Godelmann GmbH & Co. KG Flächen befestigen, ohne sie zu versiegeln

Heiße Sommertage sind insbesondere in der Großstadt schwer zu ertragen. Städte und Kommunen suchen neue Klimakonzepte, die den öffentlichen Raum auch in Hitzesommern lebenswert erhalten. Hier kommt der »GDM.Klimastein« ins Spiel – als proaktiver Pflasterbelag, der Flächen befestigt, ohne sie zu versiegeln.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Godelmann

Die Auswirkungen von kontinuierlicher Flächenversiegelung zeigen sich immer deutlicher in Form von Überschwemmungen, Überhitzung und schlechter Luft, insbesondere in der Stadt. Umso wichtiger werden ganzheitliche Klimaschutzkonzepte, bei denen bebaute und befestigte Flächen ihren Beitrag für ein positives Stadtklima leisten. Hier spielt die Entwicklung von innovativen ökologischen Baustoffen zunehmend eine wichtige Rolle. Dieser Aufgabe hat sich Godelmann, führender Hersteller von Betonsteinlösungen, gestellt. Für das Unternehmen aus dem bayerischen Fensterbach ist Nachhaltigkeit einer der Kernwerte, dem vor allem bei der Entwicklung neuer Produkte höchste Priorität eingeräumt wird. Seit mehr als 40 Jahren forscht Godelmann an ökologischen Flächensystemen zur Entsiegelung von Flächen und der Aufrechterhaltung des natürlichen Wasserkreislaufs. Kürzlich stellten die Stein-Erfinder aus der Oberpfalz die neueste Generation ökologischer Pflastersteine vor: den »GDM.Klimastein«.


Offenporige Gestaltung

»Klimaschutz ist so wichtig für unsere Zukunft wie nichts anderes – und wir bereiten den Boden dafür«, so Geschäftsführer Bernhard Godelmann. »Mit dem ›GDM.Klimastein‹ erhalten befestigte Flächen klimafreundliche Eigenschaften, die bislang undenkbar schienen. Als jüngster Evolutionsschritt bei Godelmann vereint diese Weltneuheit unsere umfassende Expertise zu Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in einem Produkt.« Anders als herkömmliche Pflasterbeläge besteht der »GDM.Klimastein« nicht aus zwei Schichten. Die Innovation verbirgt sich in seinem dreischichtigen Aufbau. Die Vorsatzschicht des »GDM.Klimasteins« funktioniert als Katalysator-Schicht, die Wärmeeinstrahlung reflektiert, Lärmemissionen reduziert und Luftschadstoffe neutralisiert. Durch die Fugen gelangt das Regenwasser gefiltert ins Erdreich und vor allem in die Speicher-Schicht, den Kernbereich des Pflastersteins: Dank der offenporigen Gestaltung kann dieser wie ein Schwamm große Mengen Regenwasser aufnehmen, um diese zeitverzögert wieder an die Umgebungsluft abzugeben. Die dritte Schicht ist die Kapillar- Schicht, feinporig und weniger durchlässig, wodurch mehr Feuchtigkeit eingespeichert wird und das Wasser im Stein bleibt. Der Effekt: Der Bodenbelag erzielt eine ähnlich hohe Verdunstungsrate wie eine Wiese. Die Evaporation kühlt das Mikroklima in der Stadt, der Stein verhindert durch die Versickerungsleistung bei Starkregenereignissen aktiv Überflutungen und ist in der Lage, Niederschlagsabflüsse flächendeckend zu reinigen. Das gereinigte Regenwasser wird Bäumen und dem Grundwasser zugeführt, gleichzeitig wird der Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser verhindert.

Nachhaltige Stadtentwässerung

Godelmann sieht den »GDM.Klimastein« als wesentlichen Baustein für das Prinzip Schwammstadt. Das Stadtplanungskonzept Schwammstadt sieht vor, Niederschlagswasser dort zwischenzuspeichern, wo es fällt. Der natürliche Wasserkreislauf soll damit erhalten werden. »Die Zukunft der nachhaltigen Stadtentwässerung hat begonnen, und sie liegt nicht mehr unsichtbar unter der Oberfläche, sondern ist sichtbar attraktiv und höchst innovativ«, so Bernhard Godelmann. Mit dem »GDM.Klimastein« können Funktionsflächen verkehrsfähig befestigt werden, ohne dass der Boden dabei versiegelt wird. Mit diesem völlig neu gedachten Flächenbelagssystem bietet Godelmann eine zukunftsweisende Lösung an, um bebaute und befestigte Flächen klimaresilient zu gestalten.

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