Im Blickpunkt

»Dem Handwerker das Leben auf der Baustelle leichter machen«

Die 80 Mitarbeiter der Inotec haben einen Claim auf ihre Fahnen geschrieben_

»Wir machen Ihre Baustelle leichter!« In diesem kurzen Satz ist die komplette Firmenphilosophie des Baumaschinenherstellers Inotec, der seit 1994 am Markt ist, zusammengefasst. Um dieses Ziel zu erreichen, ist Kundennähe das A und O. Auf 14 Standorte verteilt, haben über 55 Service- und Vertriebsmitarbeiter täglich das Ohr am Markt und kennen somit die Prozesse und Wünsche der Bauhandwerker sehr genau.

»›The war of talents‹ ist nicht der Titel eines neuen Kinofilms – es beschreibt den Fachkräftemangel, der mittlerweile auch auf den deutschen Baustellen angekommen ist«, weiß Jörg Tetling, seit 2012 Geschäftsführer der Inotec aus Waldshut-Tiengen. Maler, Fliesenleger, Stuckateure und Bodenleger suchen händeringend nach Facharbeitern. Und da der Wohnungsbau boomt, wird sich diese Verknappung kurzfristig nicht entspannen.

Automatisierung von Arbeitsschritten
Hier bietet sich als Lösung die Automatisierung von Arbeitsschritten an – z. B. das Anrühren von Klebern und Mörteln mit Mischpumpen statt mit dem Handrührgerät oder der Einsatz von Förderpumpen anstatt das Schleppen von schweren Eimern. Hier achten gerade die jüngeren Handwerksmeister verstärkt auf rückenschonendes und staubfreies Arbeiten, um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Mitarbeiter zu schonen. Das hat Inotec erkannt und in den letzten Jahren mehrere innovative Lösungen und Arbeitserleichterungen für den Bauhandwerker geschaffen.
»Bei allen Neuentwicklungen achten wir darauf, dass unsere Maschinen auf der Baustelle leicht und rückenschonend zu transportieren sind. Das Gewicht wird also minimiert und die Leistungsfähigkeit maximiert. So können mit den heutigen Misch- und Förderpumpen Mörtel- und Spachtelmassen per Schlauch bis zu 50 Meter weit und 20 Meter hoch gefördert werden, und das auch schon mit 230 V Lichtstrom. Das ist gerade auf kleineren Baustellen, ohne Starkstromanschluss, ein entscheidender Vorteil«, so Tetling.

»Wir werden auch zukünftig das Ohr am Markt haben, um die Prozessschritte der Bauhandwerker zu optimieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.«
Jörg Tetling
Geschäftsführer der Inotec GmbH


Staub als Gesundheitsrisiko
Eine weitere gesundheitliche Gefährdung ist das Einatmen von Staub beim Verarbeiten von Sackware. Viele dieser Stäube können krebserregend sein. Hier hat Inotec zwei Lösungsansätze zu bieten_ Erstens der Einsatz eines von der BG-Bau geförderten Luftreinigers, der direkt an die Misch- und Förderpumpen angeschlossen werden kann. Dieser saugt zuverlässig den Staub ab, der beim Öffnen und Einfüllen der Sackware in die Maschinen entsteht – und schützt so die Atemwege. Die zweite Lösung ist der Einsatz von One-Way-Containern (OWC), in denen das Material vom Baustoffhändler auf Europaletten angeliefert wird. Bis zu 40 Säcke Material passen in so einen OWC.

Zum Beispiel für das Auftragen von Fließestrich ist der One-Way-Container die ideale Lösung. »Zusammen mit unserer Maschinentechnik ist mit diesem System ein nahezu staubfreies Arbeiten möglich geworden. Außerdem ist das Einsparpotenzial bemerkenswert. Weniger Arbeitskräfte und eine Zeiteinsparung von bis zu 70 % machen den Einsatz von Einwegcontainern mit unserer Maschinentechnik schnell rentabel.« Immer mehr Baustoffhersteller bieten ihren Kunden vom Kleber über Mörtel, Putze und Spachtelmassen bis hin zu Fließestrichen in dem von ­Inotec entwickelten und patentierten OWC an. »Auch dieses System – OWC plus Maschinentechnik – wird von der BG-Bau mit 500 € gefördert. Mittelfristig wird der OWC die 1-Tonnen-Silos auf den Baustellen ablösen«, ist sich Jörg Tetling sicher.

Enger Kontakt zu den Kunden
»Mit unseren vielen Neu- und Weiterentwicklungen zeigt ­Inotec eindrücklich, dass auch mittelständische Unternehmen eine hohe Innovationskraft vorweisen können. Dabei steht für uns der Kundennutzen immer an oberster Stelle. Unsere Außendienstmitarbeiter sind täglich auf den Baustellen und kennen so die Anforderungen und Abläufe dort sehr genau. Durch diesen engen Kontakt zu unseren Kunden sind wir in der Lage, deren Wünsche direkt in unsere Neu- und Weiterentwicklungen einfließen zu lassen. Das ist ein großer Vorteil unseres Direktvertriebes«, so Tetling.
Das neuste Produkt – die »inoBEAM Light HP« – ist hier ein gutes Beispiel. Sie ist eine multifunktionale Maschine, die ein Hochleistungsairlessgerät und eine handelsübliche Förderpumpe vereint. So können mit einer Maschine folgende Arbeitsschritte erledigt werden_ Spritzspachteln, Kleben, Putzen und Armieren. Diese vielfältigen Einsatzmöglichkeiten garantieren eine hohe Maschinenauslastung und eine schnelle Amortisierung der Investition.
»Wir haben auch Patente, die einige unserer Maschinen einzigartig machen. So zum Beispiel die Förderpumpe ›inoBEAM M8‹ mit der patentierten Peristaltik-Technik. Diese Pumptechnik ist der Goldstandard für das Fördern von hitzelabilen Materialien zur Bauwerksabdichtung wie z. B. Bitumen. Wesentlicher Vorteil dabei ist, dass weniger Reibungswärme entsteht und das Material sehr schonend gefördert wird.«After-Sales-Service
Neben der Maschinentechnik ist der After-Sales-Service von Inotec ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens. Mit seinen 14 Standorten hat das Unternehmen deutschlandweit ein Servicenetz gespannt, das dem Kunden schnelle und professionelle Hilfe garantiert. Über 40 erfahrene Servicetechniker und Elektrofachkräfte garantieren mit modernsten Mess- und Prüfgeräten Wartungen, Reparaturen und Instandhaltungen von höchster Qualität zu einem fairen Preis.
»Auf Wunsch kommen wir auch direkt auf die Baustelle um bei einem Maschinenschaden die Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten. Für unsere Premium-Kunden haben wir sogar einen Hol-Bring-Dienst eingerichtet – und zwar für die Reparatur von ­Inotec-Maschinen wie auch für Fremdgeräte. Dieser Service wird von unseren Kunden hoch geschätzt.«
»›Wir machen Ihre Baustelle leichter‹ ist kein Werbeslogan, sondern bei Inotec gelebte Wirklichkeit. Wir lernen von unseren Kunden und sprechen ihre Sprache. Wir werden auch zukünftig das Ohr am Markt haben um die Prozessschritte der Bauhandwerker zu optimieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.«

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