KANN GmbH Baustoffwerke Mit gutem Gewissen die Umwelt von morgen gestalten

Kann denkt in die Zukunft und handelt entsprechend. Das zeigt sich an den Ansprüchen des Unternehmens in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit der Produkte sowie ihrer Herstellung. Das Unternehmen aus Bendorf setzt seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um und verkleinert damit seinen CO₂-Fußabdruck. Zur Erreichung dieses Ziels trägt ein Bündel von Maßnahmen bei, die sich auch in der Produktpalette der »Klimalieblinge« widerspiegeln.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: KANN GmbH

Das Herzstück der Familie der »Klimalieblinge« von Kann ist der neuartige Pflasterstein »ProKlima Zero«. Er reduziert die CO₂-Emissionen gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster um 100 Prozent. Dies gelingt durch den Einsatz eines CO₂-speichernden Rohstoffs. Die Kompensation des CO₂ findet bei »ProKlima Zero« nicht extern statt, sondern im Stein selbst. Basis für diese Technologie ist der natürliche Kohlenstoffkreislauf: Dabei bewegen sich Kohlenstoffatome zwischen der Atmosphäre, dem Land, den Ozeanen sowie lebenden Organismen. Wälder, Moore und Ozeane nehmen CO₂ aus der Atmosphäre auf und stellen es Pflanzen für Photosynthese und Wachstum zur Verfügung. Die Pflanzen speichern den Kohlenstoff. Erst durch Absterben oder Verbrennen wird er wieder freigesetzt.

Biomasse aus land- und forstwirtschaftlichen Rohstoffen lässt sich inklusive des temporär darin gespeicherten CO₂ zu einem CO₂-speichernden Rohstoff verarbeiten. Bevor diese Rohstoffe auf natürliche Weise verrotten, werden sie in einem speziellen Verfahren für die Weiterverarbeitung in der Betonsteinfertigung aufbereitet – so bleibt der darin enthaltene Kohlenstoff dauerhaft gebunden. Der Rohstoff ersetzt einen Teil der herkömmlichen Betonbestandteile. Er bleibt auch im fertigen Beton über Jahrzehnte und selbst nach dem Recycling sicher eingeschlossen. Auf diese Weise unterbricht »ProKlima Zero« den natürlichen Kohlenstoffkreislauf und verhindert CO₂-Emissionen in gleicher Höhe, wie sie bei der Produktion entstehen.

Gute Voraussetzungen für eine positive Klimabilanz schafft auch der Pflasterstein »ProKlima«, bei dem die CO₂-Emissionen um 65 Prozent gegenüber herkömmlichen Pflastersteinen gesenkt werden. Bei der Herstellung des »ProKlima«-Steins verzichtet Kann im Kernbeton, der etwa 90 Prozent des gesamten Pflastersteins ausmacht, vollständig auf den Einsatz von Zement. Stattdessen kommt eine Betonmischung mit Geopolymeren zum Einsatz.


Weitere Möglichkeiten zur CO₂-Einsparung bietet »Vios RX40«. Zu seiner Herstellung nutzt Kann mindestens 40 Prozent recycelten Beton. Das dafür benötigte Basismaterial wird regional und ortsnah bei Bau- und Sanierungsarbeiten recycelt und aufbereitet.

Um nahezu alle Oberflächendesigns der Kann-Produktpalette fertigen zu können, wird für die einen Zentimeter dicke Vorsatzschicht der drei nachhaltigen Gestaltungspflaster noch Beton aus herkömmlicher Herstellung verwendet. Optik und technische Eigenschaften der drei Produkte bleiben damit unverändert.

Ergänzt werden die »Klimalieblinge« durch die Gestaltungsmauer »Muro Renature«. Auch sie legt mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent recyceltem Beton den Fokus auf Ressourcenschonung und Umweltschutz. Hier verleiht das Recyclingmaterial der Mauer sichtbar ein individuelles Erscheinungsbild, denn in der Bruchsteinoptik treten die Körnungen des Recyclingbetons besonders gut hervor.

Aktuell komplettiert der »Vios Stadtklimastein« die Familie der »Klimalieblinge«. Er kann bis zu zehn Liter Wasser pro Quadratmeter (bei 8 cm Steindicke) aufnehmen und damit ein relevantes Element in Schwammstadt-Konzepten sein. Die Angabe bezieht sich auf eine Steindicke von acht Zentimetern. Insbesondere bei Starkregenereignissen und eintretender Sättigung des Untergrundes wird das Wasser gespeichert und später teils verzögert wieder an den Untergrund abgegeben beziehungsweise verdunstet. Damit trägt der »Vios Stadtklimastein« sowohl zur Entlastung der Kanalisation als auch zur Verbesserung des Mikroklimas bei.

Frank Wollmann, Geschäftsführer bei Kann, sagt zu den Produkten der »Klimalieblinge«: »In Zukunft brauchen wir mehr denn je ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit, das Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft umfasst. Unsere ›Klimalieblinge‹ können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.«
 

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56170 Bendorf

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