Hauff-Technik: »Etgar« – die Lösung für den Smart Garden

Wenn ein neues Gebäude geplant wird, ist Strom in jedem Raum eine Grundvoraussetzung. Doch auch Strom außerhalb des Gebäudes ist heutzutage zum Standard geworden. Egal ob Außenbeleuchtung, E-Ladeinfrastruktur oder elektrische Endgeräte – die elektrische Energieversorgung im Außenbereich wird immer wichtiger. Genau für diesen Zweck hat Hauff-Technik die Hausausführung »Etgar« entwickelt – sie sorgt für Energie im Garten.

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Neben Smart Home ist auch bereits der Begriff Smart Garden auf dem Vormarsch. In modernen Haushalten gehören smarte Systeme wie Licht-, Heizungs- und ­Rolladensteuerungen und intelligente Helfer wie Staub- und Wischroboter schon längst zum Standard. Doch auch im Garten dürfen elektrische Geräte heutzutage nicht mehr fehlen. Die Hausausführung »Etgar« (kurz für: Energy to garden) von Hauff-Technik ergänzt die bekannten Ein- und Mehrspartenhauseinführungen um eine Lösung, die im Garten für die nötige Energiezufuhr sorgt.

Egal ob die Weihnachtsbeleuchtung, die jedes Jahr aufs Neue die Einfahrt oder den Vorgarten verschönert, fest installierte Wegeleuchten oder Ambientebeleuchtung − Licht ist ein starkes Gestaltungsmittel, welches nicht nur im Haus eine wichtige Rolle spielt, sondern auch im Garten und im Hauseingangsbereich nicht mehr wegzudenken ist. Gleiches gilt für diverse elektrische Endgeräte: Rasenmähroboter im Garten gehören ebenso wie Saug- und Wischroboter im Haus längst zur Standardausstattung. Denn wer möchte seine wertvolle Zeit mit Rasenmähen verbringen, statt mit den Kindern zu spielen oder einfach nur den Feierabend auf der Terrasse zu genießen?

Energiesäule für Steckdosen statt Kabel

Die Lichterkette für die Gartenparty, der Laubbläser, die Heckenschere, das Notebook fürs Mobile Office oder auch der Beamer für das Championsleague-Finale. Alle Geräte, die nicht dauerhaft im Garten angeschlossen sind, benötigen eine Steckdose. Und wieso sollte man heutzutage noch etliche Meter Verlängerungskabel quer durch den Garten legen, statt an verschiedenen Ecken eine Energiesäule zu installieren?

Hinzu kommt das Thema Sicherheit: Immer wieder hört man von Einbruchserien. Da macht eine zusätzliche Sicherheitskamera in der Einfahrt oder im Garten neben dem gut versteckten Hintereingang durchaus Sinn. Doch auch Sicherheitssysteme benötigen Strom und gegebenenfalls auch eine LAN-Verbindung. Doch damit nicht genug: Eine kleine Werkbank, ein elektrischer Holzspalter oder doch nur eine Beleuchtung für die Abendstunden? Strom in der Gartenhütte ermöglicht einen echten Zusatznutzen in den Einsatzmöglichkeiten.


Immer beliebter wird das Thema Wellness und Entspannung  – warum nicht den eigenen Garten in eine Wellnessoase verwandeln. Im eigenen Pool lassen sich im Sommer sonnige Nachmittage verbringen oder morgens vor der Arbeit ein paar Bahnen schwimmen. Im Herbst oder Winter kann die Außensauna oder ein Whirlpool für Entspannung sorgen.

Stabiles WLAN im Garten

Wenn uns Covid-19 eines gelehrt hat, dann, dass Homeschooling und mobiles Arbeiten keine Zukunftsvorstellungen mehr sind. Und wer sagt denn, dass man seinen Arbeitsplatz zwingend im Haus haben muss und nicht auch mal auf die Terrasse ausweichen kann. Dafür muss die WLAN-Verbindung aber natürlich auch im Garten stabil genug sein. Fast jeder siebte Neuwagen im Jahr 2020 war ein Elektroauto. In den nächsten zehn Jahren soll die Zahl der E-Fahrzeuge von derzeit rund 200 000 auf 10 Mio Fahrzeuge erhöht werden und die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte von rund 20 000 auf eine ­Million. Das im März 2021 verabschiedete Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) schreibt die Berücksichtigung einer Lade- und Leistungsinfrastruktur zwar nur für Mehrfamilienhäuser mit mehr als fünf Stellplätzen vor, aber auch im Einfamilienhaus ist es sinnvoll, ausreichende Ladepunkte für die Fahrzeuge vorzusehen.

Hausausführung mit zuverlässiger Abdichtung

Leider gibt es noch keinen einheitlichen Standard, wie die elektrischen Leitungen zuverlässig aus dem Gebäude geführt und auf dem Grundstück verteilt werden können. Genau hier setzt das »Etgar«-System von Hauff-Technik an. Das System beginnt mit einer Hausausführung, welche je nach Bauart in die Bodenplatte oder in die Kellerwand eingesetzt werden kann und die Gebäudehülle zuverlässig abdichtet. Von der Hausausführung aus führen vier Leerrohre auf die unterschiedlichen Gebäudeseiten und können im weiteren Bauprozess einfach verlängert und beliebig auf dem Grundstück verteilt werden.

Den Abschluss des Systems bildet die »Etgar«-Fundament-Box mit ­Trägerplatte. Diese ist ein anschlussfertiges Fundamentsystem. Sie bietet die Möglichkeit zur Leerrohraufnahme, ausreichend Kapazität zur unterirdischen Verkabelung und der Ablage von Gelmuffen und bietet gleichzeitig ausreichend Stabilität zur Aufnahme von elektrischen Endgeräten. Egal ob Steckdosensäule, Pollerleuchte, Sicherheitskamera oder Ladesäule – die »Etgar«-­Fundament-Box ist ein absoluter Allrounder. Die Trägerplatte aus Polymerbeton ist witterungsbeständig und lässt sich bearbeiten wie Beton. Endgeräte können einfach angedübelt werden.J

Wissenswertes...

Hauff-Technik mit Hauptsitz in ­Hermaringen (Landkreis Heidenheim) gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Abdichtungssystemen für Kabel, Rohre und Hauseinführungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2021 ­einen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1955 von Werner Hauff und seiner Frau Hilde Hauff als Spritzguss-Unternehmen für Hersteller wie Hartmann oder Bosch. 1975 entwickelte Hauff die erste industriell gefertigte Kabeldurchführung – der Schritt vom Zulieferer zum Unternehmen mit eigenem Produktportfolio ist damit vollzogen. Es folgen weitere Meilensteine wie der Produktionsstart für Rohrdurchführungssysteme im Jahr 1988 sowie zehn Jahre später die Produktion der Mehrspartenhauseinführung. Damit konnten erstmals Gas, Strom, Wasser und Telekommunikation mit einem einzigen System gemeinsam ins Haus eingeführt werden. Hauff-Technik gehört seit 1986 zur Indus Holding, die sich auf langfristige Unternehmensbeteiligungen im deutschsprachigen Mittelstand spezialisiert hat.