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Schäfer: Teiltransparente 3D-Fassade aus Aluminium-Lochblechen

Für den Neubau einer Edeka-Filiale im baden-württembergischen Albstadt wurde eine teiltransparente 3D-Fassade aus Lochblechen erstellt. Die individuelle Konstruktion wurde mit Aluminium-Lochblechen von Schäfer Lochbleche aus Neunkirchen im Siegerland realisiert.

Für die Konstruktion lieferte Schäfer Lochbleche 1 250 m2 Aluminium-Lochbleche mit beidseitiger Pulverbeschichtung in Eisenglimmer matt. Für die Freiform-Konstruktion waren nach Maß gearbeitete Segmente in 23 Breiten und 179 Längen erforderlich. »Das Projekt EDEKA in ­Tailfingen ist eines der Objekte, bei dem es sinnvoll war, die Planung in 3D, statt wie gewöhnlich bei Fassaden in 2D zu planen. Der Rohbau des Gebäudes ist sehr kantig. Durch die vorgehängte Lamellen-Lochblech-Fassade ergibt sich eine weiche, geschwungene ­Linie, welche das Gebäude in der Außenansicht dynamisch abrundet«, sagt Anna-Lena Haardt, Projektleiterin bei Lacker in Waldachtal. Deshalb konstruierte der Fassadenspezialist Lacker eine Unterkonstruktion, die den Übergang von polygonal auf eine freiform-geschwungene Linie überträgt. Aufgrund der statischen Anforderungen fiel die Entscheidung auf eine Konstruktion aus Stahl, welche bis zu drei Meter vor dem Rohbau frei übersteht.


Die Dreiecksform der verwendeten Lamellenprofile ist von der Architektur vorgegeben – ursprünglich allerdings nicht als Profil, sondern aus Kantblechen. Der Vorteil der extra für dieses Projekt gezogenen Lamellenprofile ist die integrierte Aufnahmenut für die Lochbleche, wodurch die Montagearbeit auf ein Minimum reduziert werden konnte. Die Lochblechsegmente sind von oben über eine ­Höhe von bis zu 14,5 m in die Profile eingeschoben. Die verwendeten Lochbleche hatten ein Stärke von zwei Millimetern.   J

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