Aktuelles Innenausbau

Caparol: Vier Treppenhäuser erstrahlen in neuem Glanz

Das prestigeträchtige »Rü-Karree« liegt inmitten des Essener Stadtteils Rüttenscheid.

Nun erfuhren im Zuge sorgfältiger Renovierungsarbeiten die vier Treppenhäuser des gehobenen Wohn- und Geschäftsgebäudes eine Erneuerung. Der Wunsch des Auftraggebers: eine glänzende Oberfläche, die das repräsentative Ambiente unterstützt. Die Wahl fiel auf »Capadecor StuccoDecor Di Luce« von Caparol, einer Marke von DAW.

Wohnen, Arbeiten, Freizeit genießen – der Stadtteil Rüttenscheid ist einer der beliebtesten Essens und zugleich durch seine zentrale Lage ein attraktiver Standort für Unternehmen. Als markanter Gebäudekomplex vermittelt das »Rü-Karree« sowohl von außen als auch von innen einen repräsentativen Eindruck und ist hochwertig ausgestattet.

1 200 m2  Wandfläche zum Glänzen gebracht

Für die Renovierung der vier Treppenhäuser fiel die Wahl auf »Capadecor StuccoDecor Di Luce«, denn die dispersionsbasierte Spachtelmasse erzeugt laut Hersteller effektvoll spiegelnde Oberflächen mit beeindruckender Tiefenwirkung. 1 200 m2 Wandfläche galt es zum Glänzen zu bringen.

Dabei lebt die Spachtelmasse von ihrem faszinierenden Wechselspiel mit Lichtreflexionen aus tieferliegenden Spachtelschichten und Spiegelungen an der Oberfläche – je nach Lichteinfall und Beleuchtungssituation. Dieser spiegelnde Glanz kombiniert mit einer angenehmen Oberflächenhaptik verleiht den Treppenhäusern des Gebäudekomplexes repräsentative Innenwände mit einer besonderen Anmutung.

»Um den besonderen Spiegelglanz zu erhalten, ist keine separate Beschichtung nötig«, berichtet Caparol-Objektberater Michael Trockel. »Der Glanz kommt aus dem Material heraus.« Trägt der Handwerker »Capadecor StuccoDecor Di Luce« zweifach auf, lassen sich nach eigenen Angaben venezianische, marmorierte und fleckartige Optiken erzeugen. Ein dritter Spachtelgang steigert den Glanzeffekt demnach noch einmal erheblich.


Hinzu kommt laut Hersteller, dass das Material im Vergleich zu anderen Spachteltechniken pflegeleicht und strapazierfähig ist. Die Oberfläche erweist sich nicht nur unempfindlich gegenüber Schmutz und Staub, sondern trotzt auch Spritzern von Flüssigkeiten und scheuernder Kleidung, ohne Kratzer davon zu tragen.

Verarbeiter und Auftraggeber gleichermaßen begeistert

Der Farbton der Wandbeschichtung wurde vor Ort bis zum Erreichen des gewünschten hellen Grautons ausgemischt. Der Malerbetrieb Netterdon, der seit mehr als 12 Jahren in Essen und Umgebung Objekte gestaltet, applizierte »Capadecor StuccoDecor Di Luce«. Mike Netterdon ist begeistert: »Die Spachtelmasse lässt sich leicht verarbeiten. Dank dieser Glättetechnik erhält der Kunde eindrucksvolle Flächen in schlichter Eleganz.«

Knapp vier Monate lang arbeiteten vier Mitarbeiter am Objekt. »Glätte- und Spachteltechniken leben von der Handschrift des Malers. Wir haben einige Tage gebraucht, um mit einer einheitlichen Handschrift die Struktur der Flächen zu steuern«, berichtet Netterdon.

Eine Herausforderung stellte die Höhe der Wände in den Treppenhäusern dar: Da über fünf bis sechs Etagen gearbeitet werden musste, war der Einsatz von Fahrgerüsten unabdingbar. Das Ergebnis begeisterte den Auftraggeber so sehr, dass in einem Folgeauftrag auch die Essener »Villa Bredeney« mit »StuccoDecor Di Luce« im gleichen Farbton spiegelglänzende Oberflächen erhielt.

Auftrag mit rostfreiem Doppelblattspachtel

Markus Wedel, Technischer Produktbetreuer bei Caparol, erklärt die Besonderheit von »Capadecor StuccoDecor Di Luce« bei der Verarbeitung: »Voraussetzung für eine optimale Oberflächenerscheinung bei dieser Spachteltechnik ist die Vorarbeit mit Caparol Akkordspachtel Fein.« Bevor die Maler mit den Spachtelgängen begannen, wurde die gesamte Fläche vollflächig gespachtelt. Danach beschichteten sie die Flächen nass-in-nass mit »StuccoDecor Di Luce«.

»Für den zweifachen Auftrag haben wir einen rostfreien Doppelblattspachtel verwendet. Auch zum Aufpolieren wird dieses Werkzeug benutzt, um das Risiko des Durchpolierens zu verringern«, erläutert Mike Netterdon. Auf diese Weise kommt der Spiegelglanz wie von allein und die Oberflächen erhalten ihre charakteristische Tiefenwirkung trotz geringer Schichtdichte.

So beeindruckt das »Rü-Karree« nicht nur äußerlich mit seiner historischen Sandsteinfassade, die mit Stahl- und Glas­elementen kombiniert wurde, sondern zieht auch im Inneren mit exklusiven, spiegelglänzenden Wandoberflächen in den Treppenhäusern die Blicke der Betrachter auf sich.    J

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