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Triflex: Saunatreppe – dicht und beheizt

Niederschlag hatte an der Außentreppe eines Fitnessstudios im österreichischen Mondsee aufgrund einer fehlenden Abdichtung Spuren hinterlassen: Der Beton war teilweise abgeplatzt, die Feuchtigkeit bereits in die Hochzüge eingedrungen. Ein sicheres Begehen war nicht länger gewährleistet, eine Sanierung dringend notwendig. Im Zuge dessen sollte nicht nur eine zuverlässige Abdichtung realisiert, sondern auch ein Heizsystem installiert werden, damit die Treppe während der schneereichen Wintermonate begehbar bleibt. Die zuständige EH BAU Solution OG, Oberwang, entwickelte mit seinem Partner Triflex eine passgenaue Lösung. Mit »Triflex SmartTec« konnte der feuchte Untergrund schnell und dauerhaft abgedichtet werden. Das diffusionsoffene Material auf Polyurethan-Basis erlaubt das nachträgliche Austrocknen des Betonuntergrundes. Auch die Integration des EH BAU Heizsystems wurde damit erfolgreich umgesetzt.

Der Vitaclub in der oberösterreichischen Gemeinde Mondsee bietet neben der Möglichkeit, an Geräten zu trainieren oder an einem der zahlreichen Kurse teilzunehmen auch Tennisplätze sowie eine Kletterhalle. Den anstrengenden Trainingsalltag ausklingen lassen, können die Clubmitglieder während eines Saunaganges.

Die Sauna verlassen können sie über eine separate, überdachte Außentreppe aus Waschbetonplatten. Diese stammt aus dem Jahr 1990 und ist, da zu einer Seite offen, Witterungseinflüssen stark ausgesetzt. Die exponierte Lage unter Einfluss von Regen und Schnee hatte letztlich zu erheblichen Schäden an der Konstruktion geführt: Feuchteeintrag führte zu Ablösungen des Plattenbelages, der nasse Untergrund war schließlich nicht mehr sicher begehbar. Während der Wintermonate musste die Treppe aufgrund der Schneelasten sogar gesperrt werden. Darüber hinaus setzte sich der Feuchteeintrag bereits an den Hochzügen fort. Deswegen entschied sich der Geschäftsführer des Vitaclub für eine Sanierung.


Sanierung trotz Nässe

Um die Einschränkungen für die Clubmitglieder so gering wie möglich zu halten, war eine Sanierung ohne Abriss vorgesehen. Außerdem sollte ein Heizsystem in die neue Abdichtung integriert werden, um die Treppe künftig auch während der kalten Jahreszeit nutzbar zu machen. Um die Arbeiten trotz durchfeuchtetem Untergrund ausführen zu können, suchte der beauftragte Betrieb, die EH BAU Solution OG, nach einer diffusionsoffenen Abdichtungslösung. Fündig wurde er bei seinem Vertriebspartner »Triflex«.

Dicht und diffusionsoffen

Gemeinsam entschieden sich die EH BAU Solution und Triflex für das Abdichtungssystem »Triflex SmartTec«. Die 1-komponentige Lösung kann ohne Grundierung auch auf durchfeuchtetem Beton aufgetragen werden. Ein Entfernen der Waschbetonplatten konnte somit vermieden werden. Eine flexible Vlieseinlage sorgt dafür, dass sich das Material wie eine zweite Haut an komplexe Geometrien wie Treppenstufen anschmiegt. »Weil das System diffusionsoffen ist, kann der feuchte Untergrund nachträglich austrocknen«, erklärt Thomas Resch, Segment Manager Parkhaus bei Triflex. »Dennoch ist die Abdichtung sofort und dauerhaft funktionssicher.« Die Verarbeitung erfolgt frisch in frisch, was die Sperrzeiten kurz hält. Eine Premiere war allerdings das Einbetten einer Heizmatte: »Wir waren gespannt, wie sich dies mit einem 1K-System von Triflex umsetzen lässt«, so Rene Hofer von der EH BAU Solution OG.

Erst das Heizsystem, dann die Abdichtung

Da eine Grundierung nicht erforderlich war, konnte nach einem Reinigen der Fläche zunächst das Heizsystem eingebaut werden. Dafür wurden in einem ersten Schritt Schlitze für die Temperatur- und Feuchtefühler geschnitten, in einem zweiten Schritt folgte das Einbetten der Heizmatte in »Triflex ProDrain«. Anschließend wurde »Triflex SmartTec« auf den Flächen und Details appliziert. Eine Quarzsandeinstreuung erhöht die Rutschfestigkeit. Für die Versiegelung kam »Triflex Cryl Finish 205« zur Anwendung.

Nach acht Tagen Sanierungsarbeiten war die Außentreppe für die Mitglieder des Vitaclubs wieder begehbar. Die Abdichtung verhindert Feuchteeintrag erfolgreich, während die noch im Beton verbleibende Nässe nachträglich entweichen kann. »Durch die detaillierte Planung und gemeinsame Objektausführung lief die Zusammenarbeit mit Triflex reibungslos ab«, bestätigt Rene Hofer. »Wir sind sehr zufrieden. Somit ist die Premiere geglückt.«    J

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