Aktuelles Mauerwerk & Beton

WohnGut gut gebaut aus Bisotherm

Derzeit lässt die Volksbank Bigge Lenne eG gemeinsam mit dem Kooperationspartner WohnGut GmbH aus Olpe im landschaftlich reizvollen Luftkurort Saalhausen die altersgerechte Seniorenwohnanlage „WohnGut Saalhausen“ errichten. Es ist das erste Projekt im Rahmen der Geschäftsfelderweiterung der Bank, das die Kooperationspartner im Geschäftsgebiet der Volksbank Bigge-Lenne realisieren, um den Menschen auch im Alter gute Wohn- und Lebensmöglichkeiten zu bieten. Bundesweit sind weitere Projekte geplant.

Die Wohnanlage entsteht in unmittelbarer Nähe des Saalhauser Kurparks TalVital. Nach Fertigstellung umfasst die Einrichtung 6 drei- und viergeschossige Appartementhäuser, ein zweigeschossiges Gebäude für Pflege und Gemeinschaftswohnen sowie ein Verwaltungsgebäude, welches neben den Büros, die Rezeption, die Lobby, das Restaurant und die Küche inkl. Lager- und Kühlraum beherbergt.

Nach den Plänen des Architekturbüros OHM+OHM Architekten aus Olpe (www.ohm-architekten.de) werden derzeit die 59 Servicewohnungen, eine Pflegeeinrichtung mit 19 Plätzen sowie zwei Wohngemeinschaften mit jeweils 8 Plätzen von der Bauunternehmung Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Kirchhundem (www.behle-bau.de) in Zusammenarbeit mit der Fa. Berge-Bau GmbH & Co. KG Erndtebrück (https://www.berge-bau.de) gebaut.

Markus Ohm hat bereits WohnGut Osterseifen in Olpe verantwortlich begleitet und ist mit den Besonderheiten altersgerechter und zukunftsfähiger Seniorenwohnanlagen bestens vertraut.

Die WohnGut GmbH betreibt Senioreneinrichtungen auf qualitativ höchstem Niveau und legt dement-sprechend auch beim Bau der Einrichtungen die Messlatte für die Bauprodukte und die Bauausführung sehr hoch.

Damit auch bei dem aktuellen Neubau alle bautechnischen, bauphysikalischen und kalkulatorischen Anforderungen optimal miteinander im Einklang stehen, hat das Architekturbüro OHM+OHM Architekten auch bei diesem Projekt Bisotherm ausgeschrieben. Der Bauunternehmung kommt das sehr gele-gen, da sie die Produktqualität, die Maßhaltigkeit und die Systemkompatibilität bei Bisotherm-Produkten zu schätzen weiß - führt die Bauunternehmung Egon Behle doch jährlich mehrere Rohbauten mit Bisotherm aus.

Der Rohbau - die (fast) unveränderbare Basis jeder Immobilie

Um die konstruktiven als auch die energetischen Belange je nach Bauteil optimal zu erfüllen, kommen bei dem 37.500 m³ umfassenden Rohbau folgende Bisotherm-Produkte zum Einsatz.

Bei den 36,5 cm dicken Außenwänden (1.370 m³) werden zwei Steinsorten aus dem Mauerwerkspro-gramm Bisoplan verarbeitet: der Bisoplan 17 / 6-0,80 und der Bisoplan 13 / 4-0,60. Diese Produktreihe erfüllt alle notwendigen wärmetechnischen Anforde-rungen beim winterlichen als auch beim sommerlichen Wärmeschutz.

Für die 24 cm dicken Innenwände (1.685 m³) kommen verschiedene Steintypen des Wandsystems Normaplan zum Einsatz. Der 24 Normaplan 16 DF Hbl 4-0,90, der 24 Normaplan 8 DF Vbl 12 -1,8 und der 24 Normaplan 8 DF Vbl 12-2,0. Die Produkte haben eine optimierte Druckfestigkeit, um die Gebäudelasten abzutragen, und bieten Einbruchs- und Vandalismusschutz. Weiterer Vorteil ist, dass Instandhaltungs- und Reparaturkosten über die gesamte Nutzungsdauer gering sind. Aufgrund der Produktqualität sind die Mauersteine von der Bauunternehmung schnell und mangelfrei zu verarbeiten.

