Schöck: Treppenpodest sorgt für Wirtschaftlichkeit und Trittschallschutz

Mit der »Tronsole Typ P« von Schöck wird der Anschluss vom Treppenpodest an die Treppenhauswand optimiert. Sie ermöglicht die Ausführung von Fertigteilpodesten ohne auskragende Auflagerkonsolen – das Podest wird dann in das errichtete Treppenhaus eingehoben und angeschlossen.

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Fertigteiltreppen und -podeste sind eine zeit- und kostenbewusste Alternative zur Ortbetonbauweise, denn sie lassen sich schnell und einfach auf der Baustelle einbauen. Architekten schätzen darüber hinaus die Realisierung von Fertigteilen in hochwertigem Sichtbeton. Der Bauprodukte­hersteller Schöck aus Baden-Baden hat daher »Tronsole Typ P« für den Anschluss von Treppenpodesten an Treppenhauswänden speziell für die Fertigteilbauweise optimiert. Bei der Herstellung von Fertigteilpodesten und deren Einbau auf der Baustelle eröffnet das sehr viele Vorteile.

Die »Tronsole Typ P« besteht aus einem Wandelement, einem Tragelement und einer Podesthülse. Die Podesthülse wird bereits im Fertigteilwerk in das Podest eingebaut und einbetoniert. Um die richtige Positionierung des erforderlichen Hutbügels zu vereinfachen, weist die Podesthülse an der Ober- und Unterseite eine Markierung auf. Anhand dieser lässt sich die Lage des Hutbügels, der unterseitig an der Hülse vorbeigeführt wird, eindeutig überprüfen. Zusätzlich erleichtert ein speziell entwickeltes Montageelement die korrekte Positionierung der Podesthülse während der Montage und des Betoniervorgangs in der Schalung.

Geringerer Schalungsaufwand spart Zeit und Kosten

Das Treppenpodest wird ohne auskragende Auflagerkonsolen hergestellt. Das führt zu Zeit- und Kostenersparnissen: im Fertigteilwerk dank eines geringeren Schalungsaufwands – aber ebenso auf der Baustelle. Denn dort kann das Podest ganz einfach in das bereits errichtete Treppenhaus eingehoben werden. Nach Positionierung des Podests werden die Trag- und Wandelemente zusammengesteckt und seitlich durch entsprechende Wandaussparungen in die schon im Podest befindlichen Podesthülsen eingefahren. Dank der geringen Einbauhöhe der »Tronsole Typ P« sind nur kleine Wandaussparungen nötig. Nach kraft- und formschlüssiger Unterlegung der Wandelemente mit Stahlplatten kann das Podest sofort begangen werden. Aufgrund der akustischen Entkopplung müssen weder schwimmender Estrich verlegt noch erforderliche Trocknungszeiten berücksichtigt werden. Eine ­Unterstützung des Podests durch Baustützen ist ebenfalls nicht erforderlich – das sichert freie Laufwege auf der Baustelle, so Schöck.


Durch eine geringe Einbauhöhe sowie eine hohe Tragfähigkeit bis 65 kN eröffnet die »Tronsole Typ P« Spielräume für architektonische Akzente, wie beispielsweise Podeste mit einer Höhe von lediglich 18 cm – wahlweise in Sichtbeton, mit umlaufenden Luftfugen oder Lichtinszenierungen durch integrierte Lichtbänder. Die »Tronsole Typ P« von Schöck steht zudem für Planungssicherheit. Das Produkt erfüllt die Anforderungen der Schallschutzstufe III nach VDI 4100 sowie der akustischen Prüfung nach DIN 7396 und ist bauaufsichtlich zugelassen.

In Abhängigkeit von der Betongüte, Podestdicke und Fugenbreite kann das Tritt­schalldämmelement Traglasten bis zu 65 kN aufzunehmen. Im Wandelement befindet sich das Elastomerlager Schöck »Elodur«, das sowohl für die Lastübertragung als auch für die Schallentkopplung verantwortlich ist. Abhebende Kräfte bis zu 15 kN sind standardmäßig berücksichtigt. Optional können auch Horizontalkräfte abgetragen werden. Wenn höhere Traglasten erforderlich werden, sind durch eine paarweise Anordnung, in Kombination mit Beton der Festigkeitsklasse C 40 / 50, bis zu 90 kN realisierbar. Dabei werden zwei »Tronsole Typ P« direkt nebeneinander platziert. Statisch gesehen werden beide Produkte als ein Element gewertet. Diese Lösung bietet sich an, wenn sehr schwere Treppenläufe an Podeste anschließen oder filigrane Podeste eingebaut werden, wodurch erhöhte Querkräfte im vorderen Podestbereich auftreten können.

Schallschutz – ein nachhaltiges Thema

Trittschallschutz wirkt sich positiv auf die Lebensqualität und die Gesundheit der Bewohner aus. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern ist die effektive Trittschalldämmung im Treppenhaus eine unabdingbare Voraussetzung für das Wohlbefinden. Das Schallschutzsystem Schöck Tronsole sorgt bereits seit mehr als 30 Jahren für einen erhöhten und sicheren Trittschallschutz.­ ­»Tronsole Typ P« für den Anschluss des Treppenpodests an die Treppenhauswand erweitert das Schallschutzsystem.

Schöck unterstützt seine Kunden überall dort, wo die Produkte zum Einsatz kommen – auch vor Ort im Fertigteilwerk oder auf der Baustelle. Die Schöck Einbaumeister helfen mit Tipps, den schallbrückenfreien Einbau des Trittschalldämmelements weiter zu optimieren, liefern Know-how vom Experten zum Praktiker, schulen und stehen für Fragen rund um die Zertifizierung für den Einbau von Tronsole zur Verfügung.J

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Schöck Bauteile GmbH

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