Aktuelles Bodenbeläge & Aufbau

Hauptversammlung der Uzin Utz AG

  • Erste virtuelle Hauptversammlung erfolgreich abgehalten
  • Vorstand und Aufsichtsrat entlastet
  • Strategie PASSION 2025 gibt die zukünftige Ausrichtung vor
  • Mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisanstieg ins erste Quartal 2020 gestartet
  • Dividende von 1,30 Euro je Aktie beschlossen

Uzin Utz, welt­weit agie­ren­der Kom­plett­an­bie­ter für Bo­den­sys­te­me und ein­zi­ges bör­sen­no­tier­tes Un­ter­neh­men aus Ulm, be­rich­tet auf sei­ner ers­ten vir­tu­el­len Haupt­ver­samm­lung in Ulm über die her­vor­ra­gen­de Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr. So hat sich der Um­satz im Ge­schäfts­jahr 2019 um 7,7 Pro­zent auf 372,4 Mio. Euro er­höht. Das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern lag bei 30,2 Mio. Euro. Die wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Co­ro­na-Kri­se für die Pro­fi­ta­bi­li­tät im Jahr 2020 wer­den im We­sent­li­chen von der Dauer, den Aus­wir­kun­gen auf die kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung in den be­trof­fe­nen Län­dern und der Ent­wick­lung der Bau­bran­che ab­hän­gig sein.

Die Uzin Utz Group blickt auf ein sehr er­folg­rei­ches Ge­schäfts­jahr 2019 zu­rück. „Wir haben gut ge­ar­bei­tet. Und wir haben wie­der ein­mal be­wie­sen, dass wir lie­fern kön­nen“, sagte der Fi­nanz­vor­stand Heinz Lei­bund­gut an­läss­lich der ers­ten vir­tu­el­len Haupt­ver­samm­lung des Un­ter­neh­mens. Heinz Lei­bund­gut und seine zwei Vor­stands­kol­le­gen, Ju­li­an und Phil­ipp Utz, rich­te­ten sich erst­mals per On-li­ne-Über­tra­gung an die Ak­tio­nä­re. Ur­sprüng­lich war ein per­sön­li­ches Tref­fen in der Ulmer Do­nau­hal­le ge­plant: „Ei­ner­seits un­ter­strei­chen wir durch die vir­tu­el­le Durch­füh­rung die Di­gi­ta­li­sie­rung im Un­ter­neh­men – an­de­rer­seits fehlt uns der di­rek­te Aus­tausch mit Ihnen“, so Lei­bund­gut wei­ter. Das je­doch habe die Co­vid-19-Pan­de­mie un­mög­lich ge­macht. Ge­ra­de in die­sen au­ßer­ge­wöhn­li­chen Zei­ten wolle Uzin Utz ein ver­läss­li­cher Part­ner blei­ben. „Wenn es um Ihre Si­cher­heit und Ge­sund­heit geht, gibt es keine Kom­pro­mis­se.“

Ge­schäfts­jahr 2019 mit Re­kord­wer­ten ab­ge­schlos­sen

Im Ge­schäfts­jahr 2019 hat Uzin Utz mit Re­kord­wer­ten seine Um­satz- und Er­geb­nis­zie­le na­he­zu er­reicht. Die Un­ter­neh­mens­grup­pe weist mit 30,2 Mio. Euro das beste Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern in der 109-jäh­ri­gen Un­ter­neh­mens­ge­schich­te aus. „Beim Um­satz haben wir mit 372,4 Mio. Euro fast die ‚gol­de­ne’ 400-Mil­lio­nen-Eu­ro-Mar­ke er­reicht. Mit die­sem sehr star­ken Jahr 2019 ist es uns ge­lun­gen, in einem en­ga­gier­ten End­spurt und einer tol­len Team­leis­tung un­se­re Wachs­tums­stra­te­gie GOLD er­folg­reich ab­zu­schlie­ßen“, so Heinz Lei­bund­gut.

Ers­tes Quar­tal 2020

Auch ins Ge­schäfts­jahr 2020 ist Uzin Utz gut ge­star­tet. So hat das Un­ter­neh­men das erste Quar­tal mit einem deut­li­chen An­stieg bei Um­satz und Er­geb­nis ab­ge­schlos­sen. In den Mo­na­ten Ja­nu­ar bis März 2020 stieg der Kon­zern­um­satz um 7,3 Pro­zent auf 98,2 Mio. Euro. Das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern konn­te sogar von 7,6 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro ge­stei­gert wer­den. Dies ent­spricht einem An­stieg von 15,8 Pro­zent. „Hams­ter­käu­fe haben sich auch in un­se­rer Bran­che be­merk­bar ge­macht. In den ers­ten drei Mo­na­ten haben un­se­re Kun­den die Läger ge­füllt und sich auf mög­li­che Eng­päs­se in der Lie­fer­ket­te vor­be­rei­tet“, so Heinz Lei­bund­gut.


