Die Hitzewellen dieses Sommers sind noch präsent, Starkregen und Überflutungen ebenfalls stärker im Bewusstsein. Sowohl Städte und Dörfer als auch öffentliche Plätze und sogar Parks und Gärten sind vielerorts oft steindominiert oder mit anfälligem, pflegeintensivem Grün bepflanzt. Die Folgen: An heißen Tagen speichert Beton die Hitze, Grün vertrocknet zu Braun und kann nicht mehr für Kühlung sorgen. Bei Regen staut sich das Wasser auf versiegelten Flächen oder läuft zumindest schlecht ab.
Somit gibt es viel zu tun für Garten- und Landschaftsbauer. Beim Flächen-Begrünen, Setzen von klimaresistenten Pflanzen sowie Schotterrasen an- oder Rasengittersteine verlegen fordern sie vor allem ihre Knie. Kerstin Stieghorst, Geschäftsführerin des Knieschoner-Herstellers Nierhaus, erklärt: »Langes Knien erzeugt eine hohe Druckbelastung. Dabei werden besonders Gelenkflächen, Knorpel und die Schleimbeutel beansprucht. Harte und raue Untergründe wie Beton oder Schotter verstärken den Druck weiter, Feuchtigkeit und Kälte kommen als zusätzliche Stressfaktoren hinzu.«
Ihre Tochter Svenja, Assistentin und designierte Nachfolge-Geschäftsführerin, sagt: »Tätigkeiten wechseln im Tagesverlauf, doch kniende Phasen kehren regelmäßig zurück. Diese wiederholte Beanspruchung summiert sich über Monate und Jahre.« Druckschmerzen an der Kniescheibe oder Spannungsgefühle im Gelenk würden dann allzu oft ignoriert. In der Folge drohten Ausfallzeiten und damit hohe Kosten für Betriebe.
Eine Investition, die sich lohnt
Investitionen in geeignete Knieschützer seien laut Stieghorst vergleichsweise gering und amortisierten sich oft schon nach kurzer Einsatzzeit. Denn so blieben im Betrieb Erfahrung und Routine erhalten. Das gelte natürlich nicht nur für Beschäftigte im GaLaBau, sondern auch im Bauhandwerk. Worauf es bei Knieschonern ankommt? »Entscheidend sind Passform und Materialien, eine ausreichend große Polsterfläche, die den Druck verteilt, sowie robustes und gleitfähiges Außenmaterial sowie hochwertige Schäume, die sich ergonomisch anpassen und Druckspitzen verhindern«, sagt Kerstin Stieghorst.