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FMI: Brand- und Schallschutz, nicht nur in der Weihnachtszeit

Jedes Jahr zur Advents- und Weihnachtszeit rückt die Feuerwehr verstärkt zur Bekämpfung von Hausbränden aus. Versicherungen in Deutschland melden während der Wintermonate rund 10 000 mehr Fälle von Brandschäden. Meistens sind es Kerzen oder jede Form von offenem Feuer, das auf die Wohnräume überspringt. Aber auch überlastete Steckdosen und Lichterketten können eine akute Brandursache sein. Neben einschlägigen Tipps der Feuerwehren lassen sich die eigenen vier Wände zusätzlich durch eine nichtbrennbare Dämmung aus Mineralwolle schützen.

Mineralwolle (Glas- und Steinwolle) ist ein umweltfreundlicher, alterungsbeständiger Dämmstoff, der in den Wintermonaten vor Kälte beziehungsweise bei hohen Temperaturen vor Hitze schützt, heißt es in einer Mitteilung des FMI. Eine Mineralwolldämmung leiste darüber hinaus effektiven Lärm- und Brandschutz.

Mineralwolle bietet hohen Brandschutz

Dämmstoffe aus Mineralwolle können laut FMI auch extrem hohen Temperaturen von bis zu 1 000 °C widerstehen. Sie gehören zur Baustoffklasse A1 und sind damit nichtbrennbar. Am und im Haus angebracht, verhindern bzw. verzögern Bauteile mit Glas- oder Steinwolle die Ausbreitung eines Feuers auf andere Räume oder Stockwerke. Das verschafft Bewohnern und Feuerwehr wertvolle Zeit.

Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) an Mehrfamilienhäusern in Deutschland sind nichtbrennbare oder schwer entflammbare Systeme sogar Pflicht. Um die Schwerentflammbarkeit eines WDVS auch beim Einsatz brennbarer Komponenten zu gewährleisten, müssen sogenannte Sturzschutze und Brandriegel eingebaut werden. Bei Sturzriegeln werden neben und über den Fenstern nichtbrennbare Dämmmaterialien angebracht, bei Brandriegeln läuft nach jedem zweiten Stock über den Fenstern um das gesamte Gebäude ein Riegel aus Mineralwolle.

»Wer sich beim Brandschutz noch besser absichern möchte, kann auch Wände, Decken und Böden mit Mineralwolle dämmen. Dadurch kann eine Brandausbreitung verhindert oder zumindest verzögert werden. Außerdem ermöglicht die Dämmung, dass es zu Hause noch gemütlicher wird,« sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI. »Und wenn Sie die Weihnachtsmusik ihrer Nachbarn stört, schafft Mineralwolle dank ihrer schallabsorbierenden Eigenschaften ebenfalls Abhilfe.«


Ganzjähriger Lärmschutz von innen und außen

Lärm gilt als einer der größten Stressfaktoren der heutigen Zeit. Nicht nur in der hektischen Vorweihnachtszeit sehnen sich die meisten Menschen deshalb nach Ruhe. Eine Mineralwolldämmung von außen und innen verbessert den Schallschutz im Haus spürbar, so der FMI.

Im Haus lässt sich der Lärmschutz beispielsweise mit einer Dämmung der Decken oder Zwischenwände verbessern. Die Geräusche aus dem Kinderzimmer, der Küche oder dem Bad werden damit zur Nebensache, heißt es in der Mitteilung weiter. Lästiger Trittschall lasse sich mit einer Dämmschicht aus Mineralwolle zwischen Rohdecke und Estrich einfach abstellen. Auf diese Weise werde die Schallausbreitung unterbrochen und Trittschall kann nicht über die Geschossdecken in untere Räume gelangen. Unterstützend wirken Randstreifen aus Mineralwolle, die die Entstehung von Schallbrücken verhindern. Für noch mehr Ruhe sorgt eine Ummantelung der Versorgungs- und Wasserleitungen mit Stein- oder Glaswolle.

Eine Außendämmung mit Mineralwolle sei die beste Methode, um den Lärm aus der Umgebung draußen zu lassen. Egal, ob eine vorgehängte Fassade oder ein Wärmedämmverbundsystem – die Schicht aus Glas- oder Steinwolle verbessere die Schallschutzeigenschaften der Außenwände enorm.

Möglich macht all das die offenporige Struktur der Mineralwolle: Die in Glas- oder Steinwolle eingeschlossene Luft schluckt effektiv den Schall. Gleichzeitig wird Wärme schlecht weitergeleitet, wodurch Mineralwolle gute Dämmwerte bei geringen Wärmeleitfähigkeiten (0,030 – 0,042 W/(mK)) erreicht.   J

FIRMENINFO

FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Friedrichstraße 95 (PB 138)
10117 Berlin

Telefon: + 49 30 / 27594452
Telefax: + 49 30 / 28041956

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