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Robert Bosch: Drei neue Scheiben für ein noch breiteres Anwendungsspektrum

Ein Klick und alles sitzt: Mit »X-Lock« hat Bosch den Zubehörwechsel bei Winkelschleifern vereinfacht, dabei wird das Zubehör-Programm stetig weiterentwickelt – Handwerker können inzwischen auf mehr als 150 »X-Lock«-Zubehöre zurückgreifen. Für ein noch breiteres Anwendungsspektrum stehen jetzt drei neue Scheiben bereit: die langlebige Diamant-Trennscheibe »Diamond Metal Wheel«, die keramische Fiberschleifscheibe »Prisma Ceramic Fibre Disc« – die erste Bosch Fiberschleifscheibe mit dreieckig geformtem Korn für einen noch schnelleren Materialabtrag – sowie die vielseitig einsetzbare »Cleaning Disc« zum schonenden Abtrag von Rost, Farben und Lacken.

Der Vorteil des »X-Lock«-Systems: Statt vieler kleiner Schritte mit verlierbaren Teilen bei hohem Kraftaufwand geht der Zubehörwechsel ganz einfach: Die Scheibe wird in der »X-Lock«-Aufnahme positioniert und aufgeklickt. Entriegelt wird sie per Hebel. Eine doppelte Lagerhaltung ist beim Wechsel zum »X-Lock«-System laut Bosch nicht erforderlich: Nahezu alle »X-Lock«-Zubehöre können auch auf Winkelschleifern mit herkömmlichen Spannsystemen eingesetzt werden.

Bis zu 100 Mal längere Lebensdauer

Mit Diamant-Technologie Stahl, Edelstahl, Gusseisen und Kupfer effizienter schneiden: Im Vergleich zu herkömmlichen Trennscheiben bietet das vielseitig einsetzbare »Diamond Metal Wheel« Handwerkern im Metallbau, in Gießereien oder Metallwerkstätten eine bis zu 100 Mal längere Lebensdauer, heißt es in einer Mitteilung des Hersteller. Diese basiert auf der Kombination aus Stahlkörper und Diamantschneide, die erstmals anstelle von kunstharzgebundenem Schleifmittel für Anwendungen in Metall zum Einsatz kommt. Sie sorgt laut Bosch auch dafür, dass die Schnitttiefe der Scheibe vom ersten bis zum letzten Schnitt unverändert bleibt. Ebenso konstant sei die Schnittgeschwindigkeit: Das »Diamond Metal Wheel« bietet ein spezielles Design mit integrierten Kühlöffnungen, was Deformierungen verhindere. Aufgrund ihres robusten Stahlkörpers zersplittert die Scheibe zudem nicht, selbst wenn der Winkelschleifer einmal zu Boden fallen sollte, verspricht der Hersteller. Darüber hinaus können Handwerker gesundheitsschonend arbeiten: Die Scheibe erzeuge weder chemische Gerüche noch zusätzlichen Staub durch Abnutzung der Scheibe selbst.


Schneller Materialabtrag auf Stahl und Edelstahl

Die keramische Fiberschleifscheibe »Prisma Ceramic Fibre Disc« sorgt laut Bosch durch geformte Keramikkörner mit Prisma-Struktur für einen aggressiveren Schliff sowie ein schnelleres, gleichbleibendes und präziseres Schleifresultat im Vergleich zu Fiberscheiben mit gebrochenem Keramikkorn. Erhältlich sind zwei Varianten: die Serie »R781« für Anwendungen auf unlegierten oder niedriglegierten Stählen sowie die Serie »R782« mit kühlendem Wirkstoff und größerem Kornbereich bis 120+ für Edelstahl. Mit der »Prisma Ceramic Fibre Disc R781« lasse sich ein bis zu 40 Prozent schnellerer Materialabtrag erzielen. Bei der Serie »R782« könne sogar ein bis zu 80 Prozent schnellerer Materialabtrag erreicht werden. Aufgrund der Prisma-Technologie müssen Handwerker im Metall-, Schiff- oder Containerbau, in Gießereien oder Metallschmieden weniger Druck für die Bearbeitung eines Werkstückes aufbringen. Sie erzielen bei Arbeitsschritten wie dem Entgraten oder der Entfernung von Schweißnähten somit in kürzerer Zeit ein besseres Ergebnis, heißt es in der Mitteilung von Bosch.

Für verschiedene Werkstoffe von Metallen bis Plastik

Mit der »Cleaning Disc« können Handwerker Rost, Farben, Lacke oder Graffitis schnell entfernen, ohne die Beschaffenheit des Werkstoffs zu verändern beziehungsweise die eigentliche Oberfläche zu beschädigen. Die Scheibe zeichnet sich laut Bosch durch ihr spezielles Design mit einer offenen Vliesstruktur aus: Sie erziele eine deutlich höhere Standzeit als Scheiben mit geschlossener Struktur, weil beispielsweise abgeschliffenes Metall die Schleifoberfläche nicht zusetzt. Aufgrund ihrer Harz-Imprägnierung ist sie zudem für unterschiedliche Materialien geeignet: von Metallen und Keramik bis hin zu Beton und Kunststoff.  J

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