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Uzin Utz: Hauptversammlung - Abstimmung für Dividendenerhöhung

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Uzin Utz AG fand mit bis zu 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern virtuell statt. Dabei stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre dem Dividendenvorschlag der Verwaltung (Vorstand und Aufsichtsrat) zu. Außerdem richteten sie ihre Fragen zur aktuellen Situation und zum Geschäftsjahr 2021 an den Vorstand.

„Wir haben das Geschäftsjahr 2021 trotz eines anspruchsvollen Umfelds mit einem starken Ergebnis abgeschlossen. Das ermöglicht uns, unseren Aktionärinnen und Aktionären erneut eine attraktive Dividende in Höhe von 1,80 Euro (1,55 Euro) je Aktie auszuschütten. Durch die konsequente strategische Weiterentwicklung der vergangenen Jahre sind wir gut positioniert, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen“, sagte das Mitglied des Vorstands Heinz Leibundgut. Uzin Utz verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 ein Umsatzplus von 14,7 % gegenüber dem Vorjahr und schloss mit einem Konzernumsatz von 440,1 Mio. Euro (383,6 Mio. Euro) ab. Mit 47,5 Mio. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Konzern mit 18,5 % weit über dem des Vorjahrs (40,1 Mio. Euro).

Deutlicher Ergebnisrückgang im ersten Quartal 2022

Die Uzin Utz Unternehmensgruppe könne ihren Erfolgskurs im ersten Quartal 2022 bislang nur im Umsatz fortschreiben. So beläuft sich der Konzernumsatz im ersten Quartal auf 116,3 Mio. Euro (104,6 Mio. Euro Q1/2021), was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert um 11,2 % entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank dagegen deutlich um 28,5 % von 12,0 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro.

Das Ergebnis werde insbesondere durch die signifikanten Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten belastet, die sich durch den Krieg in der Ukraine noch einmal verstärkt hätten. Darüber hinaus verstärken die höheren Energie- und Transportkosten sowie Unsicherheiten in den Lieferketten den negativen Effekt auf das Ergebnis. Diese Faktoren werden die Ergebnissituation voraussichtlich auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres beeinflussen. Aufgrund der erheblichen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten gibt das Unternehmen keine Prognose für den weiteren Verlauf des Gesamtjahres ab.

Robuste Aufstellung, Strategie wird weiter umgesetzt

„Das Jahr 2022 wird schwierig. Wir operieren in einem sehr volatilen Umfeld. Der Krieg in der Ukraine macht uns sehr betroffen. Zugleich sind auch wir, wie viele andere Unternehmen, von den steigenden Materialpreisen, den zunehmenden Energie-, Transport- und Logistikkosten und von der zunehmenden Fragilität der globalen Lieferketten beeinträchtigt“, erklärte Philipp Utz, Mitglied des Vorstands, in seinen Ausführungen. „Wir werden alles tun, um die Auswirkungen auf die Uzin Utz Unternehmensgruppe so gering wie möglich zu halten. Trotz aller globalen Herausforderungen und Unsicherheiten werden wir unsere Strategie weiter konsequent umsetzen. Dabei sind wir uns unserer Stärken als Komplettanbieter für Bodensysteme bewusst.“ Anlässlich des 111-jährigen Bestehens der Unternehmensgruppe wurde das komplette Corporate Design der Konzernmarken geändert. Die deutlicher sichtbare Zugehörigkeit zur Dachmarke Uzin Utz solle von nun an den gemeinsamen Erfolg der Konzernmarken unterstützen und einen Mehrwert für die Kunden schaffen.


People im Zentrum der Unternehmensstrategie

Bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie sind neben den Themen Planet, Profit, Products & Services vor allem die Menschen (People) von größter Bedeutung. Im Rahmen der Strategie Passion hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, bis 2025 eine Weiterempfehlungsrate von 90% zu erzielen. Die zurückliegende Mitarbeiterbefragung hätten ergeben, dass 88 % der Belegschaft in den Kern- und Wachstumsländern Uzin Utz als Arbeitgeber weiterempfehlen würde. Ein klarer Plan mit Meilensteinen und messbaren Zwischenerfolgen werde weiterhin verfolgt, um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Eine der laufenden Initiativen sei die Schärfung der Werte und Kultur im Unternehmen. „In einem zunehmend globalen Unternehmensumfeld ist es wichtig, dass die bisherige Unternehmenskultur über empirische Daten geschärft und auf einer gemeinsamen, internationalen Basis verfestigt wird. Das Ziel ist eine sichtbare, von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestaltete Unternehmenskultur. Gelebte Werte und ein gemeinsamer Richtungssinn bilden das Rückgrat“, so Julian Utz, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Personal.

Umwandlung der Uzin Utz AG in die Rechtsform einer Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE)

Uzin Utz blickt in diesem Jahr auf eine 111-jährige Firmengeschichte zurück. In dieser Zeit habe das Unternehmen eine kaum für möglich zu haltende Entwicklung durchlaufen. Das starke Wachstum von Umsatz und Ergebnis, die internationale Expansion rund um den Globus, die Ausweitung der Zahl der Beschäftigten – all dies wäre ohne die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1997 nicht möglich gewesen. Nun gelte es, die Unternehmensgruppe für die nächsten Jahre gut aufzustellen. So habe der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, das Unternehmen rechtlich auf eine neue Stufe zu heben und die Uzin Utz AG in die Rechtsform einer Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) umzuwandeln. „Diese Rechtsform bietet eine Reihe von Vorteilen. Sie passt sowohl zu unserer wachsenden Internationalität als auch den Aktivitäten unserer Unternehmensgruppe und bildet die rechtliche Basis für eine weitere Expansion. Die Societas Europaea unterstützt uns durch ihre Flexibilität und eine noch größere Wahrnehmbarkeit an den Kapitalmärkten dabei, unseren Wachstums- und Investitionskurs beizubehalten“, so Julian Utz.

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