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SOPREMA nimmt dritte Windkraftanlage in Betrieb

Rückenwind für nachhaltige Produktion

Der Abdichtungs- und Dämmstoffhersteller SOPREMA hat ein zusätzliches Windrad mit einem Jahresertrag von 3.000 MWh in Betrieb genommen. Die neue Windkraftanlage ergänzt den SOPREMA-Energiepark am Produktionsstandort in Hof/Oberroßbach (Westerwald), der nun drei Windräder, mehrere Solaranlagen und einen Energiespeicher umfasst. Insgesamt nutzt das Unternehmen jetzt bis zu 50 Prozent erneuerbare Energien bei der Herstellung seiner Bauprodukte.

Seit Inbetriebnahme des modernen Bitumenwerks am Westerwälder Firmenstandort im Jahr 2015 hat SOPREMA den Fokus auf energie- und ressourcensparende Prozesse gelegt. Zu den zentralen Bausteinen des innovativen Energiekonzepts des Unternehmens zählen eigene Solar- und Windkraftanlagen vor Ort sowie ein innovativer Kälteenergiespeicher, in dem selbst erzeugter Ökostrom für energieintensive Kühlprozesse gespeichert wird.  

SOPREMA Geschäftsführer Winfried Traub erläutert: „Unser Ziel ist es, für die Herstellung unserer Abdichtungs- und Dämmstoffprodukte auf innovative Energielösungen zu setzen, die Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz vereinen. Dadurch kommen wir dem Marktbedarf an nachhaltig produzierten Baustoffen entgegen.“


Beim kontinuierlichen Standortausbau hat SOPREMA die Kapazitäten an erneuerbaren Energien jeweils miterweitert, so im Jahr 2017 zur Eröffnung eines Werks für PIR-Dämmstoffe und beim 2020 in Betrieb genommenen Flüssigkunststoffwerk. Für sein einzigartiges Energiekonzept wurde das Unternehmen im Jahr 2019 von der internationalen Stiftung Solar Impulse mit dem Nachhaltigkeitslabel „Efficient Solution“ ausgezeichnet.

Sehr gute Zusammenarbeit mit Partnern in der Region

Die Energie aus den eigenen Solar- und Windkraftanlagen nutzt SOPREMA für die Fertigung von Abdichtungsprodukten und Dämmstoffen, kann sie bei Bedarf aber auch direkt zur Umspannung ins Hochspannungsnetz einspeisen. Besondere Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass trotz dieser Flexibilität die Netzstabilität dauerhaft gesichert bleibt. Dabei konnte SOPREMA auf die Erfahrung der Energieversorgung Mittelrhein (evm) setzen. „Wir haben für das Unternehmen eigens eine neue Übergabestation mit einem gesonderten Schaltpunkt
errichtet“, berichtet evm-Vorstand Bernd Wieczorek. „Im Auftrag von SOPREMA ermöglicht die evm damit die direkte Nutzung des regional erzeugten Windstromes der drei Windkraftanlagen.“

Standortleiter Thomas König hebt die konstruktive Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Hof, Oberroßbach und Fehl-Ritzenhausen hervor, auf deren Gebiet die Windkraftanlagen stehen bzw. die Kabeltrasse verläuft: „Mit ihrem Engagement haben alle Beteiligten entscheidend dazu beigetragen, die Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort zu fördern.“  

In einem nächsten Schritt wird SOPREMA in den kommenden Monaten eine weitere Photovoltaikanlage installieren. Auch in Richtung Speicher gehen die Überlegungen. „Angesichts der zunehmend verbesserten Technologien könnte ein Batteriespeicher noch mehr Energieeffizienz bringen“, sagt Thomas König.

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