Bauphysikalisch und praktisch erprobt

Die Kombination aus hochwärmedämmenden Außenwandsteinen wie dem Bisoplan und den hochdruckfesten und schweren Innenwandsteinen der Serie Normaplan, ist eine bewährte und erprobte Mauerwerkskombination, die hinsichtlich bautechnischer wie kalkulatorischer Aspekte als Optimum betrachtet werden kann.

Nach Mitteilung des Architekten Markus Ohm, der auch die Bauleitungsaufgaben wahrnimmt, haben auch diesmal die Baufachleute der Bauunternehmung keine Probleme mit der Umsetzung des Bauvorhabens und liegen derzeit voll im Bauzeitenplan. Ähnlich äußert sich der Projektmanager Wolfgang Hilleke, der das Projekt für die Volksbank federführend koordiniert.

Hintergrundinformationen

Die „Projektträger“ planen, entwickeln und betreiben in einer strategischen Partnerschaft Senioreneinrichtungen auf qualitativ höchstem Niveau.

Die Einrichtungen richten sich in erster Linie an Senioren im Alter von 65 +, die ihren dritten Lebensabschnitt, den Ruhestand, nach einem langen Arbeitsleben und getragener Verantwortung für die Familie und die Gemeinschaft, möglichst sorgenfrei, aktiv und selbstbestimmt gestalten und in Würde genießen wollen. Hier können Senioren in einem breiten sozialen Umfeld gut, behaglich und sicher wohnen und leben. Dies mit der Gewissheit, jederzeit vor Ort die gewünschte Unterstützung und Hilfe zu bekommen und auch für den Pflegefall abgesichert und versorgt zu sein, ohne dabei aus der gewohnten Umgebung herausgerissen zu werden. Angesprochen werden Menschen, die Interesse an Gemeinschaft und Geselligkeit haben, Sport- und Bewegungsangebote sowie kulturelle oder naturnahe Freizeitaktivitäten schätzen, um möglichst lange körperlich und geistig fit und mobil zu bleiben. Angesprochen werden aber auch Menschen, die in einer ländlichen und grünen Umgebung mit einer dörflichen Struktur leben möchten.


Hierzu bieten die Wohnanlagen der Projektträger verschiedene Wohnkonzepte an. Das „Service Wohnen“ gewährt eine hohe individuelle Wohnqualität in modernen, gut ausgestatteten und barrierefreien Appartements in Größen von rund 40 bis 80 m² zuzüglich Balkon oder Terrasse, um die Umgebung genießen zu können. Daneben stehen vielfältige Serviceleistungen zur Auswahl, die den Alltag erleichtern und angenehmer machen und somit Freiraum für andere Dinge schaffen.

Für Menschen, für die ein Umzug aus dem Eigenheim in ein Appartement nicht in Frage kommt, wird als weitere Wohnform das „Landhaus Wohnen“ angeboten. Hierbei handelt es sich um Häuser zur alleinigen Nutzung in großzügiger Parkanlage von 87 bis 122 m² zuzüglich Terrasse, Carport und Garten. Dieses flächenintensive Angebot hängt allerdings von den örtlichen Möglichkeiten ab und ist daher nicht Bestandteil jeder Einrichtung.

Für Personen, die im Alltag noch gut zurechtkommen, aber für bestimmte Dinge regelmäßig Unterstützung benötigen und einen niedrigen Pflegegrad haben, wird als weitere Wohnform das „Gemeinschafts-Wohnen“ angeboten. Hier lebt man in Wohngemeinschaft mit mehreren Personen in einer modernen, barrierefreien Wohnung. In der gemeinsamen Wohnküche und behaglich ausgestatteten Gemeinschaftsräumen sind viele Kontakte und Geselligkeit möglich. Gleichzeitig garantiert das komfortable Einzelzimmer mit angrenzendem eigenem Bad ausreichend Privatsphäre.

