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Novoferm: Rohrrahmentüren unterstützen Umbau einer Ausstellungshalle zu freundlichen Büroräumen

Seit fast einem halben Jahrhundert hat die Rudolf Sievers GmbH als Fachgroßhandel technischer Dienstleister ihren Firmensitz in einem funktionalen 70er-Jahre-Gebäude in Seevetal-Hittfeld. Als das wachsende Unternehmen mehr Büroarbeitsplätze und Besprechungsräume brauchte, entschied man sich für eine Umnutzung der bisherigen Ausstellungsflächen. Die Verwandlung in moderne Büroarbeitsplätze erforderte neben einer verbesserten Akustik auch eine neue Qualität des Brandschutzes. Dabei setzten Bauherren und Architekt auf die eleganten Rohrrahmentüren von Novoferm.

Das Bestandsgebäude hatte zwar eine gute Substanz, doch da das obere Geschoss in der Vergangenheit als Ausstellung konzipiert und genutzt wurde, stand man vor der Frage, wie die für eine Büronutzung zusätzlich erforderlichen Versorgungsleitungen untergebracht werden oder durch welche baulichen Maßnahmen bzw. Ausstattungselemente für eine angenehme Akustik gesorgt werden kann. Denn Schallschutz hatte beim Bau der Ausstellungsräume vor fast 50 Jahren keine Rolle gespielt.

Brandschutz, Transparenz und Design

Außerdem musste ein Brandschutzkonzept integriert werden, das der neuen Nutzung in verschiedener Hinsicht entgegenkommt. Es ging einerseits um die Neudefinition von Brandschutzabschnitten, für die der Architekt Christian Peters auf das Fachwissen eines Brandschutzingenieurs zurückgriff. Andererseits war klar: Weil der Bauherr auch »schönere« Arbeitsplätze wollte, war es mit rein funktionalem Brandschutz nicht getan. Die Anforderung an die Türlösungen lautete deshalb T30/F30 plus Transparenz und eine designunterstützende
Gestaltung.

Dass Rudolf Sievers als Bauherr die Verwendung von Novoferm-Produkten vorgegeben hatte, war für den Architekten naheliegend: »Die Produkte erfüllen nicht nur die Anforderungen des Brandschutzes, sondern unterstützen durch ihr Design das gestalterische Konzept und die gewünschte Transparenz.« Die insgesamt zehn verbauten Rohrrahmentüren des Systems »NovoFire-T30« und - »RS« halten mit ihren außergewöhnlich großen Glasflächen und filigranen Rahmenkonstruktion die Sichtachsen zwischen den Arbeitsbereichen offen und tragen zur Brandschutzsicherheit bei. Die vielfältigen Optionen, die der Hersteller für die Rahmenoberflächen bietet, erleichterten die Einpassung in das Gestaltungskonzept. Zufrieden zeigt sich Peters auch beim Thema Schallschutz. Denn weil die Herstellung einer der Büroarbeit förderlichen Akustik eine echte Hürde war, durfte das Ergebnis nicht durch eine falsche Türenwahl beeinträchtigt werden – bei »NovoFire«-Rohrrahmentüren besteht diese Gefahr nicht, mit ihnen können Schalldämmwerte bis zu 42 dB erreicht werden.


Das in mehrere Bauabschnitte aufgeteilte Projekt begann 2015 und ist aktuell in seine letzte Phase eingetreten. Der Ausstellungsraum wurde im Trockenbau neu aufgeteilt, helle Teppichböden und warme Farben schaffen eine angenehme Raumatmosphäre. Die großzügig gewählten Glasflächen in den

»NovoFire«-Türen fördern den natürlichen Lichteinfall und sorgen buchstäblich für transparente Wege. Die wegen der niedrigen Deckenhöhe teilweise sichtbar verlegten Versorgungsleitungen geben den Räumen einen besonderen Charakter – nicht zuletzt wird diese Art der Gestaltung heute häufig als Stilmittel in der Gastronomie eingesetzt.    J

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