Grip Safety Coatings AG Antirutschbeschichtung für Holzbrücken

Wer in der Verbandsgemeinde Weilerbach (Rheinland-Pfalz) lebt und arbeitet, darf sich über noch mehr Sicherheit freuen. Zwei Brücken, die bei Feuchtigkeit gefährlich rutschig wurden, haben nun eine Antirutschbeschichtung erhalten. Bei weiteren sieben Brücken soll diese Vorsichtsmaßnahme noch durchgeführt werden.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Grip Safety

»Die Sache sind wir fokussiert angegangen«, sagt Diplomingenieur Reiner Engbarth, der ehemalige Bauamtsleiter. Bei der gemeinten »Sache« handelt es sich um zwei Brücken, deren Holzoberflächen sich bei Regen und Nässe als gefährlich rutschig entpuppten. Eine der beiden Brücken befindet sich zwischen der Verwaltung und dem DRK-Heim in Weilerbach. Auf beiden Seiten gibt es betreute Wohnungen.

Gerade für ältere Personen oder Menschen mit Handicap zeigte sich bei Feuchtigkeit und Kälte immer wieder die heikle Situation vor Ort. Wer mit Rollator oder im Rollstuhl unterwegs, insgesamt schlecht zu Fuß oder auf Gehhilfen angewiesen war, hatte an der Brücke Probleme durch das hohe Rutschrisiko.

Holz als anspruchsvoller Untergrund

Holz im Außenbereich neigt zu schneller Moos- und Pilzbildung. Bei nasser Witterung wird die Oberfläche rutschig. Gerade Brücken entpuppen sich dann als echte Rutschbahnen.

Der damalige Bauamtsleiter machte sich daher mit Unterstützung des Bautechnikers Matthias Höfli im Internet schlau und stieß auf der Suche nach einer handfesten Lösung auf GriP Safety Coatings. Die Schweizer Spezialisten haben sich der Herausforderung angenommen, Holz zu beschichten – auch und erst recht im Außenbereich.


Denn nicht nur Brücken, sondern auch Terrassen, Radwege und Laufwege aus Holz sind zwar natürlich und schön, bergen jedoch ein hohes Rutschrisiko. Weil Holz eine Oberfläche ist, die ständig lebt und arbeitet, ist es nach Unternehmensangaben fast unmöglich, etwas darauf zu applizieren, das überhaupt oder sogar längerfristig hält. Feuchtigkeit im Material,

Temperaturwechsel, Trocknungszeiten und Härte – das alles erschwert die Oberflächenbeschichtung von Holz.

In Weilerbach wurden gleichzeitig zwei Brücken bearbeitet: Das erste Objekt an der Verwaltung ist eine Stahlkonstruktion, die einen Belag aus Douglasie besitzt. Die zweite Brücke ist ebenfalls eine Gehwegbrücke aus Douglasienholz. Damit die Restfeuchte im Holz maximal zwölf Prozent beträgt, wurde das Projekt im Sommer durchgeführt.

Zuerst wurden die beiden Holzflächen mit einem Hochdruckreiniger zwei Tage zuvor komplett gereinigt und anschließend, wo nötig, mit dem Gasbrenner nachgetrocknet. Eingesetzt wurde die transparente und wetterfeste Antirutschbeschichtung »GriP New Wood P5/R12« mit Rutschsicherheitsklasse R12/P5. Die körnige Zwei-Komponenten-Beschichtung ist exakt für diese Aufgabenstellung entwickelt worden. Das Material ist laut Hersteller lösemittelfrei, umweltfreundlich und beschädigt den Untergrund nicht. Die Beschichtung entspricht der DIN EN 16165 Anhang C, ist LGA-zertifiziert und UV-beständig.

»GriP New Wood P5/R12« eignet sich für naturbelassene Hölzer im Außenbereich. Das Material wurde auf der insgesamt 51 m² großen Fläche gleichmäßig mit einer Malerrolle aufgetragen, also gewalzt. Engbarth: »Das ging sehr schnell, die Arbeiten haben nur kurze Zeit gedauert und nach einer Stunde Trocknung war die Brücke wieder begehbar.« Über die Entscheidung, den Holzsteg zu beschichten und so eine dauerhafte Rutschhemmung zu erzeugen, ist er genauso zufrieden wie mit dem Ergebnis: »Der Effekt ist sehr deutlich und auch seitens der DRK-Leitung haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten.«

Brücken in Eigenregie beschichten

Um auch anderenorts die witterungsbedingte Unfallgefahr auf Holz zu minimieren, beabsichtigt die Verbandsgemeinde Weilerbach, in diesem Sommer mit der Antirutschbeschichtung »GriP New Wood« weitere Objekte zu beschichten.

Die Applikation der Antirutschbeschichtung »GriP New Wood« können die kommunalen Mitarbeiter selbst vornehmen. Laut Hersteller genügen wenig Equipment und eine Einweisung vor Ort oder auch online – mehr braucht es nicht, um die Holzflächen im Außenbereich rutschfest zu bekommen. Für die Ausführung bedarf es keiner besonderen handwerklichen Fähigkeiten oder zusätzlichen Schulungen.

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