Dabei gehe es nicht um Wachstum um jeden Preis, wie Kai Roiger hervorhebt: »Entscheidend ist, dass wir dort wachsen, wo wir mit unserer technischen Kompetenz und unserer Fähigkeit zu Sonderlösungen einen echten Mehrwert bieten können. ›Die Torbauer‹ sollen im Markt noch stärker für Qualität, Verlässlichkeit und Lösungen jenseits des Standards stehen.«
Jedes in Herborn produzierte Tor ist eine Individualanfertigung. Das Unternehmen kann dabei auf das hohe technische Know-how seiner Mitarbeiter zurückgreifen, die teilweise über eine jahrzehntelange Erfahrung im Torbau verfügen.
Der Vertrieb basiert wiederum im Wesentlichen auf drei Säulen: dem Fachhandel, dem Direktgeschäft in ausgewählten Zielbranchen und dem herstellerübergreifenden Service. Zu den Zielbranchen zählen insbesondere Industrie, Waschstraßen und Waschhallen, der öffentliche Bereich mit z. B. Feuerwehren und Rettungsdiensten, die Bundeswehr sowie der Hangar- und Luftfahrtbereich.
Service als strategische Säule für die Zukunft
Zukünftig soll der Service bei Bothe-Hild eine noch größere Rolle spielen. Kai Roiger erläutert die Details: »Unser Ziel ist es, herstellerübergreifende Serviceleistungen für Toranlagen anzubieten und damit unsere Präsenz und Bekanntheit beim Endkunden weiter auszubauen. Wir wollen unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus einer Toranlage begleiten – von der Beratung und Neuanlage über Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Wartung, Reparatur und Modernisierung. Damit entwickeln wir ›Die Torbauer‹ konsequent weiter: vom reinen Torhersteller hin zu einem umfassenden Lösungs- und Servicepartner rund um das Thema Tor.«
Das Unternehmen ist heute deutschlandweit im Service und in der Montage aktiv. Dieses flächendeckende Netzwerk will Kai Roiger in den kommenden Jahren gezielt weiter ausbauen, um die Reaktionszeiten weiter zu verkürzen und noch näher am Kunden zu sein.
Produktseitig setzt man auf seine Kernkompetenzen, in erster Linie sind das Aluminium-Falttore, Deckenfalttore sowie Sonderkonstruktionen und kundenspezifische Torlösungen. »Unsere Stärke liegt insbesondere dort, wo Standardprodukte an ihre Grenzen kommen und eine individuelle technische Lösung gefragt ist«, so Kai Roiger. Mit Innovationen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte sollen zusätzliche Marktpotenziale erschlossen werden.
Die wirtschaftliche Gesamtlage spielt dabei laut Kai Roiger nicht die ausschlaggebende Rolle: »Entscheidend wird sein, sich nicht allein auf allgemeines Marktwachstum zu verlassen, sondern durch Innovation, Qualität, Service und klare Kundennähe eigene Wachstumsimpulse zu schaffen.« Für seine neue Aufgabe hat sich Kai Roiger auch persönlich einiges vorgenommen: »Ein persönliches Ziel ist für mich, bei ›Die Torbauer‹ eine Kultur weiterzuentwickeln, in der Vertrauen und Verantwortung von allen gelebt werden. Ich möchte, dass Entscheidungen dort getroffen werden, wo die Kompetenz sitzt, und dass jeder im Unternehmen den Anspruch hat, seinen Bereich aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig ist es mir wichtig, Impulse aus dem Markt frühzeitig wahrzunehmen – also zu verstehen, was unsere Kunden morgen brauchen, und daraus rechtzeitig die richtigen Maßnahmen abzuleiten. Das bedeutet für mich, Innovationen voranzutreiben, unsere Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch unsere Prozesse und Serviceangebote immer wieder zu hinterfragen.«