Aktuelles Das Dach

VELUX: Bei Tag und Nacht den Himmel sehen

Bei dem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Neubau eines Einfamilienhauses in Niederösterreich stand auch eine effektive Nutzung des Tageslichts und der Sonneneinstrahlung im Fokus des Architekten. Dazu integrierte er verschiedene Fenstersysteme von Velux.

Die Bewohnerin des Hauses wünschte sich ein Zuhause, in dem sie ihren Ruhestand genießen kann. Sie stellte sich ein barrierefreies Haus vor, das sich nahtlos in die Umgebung einfügt und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Umsetzung übernahm Michael Nöbauer, ein auf Holzkonstruktionen spezialisierter Architekt. Die Schindelfassade ist aus heimischer Lärche gefertigt und auch das Garagentor wurde fassadenbündig mit Lärchenschindeln gedeckt, um ein homogenes äußeres Erscheinungsbild zu erzielen. Um dem Wunsch der Bauherrin nach einem Schrägdach nachzukommen und dennoch den Raum direkt darunter nutzen zu können, kam Nöbauer auf die Idee, im ersten Stock eine multifunktionale Galerie zur Ausstellung der Gemäldesammlung der Auftraggeberin einzurichten. Das Erdgeschoss ist unterteilt in einen separaten Schlafbereich und den Wohn- und Essbereich, über dem der Raum bis zum Giebel geöffnet wurde.

So viel Tageslicht wie möglich

Die Detailversessenheit Nöbauers wirkte sich auch bei der Lichtplanung aus, die mit dem umfassenden Einsatz von Fensterelementen in Fassade und Dach eine zentrale Rolle einnimmt. Damit seine Kunden erleben, wie sehr Tageslicht die Raumatmosphäre verbessert, stellt er ihnen in der Planungsphase häufig Häuser in der Nähe vor, die er mit Dachfenstern entworfen hat. Um schon bei der Planung ein genaueres Bild des Projekts zu erhalten, nutzt er die von Velux bereitgestellten Simulationswerkzeuge. In diesem Fall griff er auf den »Daylight Visualizer« zurück. Die Tageslicht-Simulation ermöglicht es, Visualisierungen eines Raumes mit oder ohne Dachfenster zu vergleichen. Den Unterschied zu sehen überzeugt Bauherren oft mehr als die alleinige Empfehlung des Architekten.


Die Ausrichtung des Gebäudes und die Fensterplanung sind insgesamt so gestaltet, dass sie in der kalten Jahreszeit gewünschte solare Energiegewinne maximieren und das ganze Jahr über den Lichteinfall einer angenehmen Abendsonne gewährleisten. Dafür wurde das Terrassenvordach so angelegt, dass die Fassadenfenster aufgrund der im Sommer hochstehenden Sonne tagsüber im Schatten liegen und der Wohnraum so vor Überhitzung geschützt ist. Im Winter ermöglicht es aber der tiefer stehenden Wintersonne, die Fenster und somit jeden Winkel des zentralen Wohnraumes zu erreichen.

Die Velux Dachfenster auf der Südseite sorgen für zusätzlichen Lichteinfall und in der kalten Jahreszeit für die gewünschten solaren Energiegewinne. Im Sommer können die Dachfenster an heißen Tagen mit Rollläden verschattet und in den Abendstunden Rollläden und Fenster zur Belüftung per Funksteuerung wieder geöffnet werden. Die Bauherrin ist von der erzielten Lichtatmosphäre begeistert: »Für mich liegen die Vorteile der Velux Dachfenster vor allem darin, dass ich in einem sehr hellen Haus wohnen und dabei Tag und Nacht den Himmel verfolgen kann, die Änderung der Lichtverhältnisse bei Tag und Nacht, bei Wolken, und selbst bei Regen entsteht eine gemütliche Stimmung.« Insgesamt wurden bei dem Neubau zwei ­Velux-Schwingfenster aus Holz, drei Velux »Integra«-Elektrofenster aus Holz sowie drei Velux »Integra«-Elektrorollläden integriert.  J

Nach oben
facebook Instagram twitter LinkedIn