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Schiedel: Erneuerbare Heizungssysteme mit holzbasierten Brennstoffen

Steigende Energiepreise bei Gas und Öl inklusive höherer CO2-Abgaben für fossile Brennstoffe machen das Heizen mit Holz zunehmend attraktiv. Schiedel als Spezialist für Schornstein- und Abgassysteme bietet für den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Heizungssysteme eine Vielzahl an Lösungen.

Hauseigentümern und Mieter müssen derzeit mit stetig steigenden Energiepreisen zurechtkommen. Die CO2-Abgabe verstärkt diese Entwicklung noch. Anfang 2022 stieg der CO2-Preis von 25 auf 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid, bis 2025 soll der Preis auf 55 Euro pro Tonne steigen. Damit wird der Betrieb von Öl- und Gasheizungen zunehmend unrentabel.

Beim Heizungstausch sollten laut ­Schiedel erneuerbare Energien im Vordergrund stehen. Heizen mit Holz ist eine bewährte Lösung. Den notwendigen Schornstein könne man laut Schiedel im Neubau gleich mit einplanen, im Bestandsgebäude lasse er sich nachrüsten. Mit einem zweiten Schornsteinzug könne ein zusätzlicher Einzelofen für noch mehr Energieunabhängigkeit installiert werden. Schiedel hat mit seinen Schornstein- und Abgassystemen verschiedene Produkte für jeden holzbasierten Brennstoff im Portfolio – von Stückholz über Pellets bis hin zu Hackschnitzeln oder weiteren Biomassen.

Umstieg mit Keramik-Schornsteinsystem »Absolut«

Als energiesparende Lösung bieten sich holzbefeuerte Wohnraumfeuerstätten wie Kamin- und Kachelöfen, Heizkamine sowie Pelletöfen an. Im Vorteil sind Hauseigentümer, die bereits einen Schornstein im Haus haben – hier ist ein Wechsel des Energieträgers in der Regel problemlos möglich. Vor allem bei Keramik-Schornsteinsystemen wie dem »Absolut« von Schiedel ist der Umstieg leicht realisierbar. Bei alten Schornsteinen muss dagegen oftmals eine Sanierung erfolgen. Die Investition relativiert sich laut Schiedel, wenn die Möglichkeiten von Zuschüssen und Förderkrediten sondiert und ausgeschöpft werden.


Eine interessante Möglichkeit sind hybride Lösungen, wie eine Kombination aus Wärmepumpe und Holzfeuerstätte. So könnte laut Schiedel die an sehr kalten Wintertagen weniger effektive Wärmepumpe entlastet werden. Mit hybriden Heizsystemen steigt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtversorgung des Neubaus und Stromkosten sowie CO2-Emissionen werden gesenkt. Wird der Ofen mit einem Wärmetauscher kombiniert, kann die erzielte Wärme über einen Pufferspeicher die Fußbodenheizung unterstützen.

Ein Energiesparschornstein für Brennstoffe und Feuerstätten aller Art mit raumluftabhängiger und -unabhängiger Betriebsweise ist der »Absolut« von Schiedel. Einen Doppelnutzen bietet Schiedel mit dem Ofen- / Abgassystem »Kingfire«. Die Kaminofenfamilie vereint laut Hersteller Kamineinsatz und Schornstein in einem Komplett-Bauteil und zeichnet sich durch vielseitige Designs, eine umweltfreundlichen Verbrennung sowie eine kostengünstige und platzsparende Bauweise aus. Beide Systeme wurden vom Sentinel Haus Institut (SHI) auf Schadstoffe geprüft und als »wohngesund« empfohlen.

Bei Sanierungen erfordert der Heizungstausch häufig auch eine neue Abgasführung. Schiedel hat für diesen Fall verschiedene Abgaslösungen im Lieferprogramm, die je nach Heizkessel, Energieträger und baulicher Situation zum Einsatz kommen. Das beginnt bei einwandigen Abgassystem aus Edelstahl, Kunststoff oder Keramik zum Einziehen in den bestehenden Schornstein und reicht über doppelwandige Varianten, die an der Außenseite der Gebäude hochgezogen werden, bis hin zu dreischaligen Edelstahlsystemen.    J

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