Aktuelles Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit

HOPPE: Beim Wartungsmanagement auf die richtigen Tools setzen

Der Software-Wartungsplaner von der Hoppe Unternehmensberatung unterstützt Unternehmen bei der Gewährleistung aller Arbeitsschutzmaßnahmen. Das Tool schafft Transparenz und Sicherheit für alle Pflichten bei Baumaschinen und Baugeräten – von der Wartung bis zur Dokumentation.

Sichere Arbeitsbedingungen in Unternehmen werden vom Gesetzgeber gefordert, bestimmt und geregelt – rechtliche Grundlagen sind u.a. das Arbeitsschutzgesetz, das Produktsicherheitsgesetz oder die Betriebssicherheitsverordnung. Für Unternehmen bedeutet das umfangreiche Prüfpflichten sämtlicher Betriebsgegenstände mit verschiedensten Auflagen wie Art der Prüfung, ihre Intervalle und die Dokumentation. Da dies händisch kaum zu bewältigen ist, hat Hoppe einen Software Wartungsplaner entwickelt, der die Umsetzung der Prüfpflichten erleichtern und damit einen Beitrag zur Rechtssicherheit leisten soll.

Angesichts der Fülle der gestzlichen Vorgaben ist es nicht leicht, die diversen Prüfvorschriften und -zeiträume der einzelnen Geräte, Maschinen und Arbeitsmittel auf dem Schirm zu haben. Zumal die Arbeitsschutzregelungen nahezu sämtliche Betriebsmittel umfassen – nicht nur Produktionsanlagen, sondern auch Türen, Fenster, Leitern und Regale. Die Prüfung von Leitern regelt die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), jene von Regalen die berufsgenossenschaftlichen Regeln (BGR) 234 und die DIN EN 15635. Eine weitere Herausforderung sind elektrische Anlagen und Geräte. Die Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften (DGUV Vorschrift 3) verlangt, dass diese in regelmäßigen Abständen auf ihre fehlerfreie Funktionalität überprüft werden. Auch die Vorschriften des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) greifen - sie gelten für alle Geräte mit Stecker, von der Kaffeemaschine bis zum Drucker, von der Kabeltrommel bis zur Bohrmaschine. Hinzu kommen unterschiedliche Prüfintervalle abhängig vom Arbeitsmitteltyp, die auch wieder für die gesamte Breite der Betriebsmittel gelten.


Wartung und rechtskonforme Dokumentation

Neben der Kenntnis über die verpflichtenden Wartungen und ihren Abständen und richtigem Zeitpunkt, stellt die rechtskonforme Dokumentation der Untersuchungen eine weitere Hürde dar. Auch hier regeln konkrete Vorschriften die Vorgaben, nach denen die Wartungen erfolgen müssen und wer sie abnimmt. Mit einem Protokoll, aus dem exakt hervorgeht, wann und mit welchem Ergebnis die Fachkunde­prüfung stattgefunden hat, können Unternehmen im Schadensfall nachweisen, dass sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen.

Das Problem bei Schadensfällen und Unfällen: Sind Unternehmen ihren Prüfpflichten nicht nachgekommen oder fehlt die korrekte Dokumentation, bleiben sie auf den Kosten sitzen und müssen im schlechtesten Fall haften, weil Versicherungen die Haftung dann nicht mehr übernehmen und Berufsgenossenschaften die Leistung verweigern.

Prüfungen planen, durchführen und dokumentieren

Unternehmen müssen also einen Weg finden, um den Vorschriften für die Wartung, Überprüfung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, Prüfintervalle und den Anforderungen an die Dokumentation gerecht zu werden. Oft werden dafür handschriftliche Listen, Excel-Sheets oder eigenentwickelte Datenbanken eingesetzt, was Probleme bei der Dokumentation verursacht und zu Fehlern führen kann. Nach Ansicht der Hoppe Unternehmensberatung ist ein Tool wie der Wartungsplaner besser, das auf die Betriebsmittelwartung zugeschnitten ist und über sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften sowie einen Kalender zur Planung verfügt. Er enthält u. a. eine Funktion, mit der in Prüfberichten entsprechende Wartungsaufträge generiert werden können. Eine Software für das Wartungsmanagement ermöglicht den Fachkräften für Arbeitsschutz und -sicherheit sowie EHS-Managern, mit wenigen Klicks Dokumente zu erstellen, zu archivieren und zu pflegen. Sie erfasst sämtliche Prüfgegenstände und die relevanten Objektdaten. Zusätzlich können weitere Daten wie Bilder hinterlegt werden. Der Wartungsplaner der Hoppe Unternehmensberatung ist zum Beispiel in den Klassifikationen Wartung, Prüfung, Reparatur, Instandsetzung sowie Prüftermin und Unterweisung unterteilt. Wichtige Instandhaltungskennzahlen werden grafisch aufbereitet und können in verschiedenen Formaten im- und exportiert werden.

»Unsere Wartungsmanagement-Software reduziert einerseits den Arbeitsaufwand im Rahmen der Prüfpflichten eines Unternehmens und andererseits sind Prüfberichte bei Betriebsprüfungen stets griffbereit«, erklärt Ulrich Hoppe, Senior Consultant der Hoppe Unternehmensberatung. Das Hoppe-Tool basiert auf DIN EN ISO 9001 und entspricht den Empfehlungen der Berufsgenossenschaften für das Prüffristenmanagement. Laut Hoppe erleichtert es die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und unterstützt die Anforderungen aus ISO 14001 zum Umweltschutz und OHSAS 18001. Sicherheitsunterweisungen für Mitarbeiter lassen sich einfach planen und umsetzen, ebenso die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen von Maschinen, Anlagen und sonstigen Arbeitsmitteln.   J

Nach oben
facebook Instagram twitter LinkedIn