Pandemie-Maßnahmen greifen

Für die rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uzin Utz Group seien die vergangenen Monate mit Herausforderungen verbunden gewesen, so Julian Utz, Vorstand und Leiter des Corona-Notfallstabs, bei seinen Ausführungen. Ihre Sicherheit und Gesundheit stehe für das Unternehmen immer ganz oben auf der Agenda: „Ob Abstandsregeln, die Trennung von Schichten in Produktion sowie Forschung und Entwicklung oder auch die Tandem-Regelungen in der Verwaltung: Unser Infektionsschutzkonzept hat sich bewährt.

Ich bin froh, dass all diese Maßnahmen funktionieren und wir unseren laufenden Produktionsbetrieb aktuell gut aufrechterhalten können. Wir haben in den vergangenen Wochen alles in unserer Macht Stehende unternommen, um unserer Verantwortung gerecht zu werden“, schloss Julian Utz.

PASSION 2025 – wir bleiben am Boden

Ein klares Bekenntnis zur Bodenkompetenz und die Fokussierung lokaler Perspektiven der definierten Kern-, Wachstums- und Aspirantenmärkte bilden den Rahmen der neuen Unternehmensstrategie. Vier Handlungsfelder – „Planet“, „People“, „Profit“ sowie „Products and Services“ – geben den übergreifenden Fahrplan der neuen Strategie bis 2025 vor und bilden einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz der Unternehmensgruppe. Vorstandsmitglied Philipp Utz präsentierte sie in seinen Ausführungen. „Um erfolgreich zu sein, braucht jede Strategie zentrale Zielgrößen, die Orientierung geben und an denen der Grad der Zielerreichung gemessen werden kann. Bei PASSION 2025 wurde der üblicherweise top-down aufgesetzte Prozess auf den Kopf gestellt. Bottom-up wurden die selbstgesetzten Ziele aus den Ländern und den zentralen Einheiten aufaddiert, abgeglichen und sich ergebende Synergieeffekte hinzugerechnet“, so Philipp Utz. „So haben unsere weltweiten Führungskräfte die zentralen Zielvorgaben für unser Unternehmen mitgestaltet: Bis Ende 2025 soll über alle Gesellschaften und Marken hinweg ein Umsatz von mehr als 550 Millionen Euro erzielt werden und der Gewinn (gemessen an der EBIT-Marge) mehr als acht Prozent des Umsatzes ausmachen. Wir halten trotz Corona-Krise an diesen Zielen fest. Das wirtschaftliche Umfeld wird uns in den kommenden Jahren mehr herausfordern als in den eben vergangenen, aber jede Krise ist auch eine Chance. Und diese werden wir aus einer führenden Position heraus wahrnehmen“, erklärte Philipp Utz.

Ausblick

Durch die Ausbreitung des Coronavirus, insbesondere seit Anfang März 2020, haben sich die Rahmenbedingungen in den Kern- und Wachstumsmärkten signifikant verändert. Jede Prognose ist seither mit großen Unsicherheiten behaftet. Die sich rasant verändernden Rahmenbedingungen und die hiermit verbundenen temporären Einschränkungen des persönlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens führen derzeit zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit in den Ländern UK, Frankreich, Belgien und den USA. Die wirtschaftlichen Folgen für die Profitabilität der Uzin Utz Group werden im Wesentlichen von der Dauer dieser Krise, den Auswirkungen auf die konjunkturellen Entwicklungen in den betroffenen Ländern und der Entwicklung der Baubranche im Allgemeinen abhängig sein. Es besteht derzeit eine nicht berechenbare Komponente bezüglich des tatsächlichen Ausmaßes der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Implikationen aus den unterschiedlichen Shutdown-Maßnahmen. Die Baubranche profitiert derzeit in vielen Ländern noch von Baugenehmigungen und Projektstarts, die in hoher Zahl bereits in 2019 angestoßen wurden, sowie einem hohen Auftragsüberhang im Handwerk.

Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat der Uzin Utz Group haben der Hauptversammlung die Zahlung einer unveränderten Dividende von 1,30 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, um die Aktionärinnen und Aktionäre am Geschäftserfolg im Jahr 2019 zu beteiligen.

Die Uzin Utz Group ist inzwischen in 51 Ländern rund um den Globus aktiv, davon in 21 Ländern mit eigenen Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bilden neben Deutschland die weiteren Kernmärkte Niederlande und Schweiz sowie die Wachstumsmärkte USA, Frankreich und UK.

Die wichtigsten Abstimmungsergebnisse im Überblick:

  • Dividende pro Aktie: 1,30 Euro
  • Ausschüttungssumme: 6.557.614,70 Euro
  • Entlastung des Vorstands: 99,136 %
  • Entlastung des Aufsichtsrats: 98,826 %
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