Veka AG Feinstruktur in Alu-Optik

Am Campus Golm der Universität Potsdam ist ein neues Wohnheim für Studierende entstanden. Ein prägendes Element des Neubaus, sowohl in gestalterischer als auch energetischer Hinsicht, sind die Fenster: Der Veka-Partner Schapler verwendete hier »Softline«-Profile, die mit der Dekorfolie »Veka Feinstruktur« kaschiert sind.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Veka

Das neue Studierendenwohnheim auf dem Campus Golm bietet insgesamt 423 Wohnplätze. Der Neubau ist unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen, einer Photovoltaikanlage und einer Grauwasseranlage ausgestattet. Regenwasser wird über ein Rückhaltebecken dosiert ins öffentliche Netz eingeleitet.

Eine wichtige Rolle im Energiekonzept spielen auch die Fenster: Sie bestehen aus Veka-Profilen des Systems »Softline 82 MD«. Produziert und montiert wurden sie von Schapler Fenster und Sonnenschutz. Der Bauelementehersteller aus Bernau bei Berlin hatte bereits 2018/19 für den ersten Wohnheim-Bau »Golm 1« mit 238 Wohneinheiten insgesamt 300 Fenster aus »Softline 82 MD« gefertigt und verbaut.

Fenster mit hoher Energieeffizienz

Bei der neuen Wohnanlage »Golm 2« waren es sogar 525 Fenster. Mit einer Nettogrundfläche von 14 500 m² bietet das Gebäude auf dem Campus der Universität Potsdam mehr als 200 Einzelapartments sowie verschiedene WG-Formate, unter anderem barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohneinheiten sowie Familienappartements. Für Sicherheit und Behaglichkeit sorgen ein-, zwei- und dreiteilige Fenster als Pfosten-Riegel-Konstruktion mit absturzsichernder Isolierverglasung im Festteil und einer Absturzsicherung durch ein Unterlicht. Bei den barrierefreien Wohnungen kamen wegen der niedrigeren Brüstungshöhen je zwei Absturzstangen des Veka-Partners Abel Metallsysteme als zusätzliche Sicherung zum Einsatz.

Im Sinne eines effektiven Ablaufs erfolgte die Montage der großen Fensterflügel und Festglaselemente erst auf der Baustelle. Der Einbau wurde, wie bei Schapler üblich, im Vorfeld für die Verglasung beziehungsweise das Verklotzen in den Werkshallen simuliert. Eine wertvolle Hilfe für die statische Planung war die Veka-Planungssoftware »WinDoPlan«. Zudem konnte die Veka-Technik bei der Planung der größeren, gekoppelten Elemente hilfreiche Unterstützung leisten.
Auch beim Objekt »Golm 2« setzte das Fensterbau-Unternehmen auf das Mitteldichtungssystem »Softline 82 MD« von Veka, das dort mit Semco-Isoliergläsern und Winkhaus-Beschlägen einen Uw-Wert von 0,89 W/m²K erreicht. Schapler verarbeitet inzwischen überwiegend Systeme dieser Art, da sie angesichts zunehmender Wetterextreme auch einen höheren Schutz vor Wassereintritt bieten. Bei »Golm 2« entschied man sich zudem unter anderem aufgrund optischer Vorteile für eine Entwässerung nach unten.

Aluminium-Anmutung in Quarzgrau

Neben der Wärmedämmung überzeugt die Fensterlösung von Veka auch durch ihre Optik und Haptik, die das Erscheinungsbild des Neubau-Komplexes entscheidend prägt. Denn die Dekorfolie »Veka Feinstruktur«, hier im Farbton Quarzgrau, erzeugt die Anmutung pulverbeschichteter Aluminiumfenster. Dieser Effekt entsteht durch die namensgebende fein strukturierte, matt wirkende Oberfläche, auf der einfallendes Licht von winzig kleinen Erhebungen des Materials in verschiedene Richtungen reflektiert wird.

Das laut Veka praktisch nicht unterscheidbare Erscheinungsbild von Feinstruktur-Fenstern und Aluminium-Elementen war für die Farbauswahl bei »Golm 2« ausschlaggebend. Die Fensterexperten von Schapler hatten mit »Veka Feinstruktur« als Alternative oder Ergänzung zu pulverbeschichteten Alu-Elementen bereits bei vorherigen kleineren Bauobjekten positive Erfahrungen gemacht. Schapler-Geschäftsführer Guido Böttcher hebt neben der Optik auch die praktischen Vorteile hervor: »Trotz der unterschiedlichen Materialien ergibt sich ein einheitliches Gesamtbild. Das hat auch die Bauherren bei diesem Objekt überzeugt. Zudem ist ›Veka Feinstruktur‹ äußerst kratzfest und robust. Das bringt uns Vorteile bei Produktion und Montage.« Darüber hinaus sei die Verarbeitung genauso simpel und unkompliziert wie bei nicht folierten Veka-Profilen, betont der Fensterprofi.


Zehn Feinstruktur-Farbtöne

»›Veka Feinstruktur‹ hat sich in kürzester Zeit am Markt etabliert«, sagt Dennis Decker, Vertriebsleiter Profile Inland bei Veka. »Die Nachfrage ist enorm. Mittlerweile sind bei uns mehr als 40 Prozent aller folierten Profile mit ›Feinstruktur‹ kaschiert, Tendenz stark steigend. Mit den gerade erst eingeführten neuen Trendfarben Graubeige und Umbragrau bieten wir nun insgesamt zehn Feinstruktur-Farbtöne an. Für Architekten und Endkunden ergeben sich also viele gestalterische Möglichkeiten.«

Bei »Golm 2« machte sich zudem einmal mehr die seit knapp 20 Jahren bestehende Partnerschaft von Schapler mit Veka positiv bemerkbar. Guido Böttcher hebt dabei auch die persönliche Komponente hervor: »Die Ansprechpartner bei Veka kennen wir schon über viele Jahre, und umgekehrt genauso. Auch die Betreuung und Unterstützung durch den Außendienst ist top. Das ist wirklich eine Partnerschaft auf Augenhöhe«, so der Geschäftsführer.

Schapler Fenster und Sonnenschutz hat sich seit der Gründung 1991 zu einem leistungsstarken mittelständischen Bauelementehersteller entwickelt. Zum Portfolio gehören Fenster und Türen aus Kunststoff und Aluminium sowie Rollläden, Sonnen- und Insektenschutzlösungen. Im hauseigenen Sonderbau entstehen nach Kundenwunsch individuelle Lösungen – vom Kreis- bis zum Spitzbogenfenster.

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