Prefa GmbH Alu-Dächer und Fassaden Denkmalschutz und Photovoltaik im Einklang

Klimaschutz ist eines der höchsten Ziele unserer Zeit – auch oder gerade in der Bauwirtschaft. Daher haben Photovoltaikanlagen in Genehmigungsverfahren, auch bei denkmalgeschützten Gebäuden, immer bessere Chancen. Prefa hat gerade für sensible Architekturen durchdachte Solarlösungen im Portfolio.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Prefa

Ein Urteil mit Signalwirkung über Österreich hinaus: Der Verfassungsgerichtshof hat die bisherige Praxis zur Genehmigung von Photovoltaikanlagen in den Schutzzonen von St. Pölten gekippt. Ein pauschales Verbot oder die verpflichtende Zustimmung eines Fachgremiums sind damit hinfällig, PV-Anlagen unterliegen künftig der individuellen Einzelfallprüfung. Das St. Pöltener Urteil macht den Weg frei für die nachhaltige Zukunft historischer Stadtkerne, wobei der Schutz des Ortsbildes ein entscheidendes Kriterium sein wird.

Auch in Deutschland entwickelt sich die Rechtsprechung zunehmend in eine ähnliche Richtung: Pauschale Ablehnungen von Photovoltaikanlagen allein aus Gründen des Ortsbild- oder Denkmalschutzes werden immer schwieriger zu begründen. Stattdessen verlangen Gerichte meist eine individuelle Einzelfallabwägung.

Seit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2023 gilt der Ausbau erneuerbarer Energien als »überragendes öffentliches Interesse«. Dadurch haben Photovoltaikanlagen in Genehmigungsverfahren deutlich mehr Gewicht erhalten. Mehrere Gerichte haben deshalb zugunsten von Solaranlagen entschieden: Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen urteilte 2024 in zwei Grundsatzverfahren, dass bei denkmalgeschützten Gebäuden regelmäßig das öffentliche Interesse am Ausbau erneuerbarer Energien die Belange des Denkmalschutzes überwiegt. Das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen stellte bereits 2023 klar, dass eine ergebnisoffene Abwägung erforderlich ist und der Klimaschutz mit erheblichem Gewicht berücksichtigt werden muss. Mehrere Bundesländer, etwa Baden-Württemberg, haben ihre Leitlinien angepasst, um Photovoltaik auf denkmalgeschützten Gebäuden leichter zu ermöglichen.


Sonnenenergie für Gebäude mit Geschichte

Mit integrativen Solarlösungen für sensible Architekturen möchte Prefa die Antwort auf hohe Denkmalschutzauflagen liefern. »Gerade im historischen Stadtbild braucht es Lösungen, die Energiewende und Baukultur nicht gegeneinander ausspielen, sondern intelligent verbinden«, bringt es Bernhard Allmer, Produktmanager bei Prefa Österreich, auf den Punkt. Gemeint ist ein durchdachtes Photovoltaiksystem, das Gebäudehülle und Solarkraftwerk zu einer ästhetischen Einheit verbindet und sich harmonisch in das Erscheinungsbild historischer Dächer integriert.

Photovoltaik im Dienst des Denkmalschutzes

Die leichten Aluminium-Dacheindeckungen von Prefa bieten insbesondere bei der energetischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude erhebliche Vorteile, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Durch ihr geringes Eigengewicht wird die bestehende Dachkonstruktion weniger belastet als bei konventionellen Dacheindeckungen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage verbleiben zusätzliche statische Reserven, sodass moderne Energiegewinnung laut Prefa häufig ohne umfangreiche Verstärkungen des historischen Dachstuhls realisiert werden kann. Dies ermöglicht die Verbindung von Denkmalschutz, Substanzerhalt und nachhaltiger Energieversorgung.

Mit Prefa-Solarlösungen können bislang ungenutzte Dach- oder Fassadenflächen selbst bei historischer Bausubstanz unter strengen Auflagen für die autarke Stromerzeugung erschlossen werden. Gebäudehülle und Energiegewinnung werden dabei in einem wartungsarmen, langlebigen und effizienten Gesamtsystem kombiniert. Nahezu unsichtbar in traditionelle Dachlandschaften fügt sich die Prefa-Solardachplatte ein. Es ist kein zusätzlicher Dachaufbau notwendig, der das Gesamtbild beeinträchtigen würde.

Solardachplatte für hochwertige Sanierungen

Bei der Solardachplatte sind die Photovoltaikzellen direkt mit der Aluminium-Grundplatte verbunden. Sie ist widerstandsfähig, sturmsicher, hagel- und bruchfest. Mit ihrer hochmodernen Halbzellentechnologie (Half-Cut-Technologie) sichern die Solardachplatten laut Prefa auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen eine maximale Leistung. Speziell für Doppelstehfalzdächer wurde das Solarmodul »Prefalz« entwickelt und kommt vollständig ohne Dachdurchdringung aus. Die Befestigung erfolgt über eine kombinierte Falz- und Modulklemme direkt am Doppelstehfalz, wodurch eine substanzschonende und harmonische Integration in die Dachfläche ermöglicht wird. Die optisch und technisch durchdachten Prefa-Solarlösungen sind damit laut Unternehmen prädestiniert für hochwertige Sanierungen, sensible Dachlandschaften und innerstädtische Bestandsgebäude in Schutzzonen – überall dort, wo Architektur, Ortsbild und Energieeffizienz gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.

PV-Anlage auf denkmalgeschützter Kirche

Dass Denkmalschutz und erneuerbare Energie nicht im Widerspruch stehen, sondern sich sinnvoll ergänzen, beweist die Kirche St. Karl Borromäus in Nürnberg. Das Dach des fast 100 Jahre alten Baujuwels wurde umfassend saniert und mit einer Photovoltaikanlage versehen. Um den architektonischen Charakter des expressionistischen Bauwerks zu wahren, wurden rund 800 m2 Dachfläche mit Prefa-Solardachplatten ausgestattet. ie nur 13 kg pro Quadratmeter leichten Solardachplatten wurden für dieses außergewöhnliche Sanierungsprojekt in Farbgebung und Form so angepasst, dass sie die ursprüngliche Dachoptik originalgetreu wiedergeben und sich nahezu nahtlos in das Erscheinungsbild der Kirche einfügen. 

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