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Deceuninck: Startschuss für »iCOR«-Plattform und »ThermoFibra«-Glasfasertechnologie auf der Fensterbau

Auf der Fensterbau Frontale findet das Projekt »One Europe« seinen Abschluss und Deceuninck präsentiert nun als Gruppe Produkte für alle europäischen Märkte. Eine echte Weltpremiere ist laut Hersteller die Vorstellung der »iCOR«–Plattform, auf die auch das neue Profilsystem »Elegant« basiert. Hierfür werden viele Weiterentwicklungen wie die Glasfasertechnologie »ThermoFibra« in Kombination mit der Rahmenarmierung »Forthex« und das neue »Holland«-System vorgestellt. Ebenfalls gezeigt werden Erweiterungen des Systems »Elegant« wie zum Beispiel ein Haustürsystem und neue Flügel-Designs.

»iCOR« ist nach Angaben des Herstellers die weltweit erste System-Plattform, mit deren Hilfe unterschiedliche Profil-Designs und Techniken kombiniert werden können. Ob elegantes oder minimalistisches Design, ob flächenbündige oder flächenversetzte Fenster, ob Glasfaser verstärkt, mit zusätzlicher Schaum-Dämmung, ob für Neubau oder Sanierung: Aufgrund des »iCOR«-Kerns können problemlos verschiedene Rahmenserien mit jeder beliebigen Flügelserie kombiniert werden. Darauf basieren das Profilsystem »Elegant« genauso wie bereits erste Weiterentwicklungen: ein neues »Holland«-System mit einer Bautiefe von 115 mm, ein neues Haustürsystem und auch neue Flügeldesigns.

Verstärkung des Fensterflügels

Darüber hinaus ermöglicht es »iCOR« nun auch, die Deceuninck Glasfasertechnologie »ThermoFibra« im DACH-Markt einzusetzen. Bei »ThermoFibra« handelt es sich um eine Verstärkung des Fensterflügels mit eingebetteten endlosen Glasfasersträngen, die das Fenster stabilisiert und gleichzeitig hohe Wärmedämmwerte ermöglicht. Da »ThermoFibra« eine Stahlarmierung überflüssig mache, können maximale Fenstergrößen mit deutlich geringerem Gewicht realisiert werden – nicht nur zum Vorteil des Handlings bei der Installation. Gerade minimalistische Gestaltungen wie das für sein Design ausgezeichnete Profil »Elegant« profitieren, da der Überschlag nochmals von 9 auf 7 mm reduziert werden kann. Dabei ist das Material vollständig recyclingfähig.


Pläne für Nürnberger Messe

»Wir freuen uns zusammen mit unseren internationalen Kollegen, gruppenweite Lösungen zu präsentieren, die wir nun auch unseren Kunden in der DACH-Region zur Verfügung stellen können«, sagt Jörn Schütte, Geschäftsführer Vertrieb. »Dank ›iCOR‹ wird es in Deutschland zukünftig möglich sein, glasfaserverstärkte Profile einzusetzen. ›ThermoFibra‹ im Flügel in Kombination mit ›Forthex‹ im Rahmen ist für uns die perfekte Lösung im Markt für Fenster ohne Stahlarmierung − mit verbesserter Wärmedämmung und einzigartiger Stabilität. Ich bin überzeugt, dass das Konzept bei unseren Kunden sehr gut ankommen wird.«

Zudem werden die Rollladensysteme »PROtex 2.0« und »Storbox 2.0« mit neuen Features sowie die Deceuninck-Hebeschiebetür inklusive Schnellmontage-Kit auf der Messe vorgestellt. Auch wird es einen ersten Einblick in die neuen Aluminium-Systeme der Deceuninck Gruppe, die vorerst nur in Märkten außerhalb Deutschlands vertrieben werden, geben.   J

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