Karl Grumbach GmbH & Co. KG Von der Innenecke bis zum Balkonablauf: Vielfältige Messeneuheiten für Flachdächer

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Grumbach

Seit 1974 entwickelt, produziert und vertreibt Grumbach erfolgreich Problemlösungen für verschiedene Praxisanforderungen. So ist das Unternehmen etwa ein Experte für den Flachdachbereich – sein Sortiment umfasst unter anderem das nach eigenen Angaben größte Dachgully-Programm Europas. Nun hat Grumbach sein Flachdachprogramm erweitert und auf der Dach+Holz eine Reihe von Neuheiten vorgestellt.

Mit dabei am Messestand war unter anderem die 3D-Innenecke 90° aus PUR. Mit der vorgefertigten 3D-Innenecke lassen sich auf einem Flachdach 90°-Innenecken im Bereich der Attika oder an der Gebäudewand einfach und unkompliziert verschweißen.  Es ist kein kompliziertes Zuschneiden der Dachbahn für eine Eckenausbildung mehr nötig

Die Arbeit des Dachdeckers wird durch dieses vorgefertigte Produkt enorm erleichtert, teilt Grumbach mit. Das Formteil ist aus Polyurethan-Hartintegralschaum (PUR). Vorderseitig sorgt eine 3D-Fixierecke aus PA für die nötige Dichtheit. Durch die stabile Formgebung lässt sich das Produkt einfach positionieren und sorgt für eine saubere Optik der fertig geschweißten Eckenausführung. Rückseitig dient eine Positionierangabe der richtigen Orientierung des Formteils bei der Montage. Ein bauseitiges Kürzen der Gesamthöhe ist möglich. Die 3D-Innenecke ist mit verschiedenen Anschlussbahnen (bspw. Bitumen, PVC oder FPO) lieferbar, welche bei der Bestellung anzugeben ist.

Abläufe für die Ecke der Attika-Aufkantung

Ebenso im Messe-Rahmenlicht standen bei der Dach+Holz der Attika-Eck-Balkonablauf aus PUR DN 100 sowie der Attika-Eck-Meso-Gully aus PUR DN 100. Diese Eck-Abläufe sind speziell für die Ecke der Attika-Aufkantung konzipiert und werden mit einer dreidimensionalen vorgefertigten Anschlussbahn ausgebildet. Durch die vorgeformte Dachbahn ist in der Attika-Ecke die Anbindung der Dachabdichtung um ein Vielfaches erleichtert, da auch hier keine aufwendigen Eckenausbildungen vom Dachdecker erarbeitet werden müssen. Vorderseitig sorgen spezielle 3D-Fixierecken in 135°-Ausführung für die nötige Dichtheit der Ecken. Der Einlaufbereich ist auf Grundlage der bewährten Systeme des Attika-Balkonablaufs und des Attika-Meso-Gullys entwickelt. Für die Abläufe kann das Zubehör, wie beispielsweise ein Laubfanggitter oder ein Kiesfangkorb, aus den bestehenden Serien verwendet werden.

Die Eck-Abläufe werden mit einem Aufsatzrahmen und Eck-Abschlussdeckel aus PUR geliefert. Optional sind weitere Erhöhungsrahmen erhältlich, um die Ecke an die Höhe der vorhandenen Attika anzugleichen. Während der Montage ist es möglich durch den abnehmbaren Deckel den Bereich der Verrohrung noch zu dämmen. Der Attika-Eck-Balkonablauf in DN 100 hat eine Ablaufleistung von ca. 1 l/s bei 35 mm Anstauhöhe. Hingegen weist der Attika-Eck-Meso-Gully DN 100 eine Ablaufleistung von ca. 3 l/s bei 35 mm Anstauhöhe auf.

Innerhalb der Attika-Aufkantung hat man die Möglichkeit, mittels DN-genormter Rohrbögen die Entwässerungsleitung anzuschließen. Dabei kann individuell entschieden werden, ob man links, rechts, diagonal oder ggf. nach unten in das Gebäude entwässern möchte. So sind sichtbare Fallleitungen an der Außenfassade zu vermeiden.


Fachgerechte Abdichtung

Die Eck-Abläufe werden auf der Dämmung positioniert bzw. in der Dämmung leicht eingelassen. An mehreren Punkten kann der Ablauf mittels passendem Befestigungsmaterial mit der Unterkonstruktion verschraubt werden. Der Aufsatzrahmen sowie der Eck-Abschlussdeckel aus PUR ist mit den mitgelieferten Schrauben mit dem Grundkörper zu verschrauben. Die Abdichtung kann, beispielsweise mittels eines Verbundbleches, auf dem Abschlussdeckel hochgeführt werden.

Laut den Flachdachrichtlinien sind Dachabläufe im Abstand von 30 cm zu aufgehenden Bauteilen zu positionieren, sodass eine fachgerechte Abdichtung erfolgen kann. Durch diesen Abstand inkl. Attikastärke rücken die eingebauten Dachabläufe weit von der Gebäudekante weg. Befinden sich nun Fensterfronten oder vorhängende Balkone an der Fassadenseite muss die Regenfallleitung seitlich verspringen, damit diese nach unten geführt werden kann.

Durch die neuen Attika-Eck-Abläufe werden unschöne Versprünge der Regenfallleitung vermieden, da das Produkt direkt in der Attika-Ecke positioniert wird. Die anzuschließende Rohrleitung kann sehr nah zur Gebäudekante herausgeführt werden. So entsteht an der Fassade eine klare und optisch beeindruckende Linienführung.

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