Schöck meldet positive Zahlen im Geschäftsjahr 2021

Im Geschäftsjahr 2021 verzeichnet Schöck erneut außergewöhnlich gute Ergebnisse und konnte seinen Umsatz nach eigenen Angaben durch erfolgreiche strategische Weichenstellung auf rund 236 Mio. Euro steigern. Alle Aufsichtsratsmitglieder wurden auf der Jahreshauptversammlung am 22. Juli 2022 wiedergewählt. Nikolaus Wild bleibt Aufsichtsratsvorsitzender und Alfons Hörmann ist neuer Stellvertreter.

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Im zweiten Jahr der Pandemie erwies sich die Baubranche erneut als einer der robusten Wirtschaftszweige in Deutschland. Auch wenn diese Entwicklung durch die im Frühjahr 2021 eingetretenen gravierenden Versorgungsengpässe bei den wichtigsten Rohstoffen, gefolgt von massiven Preissteigerungen, überschattet wurde, überzeugt die Schöck AG mit exzellenten Zahlen: 2021 erreichte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 19,8 Mio. Euro (9,8 Prozent) auf 235,6 Mio. Euro. „Dank eines aktiven Umgangs mit den speziellen Herausforderungen waren wir 2021 in der Lage diese gut zu parieren. Es ist uns gelungen, den Wachstumskurs unserer Unternehmensgruppe fortzusetzen“, sagt Mike Bucher, Vorstandsvorsitzender der Schöck AG.

Strategisches Handeln

Tatsächlich sei Schöck zu jeder Zeit arbeits- und lieferfähig geblieben. Einkauf und Logistikabteilung konnten die Versorgung in enger Zusammenarbeit mit allen betroffenen Lieferanten und Speditionen sicherstellen. Darüber hinaus wurde 2021 mit der Vision „Heute das Bauen von morgen gestalten“ die strategische Ausrichtung geschärft. Die daraus erwachsene Strategie 2025 stehe auf den zukunftsweisenden Säulen Innovation, Digitalisierung und Internationalisierung mit festem Blick auf die Nachhaltigkeit.


Ausgezeichnet: Innovationen made by Schöck

Das Geschäftsjahr 2021 war, so Schöck, geprägt von einigen bahnbrechenden Innovationen: Unter anderem führte das Unternehmen die Weltneuheit Sconnex am Markt ein. Damit schließe man die letzte große Wärmebrücke an Wänden und Stützen. Das neue Trittschalldämmelement Tronsole Typ P wiederum soll erstmals den einfachen Anschluss filigraner Sichtbetonpodeste an die Treppenhauswand ermöglichen. Die Anerkennung dieser Leistungen habe sich 2021 in zahlreichen Auszeichnungen und Awards niedergeschlagen: So darf sich Schöck nicht nur „TOP-Innovator“ nennen, sondern gewann auch beim „German Innovation Award 2021“ und bei „Architects Darling“, der größten Branchenbefragung Deutschlands unter Architekten und Planern.

Schöck forciert Tempo in der Digitalisierung

Als Branchenvorreiter habe Schöck 2021 zudem das Thema Digitalisierung weiter vorangetrieben. „Die Digitalisierung hat das Potenzial, die Branche voranzubringen, wenn alle Akteure eingebunden sind. Mit unseren Produkten wollen wir die gesamte Wertschöpfungskette erfassen und für durchgängige Informationsflüsse, Prozesse und Techniken sorgen“, erklärt Mike Bucher. So beteiligte sich Schöck Anfang 2021 mit 25 Prozent am Softwarespezialisten generic.de software technologies AG (Karlsruhe). Aus dieser Kooperation entstand Scalix, eine webbasierte und modular aufgebaute Bemessungs-Software. Eine weitere Beteiligung ist aus der Zusammenarbeit mit dem österreichischen Spezialisten für digitale Problemlösungen Robotic Eyes GmbH (Graz) entstanden. Gemeinsam entwickelte Schöck Chekker, ein digitales Assistenzsystem für Fertigteilwerke. Zudem gründeten die beiden Unternehmen gemeinsam das Start-Up beamionic (Graz).

Verhaltener Ausblick

Schöck sieht sich nach Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolaus Wild gut aufgestellt: „Die operativen Kennzahlen des Jahres 2021 bestätigen die gute Entwicklung und zeigen die starke Ertrags- und Finanzkraft der Schöck-Gruppe. Die Planungen des Vorstands sind für 2022 durchaus positiv angelegt und die Geschäftsentwicklung ist auch in den ersten Monaten dieses Jahres erstaunlich gut gelaufen.“ Zwischenzeitlich zeige sich allerdings mehr und mehr, dass die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, die anhaltenden Probleme in den Lieferketten, die stark steigenden Zinsen und die ausufernde Inflation die Geschäftsentwicklung immer stärker negativ beeinflussen. Erste Projekte werden auch im Wohnungsneubau storniert und für das vierte Quartal wird mit einem Rückgang der Bauaktivitäten gerechnet, der sich sicher weit in das nächste Jahr fortsetzen wird

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