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Caparol: Ehemalige Fabrikantenvilla erstrahlt wieder in einstigem Glanz

Es war ihm eine Herzensangelegenheit: In Pfinztal-Söllingen hat der ortsverbundene Immobilienunternehmer Klaus Kugele die Villa Räuchle aus einer Art Dornröschenschlaf erweckt. 30 Jahre lang war der einstige Sitz einer lokalen Fabrikantenfamilie ungenutzt, bis Kugele das herrschaftliche Gebäude vor drei Jahren kaufte und in aufwendigen Restaurierungsarbeiten wieder in den Originalzustand versetzte. Für die farbliche Gestaltung der sanierten Fassade kamen Produkte von Caparol zum Einsatz.

Schon die äußerliche Verwandlung des Hauses beeindruckt – dabei ist es eine Rückkehr zum Ursprung: Die zuvor blassgelbe Fassade leuchtet jetzt in einem kräftigen Barolo-Rot – ihrem originären Farbton, da ist sich Kugele sicher: »Die Schwarz-Weiß-Fotos von früher zeigten: Gelb konnte nicht die ursprüngliche Farbe gewesen sein.« Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin und Architektin Monika Camponeschi ließ er alte Farbschichten freilegen und es gelang, den alten Rotton zu rekonstruieren.

Intensiver Fassadenfarbton

Für die weitere Farbgestaltung zog Kugele die Fachleute vom Baufarben-Hersteller Caparol hinzu. Aufgrund der Intensität des Rottons mit einem Hellbezugswert unter 20 empfahl Caparol-Verkaufsberater Andreas Kolb die Fassadenfarbe »Muresko Cool Protect«, die durch ihre TSR-Pigment-Rezeptur auch bei intensiven Tönen gut lichtbeständig ist und sich zudem bei Sonneneinstrahlung nicht so stark aufheizt. »Dadurch werden Farbe und Putz nicht so stark beansprucht«, betont Kolb.

Um die Akzenttöne der weiteren Fassadenbestandteile aufeinander abzustimmen, lieferte außerdem das Caparol-FarbDesignStudio verschiedene Visualisierungen. Sockel, Simse, Erker, Dachgauben und Holzläden in Grau, Weiß und Hellrot sollten zusammen mit der Fassade ein stimmiges Bild abgeben. Den Anstrich übernahm der Malerbetrieb Hornikel aus Waldbronn.


Außergewöhnliche Innenräume

Trotz des frischen Looks bleibt die Fassade der Villa Räuchle eher unprätentiös – verglichen mit dem glanzvollen Inneren: Die Gebrüder Räuchle nahmen mit ihrer Ziegelei einst eine wichtige Stellung im kleinen Söllingen ein, entsprechend repräsentativ ließen sie ihre Räumlichkeiten herrichten. Im Erdgeschoss befanden sich die Kontorräume, das Obergeschoss wurde zum Wohnen genutzt. Die laut Denkmalstiftung »außergewöhnlich reiche Ausstattung« ist unverändert erhalten geblieben: original hölzerne Treppe, Türen und Fenster mit Originalbeschlägen, teils ornamental gestaltete Heizkörperverkleidungen, Bodenbeläge und Fliesen, Stuck, bauzeitliche Tapeten, Tresor- und Kontoreinbauten sowie kostbare Linkrusta-Wandbeläge.

Das alles galt es originalgetreu zu restaurieren, um den eleganten Charakter der Räume zu erhalten. Kugeles Frau Margit, die selbst Kunstmalerin ist, erstellte das Farbkonzept und restaurierte auch die Wandbeläge. Und wieder war auch die Expertise von Caparol-Verkaufsberater Andreas Kolb gefragt, der für jedes Bauteil die passgenauen Innenfarben, Lacke und Lasuren auflistete und sich über die Beteiligung an diesem ­Objekt freute.    J

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