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MOCOPINUS: Weitere karbonisierte Holzoberflächen entwickelt

Die erfolgreiche Markteinführung von karbonisierten Fassadenoberflächen im letzten Jahr setzt Mocopinus mit weiteren Entwicklungen fort. Die jahrhundertealte traditionelle japanische Methode der Holzveredelung mit Feuer hat der Innovationsführer im Hobelwarenbereich für extravagante Oberflächen wiederentdeckt und weiterentwickelt.

Inspiriert von der verkohlten Optik, die beim Prozess des kontrollierten Verbrennens entsteht, haben Produktdesigner neue Strukturen im Unikatcharakter kreiert. In aufwendigen produktionstechnischen Versuchsreihen sind Innovationen entstanden, zu denen »Carboset 10« gehört. Die Neuheit ist erstmals auf der BAU zu sehen.

Bei »Carboset 10« wird die schwarze Ascheschicht nach der Karbonisierung abgebürstet. Während das verkohlte Material auf den harten Jahresringen verbleibt, zeigt sich dadurch an den weicheren Stellen eine wellige, deutlich hellere Vertiefung. Anschließend wird die Oberfläche mit einer nussbaumfarbenen Holzlasur veredelt. Diese bewirkt eine besonders prägnante Farbgebung Ton in Ton.

Markante Strukturen in moderner Formensprache

Beim Verbrennen der obersten Schicht kommen die individuellen Maserungen und Faserstrukturen der verschiedenen Holzarten zum Vorschein.

Die spezielle Veredelungstechnik von »Carboset 10« verstärkt laut Hersteller diesen Effekt. Darüber hinaus erhält die neue Profilserie mit der Lasur in Brauntönen eine edle Note. Partiell eingesetzt sind die natürlichen Holzprofile ein guter Kombipartner für moderne Fassaden kubischer Baukörper.


Langlebiger Holzschutz in transparenter Optik

Die Holzzellen der Fassadenprofile verdichten sich mit der Karbonisierung und sind so vor Verwitterung, Fäulnis und Wasser besser geschützt, heißt es bei Mocopinus. Die Langlebigkeit der edlen Optik werde durch das Auftragen der offenporigen Holzlasur zusätzlich gesteigert. Eine Behandlung mit chemischen Holzschutzmitteln sei nicht erforderlich.

»Carboset 10« wird in zwei Holzarten angeboten, die für eine Veredelung und den Einsatz in Außenbereichen laut Herstellerangaben ideale Materialeigenschaften besitzen. Ob in nordischer Fichte oder europäischer Douglasie, jede Ausführung präge eine auffällige Strukturierung, die Fassaden ein markantes Design verleihe. Für die Planung von individuellen Fassadenkonzepten stünden alle Profilvarianten aus dem Sortiment zur Verfügung, so der Hersteller. Darüber hinaus seien auch Sonderanfertigungen möglich.

Noch eine neue Veredelungsvariante – leicht geflammt

Die Präsentation von Neuheiten auf der BAU ergänzen Fassadenprofile in leicht geflammter Optik. Bei dieser Bearbeitungsform behalten die Holzoberflächen ihre charakteristischen Strukturen. Diese werden bei den Ausführungsvarianten »Flam, gehobelt«, »Flamon, feingesägt« und »Flamtec, strukturiert« laut eigener Aussage sogar noch intensiver  hervorgehoben. Zudem biete die Wahl der Holzart eine Designvielfalt.    J

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