»Aestuver«, eine Marke von James Hardie, ging laut Hersteller entschlossen voran und übernahm die Führungsrolle. Als eine der führenden deutschen Marken im Bereich der zementbasierten Brandschutzplatten setzte sich das Unternehmen das klare Ziel, ein Pionier im Bereich des BIM-gesteuerten Brandschutzes zu werden, heißt es in einer Mitteilung von James Hardie. Um dies zu erreichen und sein gesamtes Systemportfolio in ein vollständig parametrisches BIM-Ökosystem umzuwandeln, ging »Aestuver« eine Partnerschaft mit bimroom von der Bimform AG ein.
Die Vision für den digitalen Brandschutz
»Aestuver« reagierte damit nicht nur auf den Marktdruck. Mit der Bereitstellung hochwertiger digitaler Zwillinge seiner Systeme übernahm das Unternehmen die strategische Vorreiterrolle, um die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten, heißt es in der Mitteilung weiter. Im Mittelpunkt stand dabei das Ziel, Architekten die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand zu geben. Es ging darum:
• »Aestuver«-Systeme als die am einfachsten und schnellsten spezifizierbaren Lösungen im Brandschutz zu etablieren
• Präzise, verlässliche und intelligente BIM-Objekte für eine effiziente Planung bereitzustellen
• Projektteams mit datenstarken, sicherheitsrelevanten digitalen Werkzeugen gezielt zu unterstützen
• Die Sichtbarkeit und Präsenz der Marke bereits in frühen Planungs- und Entscheidungsphasen zu stärken
• Ein nahtloses digitales Produkterlebnis zu schaffen, das technische Leistungsfähigkeit und Zertifizierungsanforderungen optimal verbindet
Mit dieser proaktiven Denkweise möchte sich »Aestuver« einen deutlichen Vorsprung gegenüber vielen Akteuren im Brandschutzbereich verschaffen.
Aufbau eines vollständig parametrischen Portfolios
Gemeinsam mit dem technischen Team von »Aestuver« entwickelte bimroom digitale Modelle für das vollständige Sortiment an Brandschutzsystemen. Der Umfang umfasste verschiedene Produktfamilien und Dutzende einzelner Objekte, wobei alle relevanten Anwendungsfälle des Portfolios abgedeckt wurden. Jedes Modell spiegelt die Systemlogik, die Komponenten und die auf Baustellen verwendeten zertifizierten Konfigurationen genau wider.
Anstelle von schweren und statischen Dateien erstellte bimroom native, vollständig parametrische Revit-Familien. Diese Objekte zeichnen sich laut James Hardie aus durch:
• Dynamische Bemaßungen und geometrische Logik
• Relevante Metadaten, Struktur-Layer und Materialien
• Intelligente Beschränkungen, um die korrekte Anwendung sicherzustellen
• Modellverhalten, das mit dem zertifizierten Systemdesign übereinstimmt
• Saubere, leichtgewichtige Geometrie, die auf Leistung optimiert ist
Da Brandschutzprodukte absolute Präzision erfordern, gewährleisten diese Beschränkungen laut Hersteller eine schnelle und fehlerfreie Platzierung. Planer erhalten digital genau dieselbe Zuverlässigkeit wie beim physischen Produkt.
Entwickelt für reale Projekte
BIM-Objekte müssen in umfangreichen Projektdateien effizient funktionieren. Um langfristige Skalierbarkeit zu gewährleisten, hat bimroom ein umfassendes Daten-Framework für »Aestuver« entwickelt. Dazu gehören Revit-Vorlagen mit vollständigen Produktfamilien, auf Branchenstandards abgestimmte Parameterstrukturen sowie strenge Namens- und Versionskonventionen. Außerdem wurden Dokumentationsanker, Modell-Metadaten und eine optimierte IFC-Zuordnung für schlankere Exporte integriert.
Es wurden vollständig parametrische Revit-Familien erstellt, die folgende Merkmale umfassen:
• Dynamische Bemaßungen und geometrische Logik
• Relevante Metadaten
• Strukturelle Ebenen und Materialien
• Intelligente Beschränkungen zur Gewährleistung der korrekten Anwendung
• Modellverhalten, das mit dem zertifizierten Systemdesign übereinstimmt
• Saubere, schlanke Geometrie für hohe Performance
Darüber hinaus umfasst jedes System mehrere Level-of-Detail-Varianten (LOD), um den verschiedenen Entwurfsphasen gerecht zu werden:
• Hohe Detailgenauigkeit für frühe Brandschutzstudien und Visualisierungen
• Mittlere Detailgenauigkeit für die Koordination
• Geringe Detailgenauigkeit für den IFC-Austausch und große Modelle
Warum BIM für Architekten, Ingenieure und Brandschutzplaner wichtig ist
Zeit ist das wertvollste Gut bei der Gebäudeplanung. Durch die direkte Einbettung parametrischer Logik in die Objekte lassen sich »Aestuver«-Systeme schnell konfigurieren, was zu einer durchgängig schnelleren Spezifikation führt.
Die digitale Leistungsfähigkeit ist ebenso entscheidend. Die Multi-LOD-Architektur gewährleistet laut James Hardie schlanke IFC-Exporte. Diese effizienten Dateien sollen für einen reibungslosen Modellablauf sorgen und der ursprünglichen Planungsabsicht dabei vollständig treu bleiben. Noch wichtiger ist, dass der digitale Zwilling perfekt mit dem realen physischen System übereinstimmt. Produktdokumentation und BIM-Daten werden aufeinander abgestimmt, um eine einheitliche Referenz für jedes Projektteam zu schaffen.