Odenwald Faserplattenwerk GmbH Badmodernisierung mit bodengleicher Dusche

Bodengleiche Duschen sind heute fester Bestandteil hochwertiger Badmodernisierungen. Damit sie dauerhaft sicher funktionieren, kommt es auf präzise Höhenjustierung, normgerechte Abdichtung und klar definierte Schnittstellen zwischen SHK und Fliesenleger an. Ein Praxisbericht über den Einbau des Duschrinnensystems »DallFlex 2.0« von Dallmer.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Odenwald

Beim Einbau des weiterentwickelten Duschrinnensystems »DallFlex 2.0« von Dallmer ließ sich Installateurmeister Leo Meurer auf einer Baustelle in Hürth begleiten. Gemeinsam mit Fliesenleger Matthias Balk zeigte er, wie sich das System effizient, sicher und praxisgerecht montieren lässt – von der Rohmontage bis zum fertigen Bad. Das Projekt: eine hochwertige Badmodernisierung mit großformatigen Fliesen und befliesbarer Duschrinne »CeraWall Individual«.

»In der Badplanung lege ich den größten Fokus auf die Dusche. Dort merkt der Nutzer jeden Tag, ob alles gut geplant ist«, erklärt Leo Meurer. »Ist die Dusche zu klein, der Einstieg zu hoch oder die Armatur ungünstig positioniert, werde ich mich jeden Tag ärgern.« Gerade deshalb empfiehlt der Installateurmeister, bei zentralen Komponenten keine Kompromisse einzugehen: »Alles, was fest verbaut ist und später nicht mehr einfach getauscht werden kann – Unterputzarmatur oder Duschrinne –, sollte von Anfang an hochwertig gewählt werden.«

Die Umsetzung bodengleicher Duschen muss besonders sorgfältig geplant werden. Neben der Entwässerung spielen Aufbauhöhe, Gefälle und das spätere Fliesenbild eine entscheidende Rolle.

Rohmontage und Vorbereitung

Nach der Planung folgt die Umsetzung. Gerade bei bodengleichen Duschen zeigt sich hier, wie wichtig durchdachte Systeme und eingespielte Abläufe sind. Kernbohrung, Trockenbauwände und Randdämmstreifen sind vorbereitet. Sie bilden die Grundlage für eine saubere und normgerechte Installation. Leo Meurer packt das Ablaufgehäuse »DallFlex 2.0« aus. Alle Systemkomponenten sind übersichtlich und transportsicher verpackt. So lässt sich das Ablaufgehäuse mit wenigen Handgriffen schnell und sicher montieren. 

Ein zentrales Feature des »DallFlex 2.0« ist das neue Schnellspannsystem. Es ermöglicht eine werkzeuglose Voreinstellung der Gewindestangen. Die Höhe lässt sich exakt und schnell anpassen. Das ist besonders bei Sanierungen oder variierenden Estrichstärken ein klarer Vorteil. Anschließend richtet der Installateur das Ablaufgehäuse mit der Wasserwaage aus. Die Montagefüße lassen sich komfortabel justieren.

In dem Projekt erfolgt die Entwässerung über einen senkrechten Ablauf durch den Keller. Diese Lösung bietet vor allem bei geringem Bodenaufbau zusätzliche Flexibilität. »Der senkrechte Ablauf ›DallFlex 2.0‹ war hier entscheidend. Dadurch konnten wir die hohe Ablaufleistung sicherstellen und gleichzeitig genug Spielraum bei der Aufbauhöhe behalten«, erläutert Meurer.

Nach dem Anschluss an die Entwässerung und vor dem Estricheinbau erfolgt eine Funktionsprüfung: »Den Ablauf prüfe ich immer vor dem Estrich mit der Gießkanne. So sehe ich sofort, ob alles dicht ist und ob die Leitung ausreichend belüftet wird.« 
Mit der abgeschlossenen Rohmontage rückt nun ein wichtiger Faktor in den Fokus: die reibungslose Übergabe an den Fliesenleger. Fliesenleger Matthias Balk übernimmt die Fläche, passt Dämmung und Randdämmstreifen an und bereitet den Untergrund für die weiteren Arbeitsschritte vor. Das selbstklebende Sicherheitsband aus Edelstahl dient dabei als Schnittschutz und sorgt für zusätzliche Sicherheit bei späteren Wartungsarbeiten.


Danach bringt der Fliesenleger den Gefälleestrich ein und zieht ihn exakt auf das Ablaufgehäuse. Die klare Systemgeometrie des »DallFlex 2.0« erleichtert die saubere und gleichmäßige Ausbildung des Gefälles. Neben der technischen Ausführung spielt auch die gestalterische Planung eine zentrale Rolle: »Man muss eigentlich schon ab der Tür überlegen, wie das Fliesenbild läuft und wo die Rinne sitzt. Sonst passt später die ganze Gestaltung nicht mehr zusammen.«

Sobald der Estrich getrocknet ist, beginnt der nächste entscheidende Schritt: die fachgerechte Abdichtung. Zunächst gleicht der Fliesenleger letzte Unebenheiten aus und bereitet den Untergrund für die Abdichtung vor. Dann wird die faltenfrei und separat verpackte Dichtmanschette eingesetzt und in die Verbundabdichtung integriert. Die klar definierte System-Schnittstelle erleichtert die Verarbeitung und reduziert potenzielle Fehlerquellen. Gleichzeitig wird eine normgerechte Abdichtung gemäß DIN 18534 sichergestellt. Im nächsten Schritt werden Wand- und Bodenflächen mit Fliesenkleber versehen und die Abdichtung fachgerecht eingebunden. So entsteht eine dauerhaft sichere Grundlage für die weitere Ausführung.

Einbau der Duschrinne

Mit der vorbereiteten Abdichtung folgt der Einbau der Duschrinne. Hier zeigt sich, wie gut Systemkomponenten und Verarbeitung ineinandergreifen. Beim Einmessen und Einkürzen der Duschrinne »CeraWall Individual« wird die Systemklarheit des »DallFlex 2.0« deutlich. Auch bei großformatigen Fliesen lässt sich die Rinne passgenau an die baulichen Gegebenheiten anpassen. Fliesenleger Matthias Balk bereitet anschließend den Einbau vor und setzt die Rinne in das Fliesenkleberbett ein. Die integrierte Positionierhilfe sorgt für die exakte Ausrichtung an Wand- und Bodenbelägen. Zusätzlich bietet der um 180° drehbare Rahmen maximale Gestaltungsfreiheit für die variabel wählbaren Belagstärken.

Einige Wochen später ist die Modernisierung abgeschlossen. »Der Fokus bei der Badgestaltung lag klar auf einem sehr cleanen, hochwertigen Design mit großformatigen Fliesen und möglichst wenigen Fugen. Deshalb haben wir auch die befliesbare Rinne ›CeraWall Individual‹ eingesetzt, die sich optisch perfekt in das Fliesenbild integriert«, erklärt Meurer. Die befliesbare Duschrinne fügt sich nahezu unsichtbar in das Wanddesign ein. Das einseitige Gefälle ermöglicht eine großflächige Verlegung mit minimalen Fugen und reduziertem Verschnitt.

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