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HIRSCH Porozell: Nachhaltiges Recycling in der Styropor-Industrie

In einer Welt, die von Klimawandel und Ressourcenknappheit geprägt ist, werden auch in der Bau- und Verpackungsbranche neue Ideen und Maßnahmen gefordert. Der Dämmstoff- und Verpackungshersteller Hirsch mit Hauptsitz in Glanegg / Kärnten setzt mit der Initiative »Hirsch:REuse« einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Produktion. »Als Unternehmen ist es uns wichtig, nicht nur profitabel zu wirtschaften, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft, Ökologie, Ökonomie und sozialem Verhalten zu leisten«, versichert Hirsch Servo-Vorstand Harald Kogler.

Die nachhaltigen Maßnahmen stützen sich auf drei elementare Bereiche: Das Thema »REspect« weise nicht nur auf die ökologische Verantwortung, sondern auch auf familienfreundliche Arbeitsverhältnisse im Unternehmen hin. Der sparsame Einsatz von Ressourcen und die Reduktion fossiler Brennstoffe werden unter dem Motto »REduce« hervorgehoben. Besonders im Fokus liegt auch der Bereich »REcycle«.

Nachhaltiges Recycling wird schon seit drei Jahrzehnten in der Unternehmens- gruppe großgeschrieben, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Seit 1992 produziert Hirsch zu hundert Prozent recycelte Ausgleichsschüttung unter der Marke »Thermozell«. Möglich wird das durch den Werkstoff Styropor, der aus 98 Prozent Luft besteht. Mit der Übernahme des tschechischen Verpackungs- und Recyclingspezialisten Novopol baut man die Wiederverwertung von Styropor aus. Mithilfe einer mechanischen Recyclinganlage werden gebrauchte Styropor-Verpackungen und -Dämmstoffe in Rohstoffperlen extrudiert, um daraus zu hundert Prozent recycelte Verpackungen herzustellen. In Sammelsäcken wird das Verpackungs- oder Baustyropor gesammelt, der Inhalt recycelt und anschließend zu Verpackungs- und Dämmprodukten wiederverwertet.


Mit Verpackungen aus Altpapier oder nachwachsenden Faserstoffen bietet Hirsch eine weitere umweltfreundliche Alternative zu Styropor-Produkten an. Diese werden aus Kartonagen hergestellt; das Endergebnis ist sowohl völlig recycelbar als auch biologisch abbaubar. »Von der Zulieferung des Altpapiers bis zur individuellen Planung und Fertigung der Verpackungen finden alle Erzeugungsschritte bei uns in Glanegg statt«, bestätigt ­Kogler. »Als Partner diverser Projekte forschen wir gemeinsam mit internationalen Firmen an der Wiederverwertung von Styropor im geschlossenen Kreislauf. Das Ziel ist klar: Verwendete Ressourcen aufzubereiten und im Produktionskreislauf zu halten. Vision und Innovation sind dabei wesentliche Treiber im Unternehmen. So arbeitet die Hirsch Servo Gruppe stetig an nachhaltigen Produkten, die uns im Alltag begleiten.«   J

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