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Hieber: Das Leichtgewicht unter den Betonlichtschächten

Für das Hieber Betonfertigteilwerk liegt bei der Entwicklung neuer Produkte die »Betonung auf Fortschritt«. Das Unternehmen aus Wörleschwang möchte mit Neuheiten am Markt präsent sein, die Architekten, Fachhandwerkern und Bauherren einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Unter Beweis stellen möchte der Hersteller das aktuell mit zwei Neuentwicklungen – einem Lichtschacht und einer Lärmschutzwand.

Die Verarbeiter von heute haben ­hohe Ansprüche und erwarten neben einwand­freier Funktionalität auch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine leichte Handhabung. Und in genau diesen Punkten möchte das Hieber Betonfertigteilwerk punkten. Der Hersteller hat jüngst zwei neue Produkte auf den Markt gebracht, den GFB-Lichtschacht »Optimus«, der beispiellos für sein geringes Gewicht, das einfache Handling sowie seine strahlend helle Optik ist, sowie die ebenfalls neue Lärmschutzwand »SilenceRock«. Diese Innovation sorgt laut Hieber nicht nur effizient für Ruhe vor Straßenverkehrslärm, sondern bietet aufgrund ihrer individuell planbaren Gestaltung auch wertvolle ökologische Flächen für vielerlei Insekten an.

Innovative Idee mit Preis ausgezeichnet

»Mit unseren beiden Neuheiten haben wir einmal mehr voll ins Schwarze getroffen«, so Christoph Hieber, Geschäftsführer Vertrieb bei Hieber. »Das zeigt unter anderem der Innovationspreis ›Architektur + Bauwesen‹, mit dem der GFB-Lichtschacht ›Optimus‹ auf der BAU in München ausgezeichnet wurde. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Denn der GFB-Lichtschacht wird einerseits den hohen Ansprüchen von Architekten an schlanke Bauteile gerecht und erfüllt andererseits auch den Wunsch von Handwerkern nach einer unkomplizierten Montage. Dank seines geringen Gewichts kann er sogar mit einem leichten Baustellenkran ganz einfach versetzt werden.«

Mit dem Innovationspreis wurden bereits zum 14. Mal Produkte und Lösungen prämiert, die in besonderem Maße den Belangen von Architekten entsprechen. Wichtige Kriterien bei der Beurteilung waren unter anderem die funktionale und die gestalterische Qualität sowie die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten. Bei der Preisverleihung auf der BAU wurden branchenübergreifend 20 Innovationen ausgezeichnet.

Der Lichtschacht hatte die Jury mit seiner Materialkombination überzeugt, die den entscheidenden Unterschied macht: Weil die Neuentwicklung aus Wörleschwang aus Weißzement und glasfaserverstärktem Beton hergestellt wird, bringt sie viel weniger Gewicht auf die Waage als herkömmliche Betonlichtschächte und zeichnet sich in der Praxis deshalb mit einer hohen Montagefreundlichkeit sowie einem einfachen Handling aus. Im Vergleich zu Lichtschächten aus Kunststoff ist der GFB-Lichtschacht»Optimus« laut Hieber außerdem deutlich stabiler bei geringer Bauteildicke. »Die hohe Formstabilität gewährleistet, dass er bei bauseitiger Unterstützung sogar von Autos befahren werden kann«, so Christoph Hieber.


Perfekter Lichteinfall in Kellerräume

Neben seinem geringen Gewicht und der hohen Stabilität bietet der Lichtschacht auch optische Vorzüge: Mit seinem strahlend weißen Aussehen sorgt er für einen angenehmen Lichteinfall in Kellerräume und macht damit auch das Untergeschoss wohnenswert. Dabei ist die schalungsglatte Oberfläche UV-beständig und kann bei Bedarf gestrichen werden. Besonders die Verarbeiter freuen sich laut Hersteller hierbei über die umlaufende Zarge, die wandseitig verstärkt und bündig zur Schachtaußenkante mit dem Gitterrost ist. So ermöglicht sie eine gute Anpassung an die Putzstärke und das Gehwegpflaster.

Der Lichtschacht ist in unterschiedlichen Größen erhältlich: Die Breite variiert zwischen 80 und 125 cm, die Höhe reicht von 100 bis 200 cm. Er wird wahlweise mit oder ohne Boden geliefert, in dem eine Doppelmuffe DN50 integriert ist, sodass weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden können. Vervollständigt wird das System mit Aufsatz­elementen, die je nach Kundenwunsch stufenlos in Höhen zwischen 10 und 35 cm produziert werden können. Bei den Gitterrosten bietet der bayerische Hersteller feuerverzinkte, begehbare und befahrbare Varianten in den Maschenweiten 30/30 sowie 30/10 an.

Lärmschutz, Artenvielfalt und Ökologie

Mit einem Plus an Flexibilität und Gestaltungsfreiheit möchte Hieber überdies bei seiner neuen Lärmschutzwand »SilenceRock« überzeugen: Diese kann nicht nur an verschiedenste Platzverhältnisse angepasst, sondern auch individuell bepflanzt werden. »Unser ›SilenceRock‹ ist ein Naturtalent im wahrsten Sinne des Wortes. Die Lärmschutzwand sorgt für Ruhe vor störendem Straßenverkehrslärm und aufgrund ihres terrassenförmigen Aufbaus gleichzeitig für wertvolle ökologische Flächen. Richtig bepflanzt, finden neben Bienen, Käfern, Schmetterlingen und anderen Insekten auch Reptilien und Vögel Lebensraum und wichtige Nahrungsquellen vor«, erklärt Alexander Hieber, Geschäftsführer bei Hieber.

Die Lärmschutzwand wird in Modulen geliefert und benötigt nur eine geringe Gründung im Boden. SilenceRock kann deshalb besonders schnell montiert werden. Üblich ist der terrassenförmige Aufbau, den die unterschiedlich großen Betonelemente in den Breiten 74, 178 und 280 cm möglich machen. Die entstandenen freien Flächen können mit Erde befüllt und mit blütenreichem Trockenrasen bepflanzt werden. Die Höhe der Elemente beträgt jeweils 150 cm, sodass der terrassenförmige Aufbau mit drei Ebenen 450 cm hoch ist. Mit einer Neigung von 72 Grad kann die Lärmschutzwand sogar als Trägergerüst für Photovoltaikanlagen genutzt werden.

»Mit dem Produkt treffen wir den Nerv der Zeit: Immer mehr Menschen setzen sich aktiv für den Umwelt- und Artenschutz ein und suchen deshalb nach ökologischen Alternativen. Was den Lärmschutz angeht, können wir das mit ›SilenceRock anbieten‹«, ergänzt Alexander Hieber.    D

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