesetz zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung« schrittweise in Kraft treten. Über die Radondichtigkeit von »Resitrix«-Dichtungsbahnen liegt dem Hersteller ein unabhängiger Prüfbericht vor.    J

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