BG-Graspointner GmbH Betonrinne mit gutem ökologischen Footprint

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: BG-Graspointner

Die BG-Graspointner Gruppe steht für nachhaltige und innovative Entwässerungssysteme. Zu den bekanntesten Produkten zählt das Rinnensystem »BG-Filcoten« – es besteht aus rein mineralischem Hochleistungsbeton (HPC).

Beton ist nicht gleich Beton und alles, was das Erdreich berührt, stellt höchste Ansprüche an seine Umweltverträglichkeit. Bei Betonrinnen begegnen sich technische Höchstanforderungen sowie Ökologie und Nachhaltigkeit auf Augenhöhe. Für die richtige Produktauswahl sind neben den Kosten besonders auch profunde Kenntnisse über das zu verbauende Material von immenser Bedeutung. Die hierfür erforderliche intensive Kundenberatung war ein wesentlicher Grund für BG-Graspointner, die Beratung und den Vertrieb seiner Produkte neu aufzustellen. Der neue Direktvertrieb in Deutschland schafft noch mehr Kundennähe und ermöglicht eine schnelle und effektive Beratung aus erster Hand.

In den meisten Projekten von BG-Graspointner kommt mittlerweile der eigenentwickelte Hochleistungsbeton ­»Filcoten HPC» zum Einsatz. Die Materialmarke umschreibt die drei wesentlichen Bestandteile: »Fil« steht für filament (Faser), »co« für concrete (Beton) und »ten« für ­tensile strenght (Biegezugfestigkeit). Die Entwicklung basiert auf Vorgaben von Friedrich Graspointner, der bereits vor 20 Jahren die Marschroute vorgab: Grundbaustoff bleibt Beton, keine Verwendung von Chemie und Kunststoffen sowie die Entwicklung eines ressourcenschonenden, nachhaltigen und dauerhaften Produkts. Besonders der Ausschluss von Kunststoffen ist bemerkenswert, denn andere Hersteller setzen bei ihren Rinnensystemen häufig auf Polymerbeton, Kunststoff oder GFK. Mit »Filcoten HPC« entwickelte BG-Graspointner einen innovativen Hochleistungsbeton, der mineralisch aufgebaut ist.


Neben seinem mineralischen Aufbau zeichnet sich »Filcoten HPC« durch einen besonders niedrigen w / z-Wert sowie ein überaus dichtes Gefüge durch optimierte Zuschlagstoffe aus. Zusammen mit der Fasermodifizierung für eine verbesserte Frührissfestigkeit konnte so laut Hersteller die Biegezugfestigkeit verdreifacht werden, gegenüber den 3,0 bis 4,0 N / mm2 von »normalem« Beton. Auch die Druckfestigkeit von über 85 N / mm2 ist gegenüber den üblichen Werten herkömmlicher Betone eine Klasse für sich, behauptet BG-Gras­pointner. In Sachen Druckfestigkeit werde damit die Anforderungen der EN 1433 klar übertroffen. Ähnlich verhält es sich mit der Frost- und Tausalzbeständigkeit, bei einem Wert von <25 g / m2 W+R gegenüber den geforderten max. 1500 g / m2 W+R. Je nach Produktlinie werden die in EN 1433 definierten Belastungsklassen bis F900 problemlos abgedeckt. Auch die in der Norm festgelegten Werte der zulässigen Wasseraufnahmefähigkeit werden unterschritten. Dadurch erfüllt »Filcoten HPC« die für die Anwendung von
Entwässerungsrinnen erforderlichen Expositionsklassen XC 3, XD 3, XF 4 und XA 1L. In Summe führen diese Eigenschaften zu einer sehr langen Lebensdauer der Rinnen.

Ökologischer Footprint

Ein mineralischer Aufbau tut der Umwelt generell gut, doch für einen ökologisch einwandfreien Footprint bedarf es mehr. Bei der Entwicklung von »Filcoten HPC« konnten bis zu 70 Prozent der nicht regenerativen Zuschlagstoffe Sand und Kies eingespart werden, beim Zement liegt die Einsparung bei bis zu 55 Prozent – gegenüber einem Vergleichsprodukt aus konventionellem Beton. Die Herstellung von Zement geht immer mit einer hohen CO2-Emission einher. Jede Verringerung des Zementanteils kommt somit der Umwelt zugute. Bei der Produktion von »Filcoten HPC« wurden durch den Einsatz modernster Fertigungstechnologien entscheidende energetische Einsparungen realisiert. Zudem deckt BG-Graspointner seinen Energiebedarf zu 100 Prozent mit Ökostrom – wovon rund 40 Prozent aus eigener Produktion stammen. Einen solch nachhaltigen Energie-Footprint können nur wenige Unternehmen der Branche nachweisen. Grund genug für den Oberösterreichischen Energiesparverband, das Unternehmen für seine Bemühungen in Sachen betriebliche Energiewende mit dem Energie Star 2021 auszuzeichnen.    J