Bei vollstationärer Pflegebedürftigkeit bietet die Einrichtung das „Pflege Wohnen“, welches nach dem Wohngruppenprinzip konzipiert und in überschaubare Wohnbereiche gegliedert ist. Jeder Wohnbereich besteht aus komfortablen privaten Wohnräumen, die sich um großzügige, behaglich eingerichtete Gemeinschaftsräume gruppieren, in denen die Bewohner z. B. ihre Mahlzeiten einnehmen. Das Wohngruppenprinzip fördert somit auch bei eingeschränkter Mobilität soziale Kontakte, wahrt aber gleichzeitig die Privatsphäre der Bewohner.

Um auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung des eigenen Appartements leben zu können und sich dabei sicher und gut versorgt zu fühlen, bietet die Einrichtung einen hauseigenen ambulanten Pflegedienst, der nicht nur den Bewohnern zur Verfügung steht, sondern auch Bedürftigen in der Umgebung.

Neben dem integralen Bestandteil eines sicheren, behaglichen und servicebegleiteten Wohnens, mit entsprechender Absicherung im Pflegefall, sind viel-fältige Möglichkeiten der sozialen Interaktion innerhalb der Einrichtung und am (Stand)Ort wichtiger Teil der WohnGut-Philosophie. Deshalb öffnen sich die Einrichtungen bewusst und sichtbar nach außen, um Teil der Ortsgemeinschaft zu werden. Umgesetzt wird dieses Konzept durch integrierte, öffentliche Begegnungsräume, wie z. B. für Fitness, Therapie, Restaurant/Café, großzügige Aufenthaltsbereiche (z. B. Empfangshalle) und Mehrzweckräume. Im Restaurant sind neben den Bewohnern des Be-reiches Service Wohnen, die dort ihr Mittag- und/oder Abendessen einnehmen, auch externe Gäste herzlich willkommen. Dies gilt auch für das Café mit Außenterrasse, das Bewohner, deren Besucher aber auch externe Gäste gleichermaßen einlädt.

Zur WohnGut Philosophie gehört ebenfalls die Schaffung einer engen Verbindung zwischen Natur und Mensch. Daher beinhaltet das Konzept großzügig gestaltete Außenanlagen, die zum Verweilen und Flanieren einladen, daneben aber auch ausreichend Stellplatzflächen bieten, die sich sowohl planerisch als auch gestalterisch harmonisch einfügen.

„WohnGut“ betreibt aktuell mit insgesamt 257 Mitar-beiter*innen zwei Senioren-Wohnanlagen. In Olpe (WohnGut Osterseifen, seit 2009) auf dem ehemaligen, ca. 14 ha großen, in ruhiger, waldnaher Lage am Rande der Stadt gelegenen Gelände des früheren Pallottiner Ordens. Diese Anlage besteht aus Service Wohnen (40 Wohnungen), Pflege Wohnen (100 Plätze vollstationärer Pflege), Landhaus Wohnen (16 Landhäuser), Gemeinschafts-Wohnen (22 Wohneinheiten) sowie ambulante Pflege und Tagespflege (bis 18 Plätze). In Bad Honnef (Parkresidenz, seit 2016) in einer 18.000 m² großen Parkanlage im Innenstadtbereich, bestehend aus Service-Wohnen (122 Wohnungen), Pflege-Wohnen (35 Plätze vollstationärer Pflege) und ambulante Pflege.

Die dritte Einrichtung entsteht derzeit in Lennestadt-Saalhausen; Spatenstich war im Juli des vergangenen Jahres. Dort entstehen die Angebote Service-Wohnen (59 Appartements), Gemeinschafts-Wohnen (18 Wohnplätze) und Pflege-Wohnen (19 Plätze vollstationärer Pflege) sowie ambulante Pflege. WohnGut Saalhausen wird im Sommer 2021 bezugsfertig sein.

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