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EJOT: Makellose WDVS-Fassaden durch vertiefte Dübelmontage

Dübelabzeichnungen an WDVS-Fassaden sind nicht nur ein Ärgernis für die Bewohner eines Hauses, sondern auch für Verarbeiter und Planer. Darum entwickelte EJOT bereits vor über 15 Jahren das »STR-Prinzip«.

Die Menge der Abzeichnungen ging seitdem zwar deutlich zurück, die Thematik bleibt dennoch aktuell. Dübelabzeichnungen sind temporäre oder permanente Flecken auf einer wärmegedämmten, verputzten Fassade. Die Dübel bilden dabei eine Wärmebrücke, die zu anderen hygrothermischen Randbedingungen führt. Die Entstehung kann mehrere Ursachen haben, wie die Lage des Gebäudes, die Ausrichtung der Fassadenfläche oder die Wärmebrücke des Dübels.

Auch die unterschiedlichen Wärmespeicherkapazitäten der verwendeten Komponenten (Dämmplatte, Dübel, Putz), sowie falsche Setzpositionen der Dübel können zu Abzeichnungen führen. Diese können als dunkle oder helle Markierungen an Fassaden in Erscheinung treten. Die dunklen Flecken im Bereich der Dübelteller entstehen in der Regel durch zu tief gesetzte Dübel. Diese werden nach der Montage überspachtelt oder überputzt. Die sich daraus ergebenden dickeren Putzdicken oberhalb der Dübel führen dazu, dass die Fassade an diesen Stellen langsamer abtrocknet bzw. länger feucht bleibt und somit Schmutz, Algen und Pilzen eine bessere Möglichkeit zur Ansammlung bietet.

Die hellen Flecken hingegen sind in der Regel die Folge von unterschiedlichen Wärmespeicherkapazitäten oder Wärmeleitfähigkeiten der Komponenten. Die Kombination aus Dübelteller und Putzbeschichtung speichert die Wärme länger als die ungestörte Putzfläche. Dieser Bereich trocknet somit schneller ab. Die übrige Fassadenfläche bleibt länger feucht und kann damit über einen längeren Zeitraum Schmutz ansammeln, der Bereich oberhalb der Dübelteller bleibt hell.


Vertiefte Montage nach »STR-Prinzip«

Durch die vertiefte Montage nach dem »STR-Prinzip« von EJOT und den durch die Rondelle abgedeckten Dübelteller wird die Oberfläche homogenisiert. Eine Nacharbeit durch Überspachteln von zu tief gesetzten Dübeln entfällt, unterschiedliche Putzdicken werden ausgeschlossen. Die vertiefte Setzposition verschiebt die Störstelle Dübelteller von der Fassadenoberfläche in den Dämmstoff hinein. Die Rondelle sorgt für störungsarme Temperaturunterschiede an der Dämmplattenoberfläche. Gleichzeitig wird der Feuchteaustausch zwischen Putz und Dämmstoff flächig homogenisiert. Mit diesem bereits seit vielen Jahren bewährten »STR-Prinzip« lassen sich Dübelabzeichnungen langfristig vermeiden, so der Hersteller.

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