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Beck+Heun: »Messe-Highlights« sollen die Arbeit erleichtern und die Montagezeit verkürzen

Mehr schaffen in kürzerer Zeit – dieser Devise widmet sich der Messeauftritt von Beck+Heun auf der Fensterbau Frontale. In der Halle 7 (Stand 356) stellt der Hersteller von Verschattungs-, Dämm- und Lüftungssystemen seine Neuentwicklungen vor. Sie sollen das Handwerk von Fensterbauern erleichtern und die Montagezeit auf der Baustelle verkürzen.

Mit im Mittelpunkt steht dabei in Nürnberg das nun praxiserprobte Komplettsystem »Windowment«, werkseitig ausgestattet mit Sonnenschutz, Fensterbänken sowie Dämmung und vom Fensterbauer komplettiert mit dem Fenster. Darüber hinaus ermöglicht Beck+Heun mit der vergrößerten »Stabilum«-Serie die Befestigung von Hebeschiebeanlagen sowie die Ableitung von Lasten aus Absturzsicherungen. Weitere »Messe-Highlights« sind der weiterentwickelte Verschlussdeckelkasten »Roka-Top 2 Plus«, der »Neoline-Gurtkasten« inklusive Inlay mit großem horizontalen Stellbereich und die universelle EG-Systemdose, die entweder als Elektrodose dient oder als Basismodul für eine Gurtführung eingesetzt wird.

Fenster-Komplettsystem zum Einmauern

Das Fenster von heute ist großzügig dimensioniert und dreifach verglast. Fensterbauer haben auf der Baustelle einen logistischen Kraftakt zu vollbringen. Hinzu kommen steigende Anforderungen in der Montageausführung der Anschlussdetails. Über diese Herausforderungen, so das Unternehmen, »fliegt« das Komplettsystem »Windowment« buchstäblich hinweg – per Baustellenkran vom Lkw direkt an den Ort der Verarbeitung.

Das Fenster, die Beschattungseinheit, die Fensterbank und die gedämmte Laibung sind zu diesem Zeitpunkt bereits in dem kompakten Bauelement integriert. Denn »Windowment« wird von Beck+Heun vorkonfektioniert an den Fensterbaubetrieb geliefert und dort mit dem Fenster vervollständigt. Auf der Baustelle trifft ein großer Baustein ein, der nur noch eingemauert werden muss. Auch über den Messestand wird »Windowment« schweben: Es wird live am Drahtseil in einen Mauerwerksaufbau gehoben und montiert.

Verschlussdeckel-Aufsatzkasten neu aufgelegt

Ein in sich geschlossener Aufsatzrollladenkasten sowie neuartige Verschlussdeckel bilden ein geprüft luftdichtes Bauelement. Das bietet »Roka-Top 2 Plus« bereits ab Werk. Der Aufsatzkasten verfügt über eine unabhängige Dämm- und Dichtebene. Durch die zwei erhältlichen Verschlussdeckel kann entweder die Wärme- oder die Schalldämmung nochmals verstärkt werden. Konform zu den Novellierungen der DIN 4108 Beiblatt 2:2019 ist der Neuzugang in der Aufsatzkastenserie »Roka-Top 2« ebenfalls.


»Roka-Top 2 Plus« wird in nur einem Arbeitsschritt auf das Fenster gesetzt. Die Verschraubung durch den Blendrahmen in die Verschlussdeckelaufnahme gewährleistet eine kraftschlüssige Verbindung der Bauteile. Sie erfolgt, ohne den Kasten aufklipsen oder zusätzliche Adapter montieren zu müssen.

Neues Zubehör für Stabilisierung und Steuerung

Auch mit neuem Zubehör wartet der Rollladenkastenhersteller auf: Die »Stabilum«-Serie wurde um Befestigungskonzepte für Hebeschiebeanlagen und Absturzsicherungen erweitert – inklusive entsprechender Verwendungsnachweise akkreditierter Institute. Zudem wird in Nürnberg eine Lösung für die senkrechte Befestigung des Blendrahmens gezeigt. Neben dieser Ausstattung zur Stabilisierung von Fenster, Rollladen- und Raffstorekasten werden außerdem zwei Produkte für die Bedienung des Behangs präsentiert.

Das ist zum einen die universelle EG-Systemdose, die in der Grundausstattung als Elektroverteilerdose und in Kombination mit dem Gurtauslass als dämmende und dichte Gurtführung dient. Zum anderen erleichtert der neue »Neoline«-Gurtkasten die horizontale Positionierung des Gurtwicklers unter dem Gurtauslass per millimetergenau verstellbarem Inlay.   J

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