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Hasit: Zwei für alle Fälle

Bei der Sanierung alter Bausubstanz stellen Feuchte- und Salzbelastung häufig eine große Herausforderung dar. Das neue Sanierputzsystem »Calsolan« von Hasit bietet eine neue und dauerhafte Lösung auf Romankalkbasis. Anwender benötigen nur noch zwei Produkte für das Ertüchtigen von salz- und feuchtebelastetem Mauerwerk.

Dem Erhalt bestehender Bausubsatz kommt angesichts knapper werdender Rohstoffe eine immer bedeutendere Rolle zu. Gebäude in der Bestandssanierung zeigen nach jahrzehntelanger Nutzung besonders in feuchtebelasteten Zonen oft schadhaftes Mauerwerk. Häufig besteht eine Belastung durch Salze und Feuchtigkeit. Die Ursache: Durch Poren, Risse und Fugen wirken Niederschlag, Sicker- und Hangwasser auf den Baukörper ein. Zudem führen Kondensationsprozesse und hygroskopische Vorgänge zur Aufnahme von Feuchtigkeit. Speziell für die Anforderungen auf feuchte- und salzbelastetem Mauerwerk wurden die »Calsolan« Sanierputze von Hasit mit dem Bindemittel Romankalk entwickelt.

Einfaches System, nur zwei Produkte

Je nach Schadensbild und Ursachen mussten bislang verschiedene Sanierprodukte in unterschiedlicher Art und Weise miteinander kombiniert werden. Das macht ­»Calsolan« anders: Mit maximal zwei Putzen kann auf hoch salz- und feuchtebeanspruchten Wänden gearbeitet werden. Leicht zu planen, leicht zu beraten und leicht zu verarbeiten.

Der natürlich hydraulische Romankalk besitzt eine hohe Feinheit und gute Haftung besonders auf feuchten Untergründen, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Dadurch sei im Allgemeinen kein Spritzbewurf notwendig. Der natürliche hydraulische Kalk härtet unter Wasser, also hydraulisch, und das bei kurzen Abbindezeiten. Das Material hat eine sämig weiche Konsistenz, ist weiß und lässt sich laut Hersteller bis zu 40 mm Schichtstärke in einem Arbeitsgang auftragen. Dabei ergäbe es eine ästhetische Oberfläche bei hoher Sicherheit vor Rissen. Bei der Anwendung sind mit »Calsolan Top« und »Calsolan Por« maximal zwei Produkte notwendig, so Hasit. Beide sind maschinengängig und lassen sich mit herkömmlicher Technik verarbeiten.

Anerkennung in der Denkmalpflege

Kalk ist ein natürliches Bindemittel und Grundlage für viele Baustoffe im Neu- und Bestandsbau. Der Romankalk ist mit seinen natürlichen Eigenschaften und der Kompatibilität mit historischen Bindemitteln ein in der Denkmalpflege anerkanntes Bindemittel. Er weist eine hohe Beständigkeit gegen aggressive Wässer und Salze auf und ist dabei frei von Gips, Zement, Schwefel und Aluminat. Dadurch sind die »Calsolan«-Sanierputze verträglich auf historischer Bausubstanz. Sie sind von der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege ­GmbH, WTA, zertifiziert.  

Romankalk wird bei maximal 1 100°C gebrannt. Für das Sintern von Portlandzement sind hingegen Temperaturen von ca. 1 500°C notwendig. Durch diese, im Vergleich zu anderen, geringeren Brenntemperaturen wird bei der Produktion von Romankalk weniger CO2 ausgestoßen. Auch seine leichtere Malbarkeit im Vergleich zu anderen Bindemitteln trägt zu Energieeinsparungen in der Herstellung bei.   J

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